Villa Kappeleck

Sebastian Vettel wohnt nicht mehr in Heppenheim, sondern in der Schweiz.
Manchen gefällt das nicht, sie kritisieren die Steuerflucht. Ich sage, vielleicht, weil er ruhig leben will. Und Steuer? Er macht nichts illegales, nur das, was ihm (und gleichen) das deutsche Gesetz erlaubt. Und sind wir mal ehrlich – hätten wir auch die Millionen, hätten wir es vielleicht auch gemacht. Nicht wahr? Nur, mit uns würde man in Schweiz nicht mal reden. Also an Kritiker: Neid?
Aber hier will ich was Anderes schreiben.
Sebastian hat 2011 eine historische Villa in Heppenheim gekauft. Ob er dort wohnen wird? Eher nicht. Aber er hat hier Familie, kommt manchmal heim und da er schon ein großer Junge ist (und dazu reich) muss er doch nicht bei Mama und Papa in seinem Jugendzimmer schlafen. Außerdem ist seine Freundin auch aus Heppenheim und kommt auch nach Hause. Da könnten doch beide bei Besuchen im eigenen Haus wohnen.
Vielleicht sichert er nur etwas Geld und die Villa wird vermietet – dann wäre es nett, dass er das Geld nach Heppenheim bringt. Solche Vermutung kreist auch, sogar die Höhe der Miete habe ich schon gehört – 6000 €. Naaa… das wage ich zu bezweifeln…
Villa Iser (1905), besser bekannt als Villa Kappeleck, steht unter Denkmalschutz. Sie gehört zum Wirkungserbe von Heinrich Metztendorf, einem bekannten regionalen Architekten.
Sie steht an der Merianstrasse, am Maiberg. Das ist das „bessere“ Stadtteil. Nicht nur weil, es in bester Lage, oben am Berg, mit Sicht bis nach Taunus liegt. Sonder auch, weil die Konten der Eigentümer besser aussehen, als der meisten Heppenheimern „unten“.
Villa Kappeleck hat einen großen Garten (Park) und eine wunderschöne Sicht auf Starkenburg.
Erster Eigentümer war Entdecker aus der Automobiltechnik Fritz Oswald. Er hat u.A. den negativen Lenkrollradius patentiert.
1967 wurde die Villa von Familie Iser – einem Strickwarenproduzenten übernommen. Fa. Iser hat eigene Geschäfte in Mannheim, Ludwigshafen und Worms gehabt. Und der Firmenlager war auch auf dem Maiberg.
Bevor das Haus bewohnbar wird, muss es noch aufwendig renoviert werden. Bis jetzt sieht man auf dem Hof Sperrmüll oder Baumaterialien. Na! und ein Dixi-Häuschen steht auch da – was von regelmäßigen und natürlichen Bedürfnissen der jetzigen Anwesenden zeugt.
Es tut sich was.

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Data: Sonntag, 6 Okt 2013 @ 9:59

Autor: Themengebiet: Sebastian Vettel

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