Und doch.

Samstag, 14 Mrz 2009 @ 19:55

Das gab es noch nicht: wegen vorerst schlechtem Wetter, wurde der Frühlingsmarkt um zweites Wochenende verlängert. Freude für die Kinder und neue Chance für die Aussteller, denn sie haben vorher nicht mal die Transportkosten rausgekriegt. Die Zeitung hat uns jetzt ein Riesenrad versprochen – na bitte! – aber irgendwie haben wir es nicht gefunden…
Für heute war auch super Wetter angesagt, bis 17Grad. Der Thermometer ist zwar bei 13 Grad stehen geblieben und die Sonne war auch etwas verhalten, aber es war schon OK.
Auf der Suche nach Frühling sind wir in die Weinberge spazieren gegangen. Und wir haben die ersten Mandelblüten entdeckt!
Anschließend sind wir zum Rummel gefahren. Hier war es um die Zeit (15:00) noch nicht sehr voll, näher zum Abend kommen mehr Besucher. Neben nostalgischen altmodischen Schaukeln waren auch etwas dynamischere Geräte, für jeden etwas. Kindchen geht zur „Reitschule“, Papa zum Bierstand, Mama holt Crepes, Nachwuchs lässt sich Kopf über in die Luft drehen. Allein vom Zuschauen hat sich meine Cola im Magen auf links gedreht.
Und erstes Bierchen draußen!
Winter ade!

Erste MandelblüteSüße BudeEine TanzmaschineMaschine-zum-Menschen-drehenErstes Straßenbier

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Frühjahrmarkt

Dienstag, 10 Mrz 2009 @ 22:15

„Ab Freitag drehen sich die Karussells“ – hat uns die Zeitung angesagt. Ab Freitag, den 6.03 bis heute, hat der traditionelle Frühjahrsmarkt stattgefunden. Damit verabschiedet sich Heppenheim von dem Winter und begrüsst den Frühling. Es waren viele Attraktionen da, Karussells, für groß und klein, paar Adrenalingranaten (na… Handgranaten), bei einer sollte man sogar die langen Haare zusammenbinden. Aber es gab kein Riesenrad! Schade, war sonst immer da.
Nur eigentlich ist es egal, ob Riesenrad da war oder nicht, ob Steaks und Bier gut waren. Denn unser Kumpel Petrus, hat auf seinen Frühlingsspaziergängen wohl einen großen Bogen um Heppenheim gemacht und zugelassen, dass kalter Wind und Regen den Menschen jegliche Lust zum Feiern genommen haben. Nur am Samstag gab es paar Stunden Sonne und der Rummel hat sich gut gedreht.
Am Sonntag nachmittags wollten wir mit Auto vorfahren, einige Fotos machen, für den Blog und… dann in eine warme Kneipe gehen ein Bierchen trinken. Aber zum Wind ist noch Regen gekommen, so dass sogar Appetit auf Bier ist uns vergangen. Sch… dann wird es keine Fotos geben. So!
Heute war noch Familientag, zum halben Preis, aber auch der ist mit dem Wasser fort. Es sollte wohl so sein.
Der Markt hat eine sehr lange Tradition, denn früher hat sich die Landesbevölkerung aus der Umgebung nach dem Winter mit neuen Textilien, Geschirr, Schuhen eingedeckt. Die Tradition ist geblieben, nur die Form hat sich geändert.
So oder so, mit Sonne oder Regen – die erste Frühlingsveranstaltung haben wir hinter uns. Und trotz schlechtem Wetter, schreitet der Frühling mit riesen Schritten auf uns zu. Heute habe ich die ersten Forsytienblüten entdeckt, die Osterglocken haben Knospen knapp vor Platzen, die Ruten der Weidenbäume sind schon vom Weiten sichtbar mit Blättchen bedeckt.
Der Winter liegt hinter uns. Auch ohne Karussell fahren.

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Frühling

Sonntag, 1 Mrz 2009 @ 18:00

Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen. Na, eben. Deswegen ist heute in Heppenheim der Frühling mit großem Karacho ausgebrochen.
Sonne, leicht 15 Grad. Zu den Schneeglöckchen haben sich alle Krokusse gesellt. Und die Narzissen stehen bereit, morgen wird sicher der erste im Garten aufblühen. In der Stadt habe ich einen Rasen voll mit Herbstzeitlosen gesehen. Sie blühen zwar selten im Frühjahr, aber bei uns immer.
Bilder: heute, mittags, vor unserem Haus:

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Fastnachtsumzug.

Dienstag, 24 Feb 2009 @ 21:44

Und der 22.02. ist vorbei.
Der Umzug hat sich angestellt, ist gegangen und hat sich aufgelöst.

