Vettel in Abu Dhabi

Sonntag, 14 Nov 2010 @ 16:44

Heppenheim befindet sich im aktueller Stunde im Zustand der Aufregung und Spannung.
Sebastian Vettel, ein Hepprumer Bub, fährt in Abu Dhabi wieder ein Rennen, bei dem sich entscheiden wird, wer der Weltmeister wird.
Natürlich halten wir alle die Daumen, ob alt oder jung. Die Chancen stehen gut, Sebastian hält sich immer noch an der ersten Position.
Autohaus Goss (Audi-VW), wo der erste Fanclub entstanden ist, hat in seinen Räumen public viewing organisiert. Die Werkstatt hat sich mit Menschen gefüllt, große Trauben standen auch in den Toren und draußen. Bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel, haben viele Familien den Nachmittag dort verbracht. Für leibliches Wohl wurde auch gesorgt.
Wir verfolgen auch das Rennen im TV und freuen uns, dass der Name Heppenheim so oft fällt. Ja! Dank Vettel kennt wohl jeder in Deutschland jetzt unser Heppenheim.
Noch drei Runden, Vettel ist immer noch vorne. Spannung steigt. Kubica und Petrov halten ihm den Rücken vor Alonso frei.
Jaaaaaa!!!! Sebastian ist als erster über die Linie! Rest ist auch „passend“ nachgekommen.
Vettel ist Weltmeister!!!! Sektkorken knallen!
Danke Sebastian!!!

Nachtrag 16:00
Siegesehrung hat stattgefunden, nur statt Champagner wurde arabisches Rosenwasser vergossen und Sebastian hat tapfer mit Tränen gekämpft.
Und Papa Vettel war auch dabei und hat aus weiterem Land die Heppenheimer gegrüßt.

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Casa Europa – Ghetto 3.

Freitag, 24 Sep 2010 @ 18:32

In der westlichen Nachbarschaft tut sich was. Zäune sind gezogen, Umland und Gestrüpp geräumt, Lärm macht sich bemerkbar.
Inzwischen laufen die Arbeiten auf dem Areal des leer stehenden Arbeiterhotels der Langnese – Casa Europa an.
Die Wohnbau Bergstrasse (mit Herr Jakobi) verwirft auch den Gedanken den Rundbau (frühere Kantine) abzureißen und möchte das „Ufo“ doch für weitere Nutzung umbauen. Verschiedene Vorschläge wurden vorgelegt, aber am ehesten gefällt die Idee von einem Treffzentrum für Jugend, Senioren, Familien aus umliegenden Straßen der Weststadt. Heppenheims Seniorenbeirat wie auch die Caritas (frühere Zeitungsnotiz) befürworten das Vorhaben.
Außerdem könnte das Gebäude Platz für Veranstaltungen bis 500 Besucher bieten – und das ist in Heppenheim Mangelware!
Zu der Gegen-Aktion (s. Ghetto 1 und 2) und den Bedenken über Problemviertel hat Herr Jakobi in heutiger Ausgabe Starkenburger Echo auch kurze Stellung genommen.
Der Baulärm ist zu Zeit auch bei uns zu vernehmen, wenn auch nicht sehr störend. Aber unsere Häuserreihe (östlich) ist Baustellen erprobt, denn seit vier Jahren erleben wir (hautnah, mit Staub, Maschinen, Krach) die Entstehung von 40 Häuser. Mit Sehnsucht schauen wir auf die Arbeiten am allerletzten Haus, kämpfen jetzt täglich in der Enge mit den Bauleuten und -maschinen um Raum und hoffen auf ruhige und saubere Weihnachten. (Starkenburger Echo vom 17.07.10.)
Die Erfahrung, wenn auch nur im Teil und kürzer, steht der westlichen Reihe erst noch vor. Aber zum Trost: man gewöhnt sich daran.
Der Zaun um Casa Europa wird später begrünt und die Anlage von der Stadt gepflegt, was nicht schlimmer sein kann, als das vergammelte Bild der letzten Jahre.
Wer weiß, vielleicht wird es dort am Ende schöner aussehen, als in unserer Siedlung? Dann hätten wir ein echtes Problem…

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Grüße aus Tirol

Mittwoch, 15 Sep 2010 @ 19:59

Wir waren paar Tage weg.
Den Pilzen in unseren Wäldern, dem Winzerfest, den Weintrauben an unserer Pergola (und wie viele!!!), der Arbeit und anderen Belustigungen den Rücken gekehrt, haben wir alle Kräfte an die Tiroler Gipfel, Täler und Wanderwege umgesetzt.
Im Gepäck haben natürlich, neben Wanderschuhen, Stöcken, Rucksäcken, unsere Heppenheimer T-Shirts nicht gefehlt.

