Ein Haus am Schlossberg

Mittwoch, 6 Jul 2011 @ 22:29

Wie ich gestern im Starkenburger Echo gelesen habe, soll am Schlossberg ein neues Haus gebaut werden. Was ist dabei so besonderes? Nun… es soll 2,3 Millionen kosten, über 500 m² Wohnfläche und dazu 250 Nutzfläche verfügen, eine Tiefgarage haben und einen Parkplatz für 8 Autos. Wow!!
Die Nachbarschaft regt sich schon auf und protestiert, es wäre zu groß, zu steil – die auffahrenden Autos werden die Luft verschmutzen… und was sonst noch.
Ich frage mich: WER IST ES? wer baut in Heppenheim solches Haus?

Vor vielen Jahren wollte Steffi Graf die historische Villa Schüssel bei uns kaufen, das „Amerikanische Haus„, wie sie genannt wird, da Henry Kissinger dort gewohnt hat.
Die Stadt (Denkmalschutz) hat jedoch solche Auflagen zu Renovierung festgelegt, dass Steffi verzichtet hat. Schade. Heppenheim hätte noch einen schönen Namen zum schmücken.
Später wurde die Villa von einem lokalen Architekten gekauft, der sie – als Lebensaufgabe – nach alten Bildern und Nachweisen historisch getreu hergerichtet hat, wobei die Tapeten sogar aus Italien geholt wurden und aus dem polnischen Toruń (Thorn) der Konservator. Der Architekt wohnt selbst in dem Haus.

Ich bin neugierig, wann man über den Neubau auf dem Schlossberg mehr erzählen wird…

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Es kommt:

Donnerstag, 16 Jun 2011 @ 22:24

Das kommende Wochenende eröffnet eine Reihe von Veranstaltungen in Heppenheim. Keine Zeit für Langeweile.
Am 18.06 kommt auf die Freilichtbühne Dieter Thomas Kuhn. Ob man ihn kennt, oder nicht, man muss hin. Am besten mit 70-Jahre-Klamotten und Sonnenblumen. Alte Schlager der 70/80 Jahre lassen keinen kalt und man muss mitsingen. Es wird sicher eine tolle Stimmung und kein Meter frei.

Am 19.06, zu Erholung der Stimmbänder kann man im Reit und Fahrverein die Kaltblutschau sehen und dabei guten Grillsteak essen, das erspart das kochen.
Und danach, abends kann es wieder in die Welt der Musik gehen, wieder auf die Freilichtbühne zu den Tenören Adoro.

Nächsten Samstag fängt der 59 Weinmarkt an, die Altstadt wir 10 Tage lang zu einer musikalischen Weinstube.
Anschließend, vom 6 bis 9.06, können wir uns an den Gassensensationen erfreuen. Es ist ein internationaler Festival der Straßentheater.
Viel Spaß!

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Monte Carlo

Sonntag, 29 Mai 2011 @ 22:04

Heute war wieder ein Formel 1 – Rennen.
Wieder hat Sebastian gewonnen.
Wieder Freude in der Stadt.
Super!!!
Sebastian hat ein Küsschen von der zukünftigen Prinzessin von Monaco bekommen – wer kann das schon von sich behaupten? und einen männlichen Händedruck vom Prinz Albert. Eigentlich nichts besonderes.
Aber für die Heppenheimer schon. Denn Sebastian und Albert haben gleiche geographischen Wurzeln. Die Uroma von Albert (Großmutter von Grace Kelly) stammte aus Heppenheim. Albert hat sogar vor paar Jahren die Stadt, das Familienhaus und noch paar wichtige Leute besucht.
Aber, wenn man beim Rennen die Bilder von Monte Carlo gesehen hat… schöne Stadt, so luxuriös und unerreichbar.
Ich würde gern über die scharfe Kurve mit den Palmen gehen. Und falls man uns nicht in den Yachhafen rein gelassen hätte – könnte man auch einfach über den Zaun schauen.
Da keimt eben eine neue Idee für einen Ausflug und ein neuer Ziel reiht sich in die Welteroberungswünsche.