Osttirol, Virgental, Wetterkreuzhütte 2106 m.

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Yoga

Freitag, 3 Sep 2010 @ 19:44

Die Jahre machen uns nicht jünger, nicht schöner, zwar manchmal etwas schlauer, aber man darf sich nicht darauf verlassen. Man muss etwas für sich tun, um das Rennen mit dem Kalender nicht zu verlieren…
Seit paar Wochen gehe ich mit zwei netten Nachbarinnen zur Yoga. Oder besser gesagt: fahre ich, denn es ist in Hemsbach. Damit verlassen wir Hessen und begeben uns nach Baden-Württemberg. Aber das macht nichts, in 10 Minuten sind wir da.
Katharina von Jyoti Yoga Center bringt uns die Geheimnisse der Körperbeherrschung bei. Und Mantra, Meditationen, Stand- und Umkehrübungen, Drehmitte im Körper, Strecken von ungeahnten Körperteilen (ich wusste nicht, was man so alles im Körper strecken kann… sogar in meinem), Eigenschaften der Luna- und Solarmenschen, sowie Hunde, Boa, Krieger, Atemtanz…
Die Möglichkeiten von Yoga und von Katharina sind unbegrenzt.
Mein Körper kämpft noch mit seinen Grenzen, und manchmal bekomme ich etwas Bedenken, ob mich Jurek wieder nimmt, falls die Drehung sich nicht zurück dreht.
Tolle anderthalb Stunde, mit Spaß, Schmerz, Entdeckung, nach der man sich entspannt, locker und irgendwie neu fühlt.
Schaut Euch, bitte die Bilder im Link, unter „kontaktieren Sie uns“. Echt, da bin ich dabei!! Kurz vorm Abheben…

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Die Katze.

Freitag, 3 Sep 2010 @ 19:12

So nennt sie sich selbst: die Katze. Wer kennt sie nicht? Vermutlich niemandem ist die blonde Medienrakete entgangen, Daniela Katzenberger.
Ob man sie mag oder nicht ist Geschmacks- und Sympathiesache. Ein Goldlöckchen macht auf naiv – das haben schon paar vorgemacht, und manchen ist es gelungen.
Aber sie ist schon aus eigener Initiative bekannt geworden , ohne dass sie einen prominenten oder reichen Mann geheiratet hat.
Wir mögen sie, ihre frische unverbrauchte Art. Obwohl manchmal kann das Geplapper schon auf den Keks gehen.
Heute lesen wir in der Zeitung, dass sie neuerdings in Verbindung mit Heppenheim steht. Bei ihrem letzten (und erstem) musikalischen Auftritt in „The Dom“, wurde sie von jungen Tänzern begleitet, Mitgliedern unserer Tanzschule Kretschmar.

Und noch ein YouTube-Video dazu:

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Ghetto 2.

Donnerstag, 2 Sep 2010 @ 19:43

Die Initiatoren der Anti-Sozialbau-Aktion (Namen wurden von uns unkenntlich gemacht) haben weitere Informationen zum Projekt gesammelt und sie umfassend in einem Schreiben zusammengefügt. Wir publizieren die Blätter als Folgerung des Themas „Ghetto“.
Die Leser können sich so selbst ein Bild zur aktuellen Problematik machen.

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Der Schardhof

Sonntag, 15 Aug 2010 @ 14:33

Eine Entdeckung des Jahres!
Gestern wollten wir mit Freunden bisschen wandern und danach schön Essen.
Jurek hat einen Rundweg gefunden, um ein odenwälder Lokal. Genau das richtige für unsere Vorstellung. Fünf Kilometer, auf der Tromm. Odenwald in voller Pracht, Wald, Felder – schön. Unsere Freunde waren auch schon viele Jahre nicht in der Gegend. Auf dem Weg sind wir sogar zufällig am historischen Steinbruch angekommen.