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Ringdingding

Sonntag, 22 Mai 2011 @ 21:30

Wir sind letztens etwas still, weil wir auf anderen Fronten beschäftigt sind.
Aber das heißt nicht, dass Heppenheim schläft.
Zum 1.Mai war die traditionelle Weinlagenwanderung, das Wetter war prima. Wenn ich mich nicht irre, waren 30 000 Leute dabei, verteilt auf die 22 Kilometer Strecke zwischen Zwingenberg und Heppenheim.
Am 15.05. war die Autofreie B3, eine tolle Veranstaltung, alle 2 Jahre. Die Strecke zieht sich 30 Kilometer von Heppenheim bis Darmstadt und alles darf die B3 betreten und befahren, außer Autos – Fahrräder, Skater, Fußgänger, Rollstühle. Die Organisatoren haben diesmal jedoch vergessen das Wetter zu bestellen, es war windig, kühl und regnerisch. Statt 80 000, wie vor 2 Jahren, sind nur 30 Tausend gekommen.
Und heute… ja! heute hat Sebastian Vettel ein Rennen in Barcelona gefahren. Autohaus Goss, wo offizieller Fan-Klub von Sebastian ist, hat ein public viewing organisiert. Besonderer Gast war Bülent Ceylan – „mannemer Türk“, das Boxenluder und Freund von Sebastian.
Das Rennen war von RTL live übertragen, mit Verbindung zum Klub in Heppenheim.
Sebastian hat zum viertem mal den Sieg kassiert. 800 Fans bei Goss und Millionen Zuschauer am TV haben die Siegeseinfahrt gesehen und die kindlichen Schreie von Sebastian gehört.
Und das beste war: ringdingding.


Super!! Wir haben köstlich gelacht. Ein weiterer Punkt auf der Vettel-Sympatieskala.
Jetzt kann man nur warten, wann wir das „ringdingdign“ als Klingelzeichen hören.

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Zu Hause pflegen

Mittwoch, 30 Mrz 2011 @ 18:42

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Winter ade

Donnerstag, 24 Mrz 2011 @ 20:27

Seit vielen Tagen freuen wir uns über die Sonne und Wärme.
Mit ruhigem Gefühl können wir sagen: ja!! der Winter ist weg und der Frühling ist eingezogen.
Blühende Bäume, Blumen, Farben, Bunt – es ist die schönste Zeit an der Bergstraße. Vor allem auch, da wir früher als andere Gebiete uns daran erfreuen dürfen.
Heute habe ich mir einen kleinen Spaziergang zum Steinkopf erlaubt und es genossen, oben über der Stadt auf einer Bank zu sitzen, in der Sonne, ohne Jacke. Ja, so kann es bleiben!

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Martin Buber

Donnerstag, 24 Mrz 2011 @ 18:47

Der Umzug von Martin Buber ist fast zu Ende.
Die Statue von ihm steht jetzt am Graben, gegenüber von seinem Haus – so passt sie irgendwie besser in die Stadtgeschichte.
Hier werden auch die Touristen auf dem Weg in die Altstadt eher vorbeigehen.
Es gibt sogar Anregungen, dass man den kleinen Platz jetzt Martin Buber Platz nennt. Auch OK.
Die Plastik ist noch nicht fest zementiert, deswegen schützt sie noch ein Bauzaun. Und paar Blumen bekommt er sicher auch später.
Mir kommen nur kleine Bedenken zu diesem Standort. Martin steht zu nah an den öffentlichen Toiletten – böse Kobolde könnten mit ihm Unfug treiben und ihn zum Klomann machen.

An der Alten Sparkasse stehen jetzt die zwei Gründer, Gottfried Pirsch und Johann Schunk und diskutieren über die Statuten der im 1830 Jahr in Landrathsbezirk Heppenheim gegründeter Sparkasse. Herr Schunk hält die Gründungsurkunde und Herr Pirsch zeigt mit dem Finger und fragt sich ob das Wort Landrathsbezirk richtig geschrieben wäre.
Und die Welt ist so in Ordnung, jeder ist da, wo er gehört.

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Vorbei:

Mittwoch, 9 Mrz 2011 @ 21:16

Frühjahrmarkt.
Am Europaplatz.
Vom 11.03-15.03 und vom 18-03 bis 20.03.11
Alles wird schon angefahren und montiert.

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Fastnacht

Mittwoch, 9 Mrz 2011 @ 21:13

Also, den Fastnachtumzug haben wir hinter uns.
Das Wetter war super, Sonne, blauer Himmel, warm – was wollen wir mehr?
Die Stadt fühlte sich schon Vormittags mit allen möglichen und unmöglichen Gestalten. Manche wollten zeitig guten Steh- und Sichtplatz finden, andere waren noch zu Treffs mit Freunden unterwegs.
Wie unsere Zeitung gemeldet hat, waren 120 Tausend Menschen dabei (zu Erinnerung, unsere Stadt hat 25 000 Einwohner), also die Strassen waren voll, die Stimmung gut.
Spätestens, wenn sich die Wagen in der Mozartstraße anstellen und die dröhnende bum-bum-Musik in die Zimmer eindringt, erfasst einen die Fastnachtstimmung und man muss los.
Die Jüngeren und Lustigeren können bis zum Markt und Altstadt gehen, dort wird nach dem Umzug immer noch gut gefeiert. Wir sind nur bis zu Mozartkugel (Kreisel in der Mozartstraße, so klein, dass man sich vom Lachen rumkugeln muss), nicht weit von uns, beim Bäcker – Kreppel müssen sein! und am Grillstand. Wir haben zwar gegen die Sonne gestanden, es war etwas schwer die Fotos zu machen, aber es hat sich so schön nach Frühling gefühlt.
Umzug ist vorbeigegangen, 102 Gruppen waren bunt, lustig, laut. Musik hat sich von einer Gruppe mit den nächsten gemischt. Helau-Rufe bis zum rauen Hals sind dabei ein Muss. Alle Hände waren gestreckt nach paar Süßigkeiten, die zugeworfen wurden, als ob man lange nicht hätte. Aber darum geht es nicht – Hauptsache man hat was gefangen. Und was man nicht wollte, hat man den Kindern zugesteckt. Ich habe so Appetit auf Magnum- Eis gehabt. Wir sind doch hier an der Langnesequelle und im Umzug werden immer Tonnen davon geworfen. Aber am Sonntag habe ich nur paar im Flug gesehen und gefangen habe ich nur Wassereis. Eee, das wollte ich nicht und habe es den Kinder gegeben. Ich wollte dickes, fettes, sahniges Magnum, mit Schokolade und Mandeln! Noch besser zwei oder drei!

Und wenn man Pech hat, dann voll. Kennt ihr das? Nicht nur, dass ich kein Magnum bekommen habe, dann musste ich noch nach dem Umzug arbeiten.
Das Fahren war nicht ganz so lustig, hier und da noch Sperrungen, Menschengruppen, Aufräumarbeiten – alles hat mich in großen Zeitverzug gebracht, aber die Patienten haben Verständnis gehabt, manche waren selbst auch dabei. Nur die Blutzuckerwerte habe ich überall hoch gemessen – na ja, die kleinen Alterssünden – sie haben auch Kreppel genascht.
Abends haben sich die Strassen langsam geleert. Piraten, Zwerge, Prinzessinnen, Bettler, Clowns, Engel, Teufel – ojej, was da noch alles gerade und wackelig den Heimweg suchte.
Für`s Auge ist ein Bild der Verwüstung geblieben, Müll, Glas, Papier, Becher. Und dem Müll nach – hat es doch Magnum gegeben. Viel Magnum!!
Die Stadt hat viel zu tun gehabt. Aber schimpfen wir nicht so sehr über den Dreck und die Kosten. Schließlich wurde jedes Papier vorher mit Inhalt gekauft und bezahlt. Und 120 000 haben einen Riesenspaß gehabt.
Montags war alles aufgeräumt und die Köpfe wieder klar (so mancher konnte aber noch bis Dienstag weiter in anderen Städten feiern).
Jetzt können wir eine schöne Erinnerung behalten und uns auf weitere Veranstaltungen in diesem Jahr freuen.

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Martin Buber zieht um

Freitag, 25 Feb 2011 @ 17:47

Ja, heute hat uns die Zeitung über ein erstaunliches Ereignis in der Stadt informiert – Lösung mancher Fragen.
Seit paar Jahren steht die Skulptur von Martin Buber vor der historischen Alten Sparkasse am Laudenbacher Tor.

Warum dort? Gute Frage. Keine Antwort.
Wir haben gedacht, dass er vielleicht früher Kunde war ( stehen wir dann später daneben? OK, ein schönes Plätzchen).
Touristen glaubten fälschlicherweise, dass sie vor seinem Haus stehen.
Und manche Witzbolde haben mit ihm Unfung getrieben, am kalten Wintertag hat er einen Mantel und Schal bekommen, zum Valentinstag Blümchen, oder T-Shirt „Ich bin Heppenheimer“ zierte seinen Oberkörper.
Die Sparkassenstiftung Starkenburg hat jetzt Lösung gefunden. Martin Buber kommt jetzt vor sein Haus in der Werlestr., wo er 22 Jahre gelebt hat – da wird er sich auch sicher wohler fühlen.
Und vor die Sparkasse werden zwei Gründer des Geldinstitutes postiert.

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