Und… das schlimmste, was uns passieren konnte: es waren viele Pilze da, sogar direkt auf dem Weg, aber… wir haben nichts dabei gehabt, keine Tasche, kein Messer, nichts!!! O weh, o weh. Nur an einem Hexenröhling konnten wir nicht vorbeigehen, so prachtvoll war er.
Nach gelungenem Spaziergang sind wir im Schardhof eingekehrt. Und das war die Überraschung. In diesem verschlafenen Örtchen, weit von der Welt, haben wir so exzellent gegessen, wie schon lange nicht.
Schaut selbst:

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Frühstück mit Herz

Samstag, 14 Aug 2010 @ 13:13

Zum zweiten mal (auch 2009) wurde heute in der Fußgängerzone zum gemeinsamen Freiluftfrühstück gedeckt.
Die Veranstaltung läuft im Rahmen der mehrjährigen Aktion „Heppenheim zeigt Farbe“, die die Innenstädte beleben soll.
Auf der Länge der Bachgass wurden Tische für paar Hundert Gäste gestellt, mit allem was dazu gehört.
Wir waren schon zeitig da, aber nicht zum Essen, denn wir haben uns keine Karten besorgt. Wir wollten schauen, Kleinigkeiten einkaufen und evtl. einfach am Rand Kaffee trinken. Die Strasse fühlte sich mit Passanten und die Teilnehmer – wie immer Alt und Jung, Familien und Freunde – haben die Tische besetzt. Hier und da haben sich Bekannte getroffen, kurze Gespräche gehalten. Wir haben einen Caffetisch „in der ersten Reihe“ gefunden und mit Blick auf Geschehen und alle Vorbeigehenden, bei Cappuccino den Trubel und doch eine Ruhe und Entspannung genossen.
Das Wetter war von den Organisatoren gleich mit eingeplant.
Also: voller Erfolg!
Paar Zahlen-Daten ergänze ich am Montag aus der Zeitung.

Am Rand war wieder eine Fotostelle, wo Bilder der Bürger für ein begleitendes Projekt gemacht wurden. Aus 7500 Gesichtern wird ein Poster mit Stadtwappen entstehen. Da haben wir auch schon in den Jahren paar mal mitgemacht, vielleicht wird einer von uns später die Löwenkralle…
Die Aktion „Heppenheim zeigt Farbe“ äußert sich auch in Farben und T-Shirts. Erstes Jahr war blau und Motto „Ich bin Heppenheimer“, dann kam rot mit „Ich bin Heppenheimer und du?“. Dieses Jahr ist alles gelb und „Wir sind Heppenheimer“.
Schade, dass die Teilnehmer nicht dazu aufgefordert wurden die T-Shirts anzuziehen. Sogar alle drei, es wäre ein tolles Bild!
Wir haben unsere Shirts immer im Urlaub dabei und bringen paar Spaßfotos mit.

Osttirol 2008Azoren 2009Osttirol 2009St.Peter-Ording 2010

16.08.10 in „Starkenburger Echo“:
– am Frühstück haben 610 Personen teilgenommen (2009 waren es 400)
– es wurden 1600 Brötchen, 1600 Tassen Kaffe, 700 Portionen Eis, 180 Wurstplatten serviert.
– Heppenheimer Metzger, Bäcker, Langnese, Bergsträßer Winzer haben das Essen und Getränke spendiert
– Herr Kasper und Herr Hörst, die nächsten Bürgermeisterkandidaten, haben bei der Bedienung der Gäste geholfen.

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Ghetto?

Donnerstag, 12 Aug 2010 @ 17:58

In unserer Nachbarschaft steht ein Hochhaus, ehemaliges Gasthotel der Langnese, Casa Europa, leider seit vielen Jahren leer, gespenstisch und gammelig.
Es hat schon paar Pläne gegeben, abreißen, Altenheim… alles verworfen, keine Finanzierung u.s.w.
Neuerdings haben wir in der Zeitung gelesen, dass die Stadt mit neuen Geldern dort 50 Sozialwohnungen (mit 50-60 m², also keine Großfamilien) errichten will.
Und jetzt passiert!
In die Briefkästen flattert uns ein Schreiben: […]

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Stadtkerwe

Sonntag, 1 Aug 2010 @ 17:30

Wie jedes Jahr am ersten Wochenende im August, findet seit Freitag den 30.07. bis Montag den 2.08. die Stadtkerwe statt.
Der Anfang wurde vor 106 Jahren gemacht, als im August 1904 die Kirche Sankt Peter (Bergsträßer Dom) geweiht wurde. Schon im Jahr 1888 hat auch im August die evangelische Heilig Geist Kirche ihre Weihe bekommen.
Beide Kirchen feiern ihre Kerwe gemeinsam. Es findet auch traditionell ein ökumenischer Gottesdienst und Agapefeier.
Für die Stadt bedeutet das ein schönes Fest mit einmaligen Flair der Platanen.
Der erste Bierfass wurde vom Pfarrer Herd angestochen und sein Inhalt durfte, wie immer, von den ersten Gästen kostenlos genossen werden. […]

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