Wie angesagt, war es kalt und regnerisch. Die Meteorologen irren sich so oft, warum haben sie ausgerechnet jetzt Recht behalten? Es ist so schade, denn die Gruppen stecken viel Arbeit, Vorbereitungen, Ideen, Kosten in den Fastnachtsumzug rein. Kinder warten, freuen sich, alle verkleiden sich. Bei gutem Wetter kommen sogar 100 000 Menschen zum Umzug, (zur Erinnerung: HP hat 25 000 Einwohner). Aber bei kaltem Regen?..
Und unsere Lust ist im kalten Wetter auf Minimum geschrumpft.
Aber ab 13:00 fahren die Wagen an und stellen sich in die „Warteschleife“, die bei uns anfängt. Jeder Wagen hat (eigene) Musik, jeder ruft „Helau!“. Start um 14:11.

Ok, man kann nicht zu Hause bleiben, also los. Wir haben uns paar Anhänger von letzten Jahren und den jetzigen „Blinki“ am Körper montiert und sind an vielen lustigen Menschen, Gruppen und Wagen, zu unseren Freunden gelaufen. Sogar der Bürgermeister mischte sich zwischen die Wartenden – und, wie es seine Arbeit ist – hat versprochen: Sonne in einer Stunde. Na, Herr Bürgermeister, wir halten Sie am Wort… […]

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Fastnacht – Helau!

Freitag, 20 Feb 2009 @ 20:09

In der Stadt herrscht Fieber. Nein, kein grippaler Infekt, sondern Fastnacht!
Seit Wochen lesen wir täglich in der Zeitung über Veranstaltungen und Sitzungen.
Viele Jahre waren wir begeisterte Karnevalisten, mit Freunden sind wir zu Sitzungen gegangen, haben keinen Rosenmontagball im „Halben Mond“ verpasst. Mit einem Mal, vor 5 Jahren, war die Luft raus, wir und unsere Freunde haben keine Lust mehr gehabt. Aber es ist kein Problem, zur Fastnacht muss man sich nicht zwingen. Vielleicht ist nächstes Jahr wieder anders.

Aber Heppenheim feiert eifrig. Auch ohne uns.
Fastnacht ist nicht nur Spiel und Spaß, sie ist auch eine ernste Angelegenheit. Hinter der „Maske“ werden Themen angesprochen, die uns berühren und ärgern, politische, soziale, lokale – gnadenlos, ironisch, sarkastisch, lustig. Und das alles im hepprumer Dialekt.
Gestern, an Weiberfastnacht, haben traditionell Frauen das Spiel bestimmt. Wie jedes Jahr haben die Veggelsbecher – eine Frauengruppe aus Hambach, maskiert als alte Weiber (die wahren Gesichter bleiben immer verborgen) die Stadt mit Erfolg unsicher gemacht.

Karneval aus meiner Kindheit, das waren fein angezogene Eltern, Mutter mit Ballkleid (diese Kleider habe ich heimlich so gern angezogen!), die zum Tanzen gegangen sind. Hier steht tanzen nicht im Vordergrund. Man verkleidet sich und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In den Tagen sieht man Indianer beim Einkaufen, Fliegenpilze an der Ampel, einen Clown am Steuer. Alles ist OK, die Gestallten sind auf dem Weg irgend wohin, wo es lustig ist. Die Verkleidung macht die Menschen auch etwas anonym, mancher Pharao findet seinen Spaß mit einer Schneeflocke, oder Biene Maja erobert einen Willi…
Jede Gruppe, Organisation, Stadtteil haben ihre Fastnachtveranstaltungen. Das Schöne an einer kleinen Stadt ist wieder, dass man die Akteure kennt. Gestern Arbeitskollegin oder Nachbar, heute politischer Meckerer, Büttenredner, Sexualtherapeutin (mache dir einen Schnitzel-Tattoo, dann wir der Mann wieder Appetit bekommen).
Jeder in Heppenheim kennt Habafa in Hambach, gute 5 Stunden Programm, dieses Jahr unter Motto „Brasilien, Samba und Helau“.
Nicht zu Schlagen ist die Frauenbund-Fastnacht, wo nur Frauen Zugang haben, und der Pfarrer (der fastnächtlich sehr aktiv ist, und so-wie-so geschlechtslos), eventuell der Kaplan und der Bürgermeister.

Die Aktiven der Fastnacht werden für ihre Verdienste mit Orden ausgezeichnet. Die Anderen kaufen sich für 2,50€ Anhänger, Anstecker (jedes Jahr neu), mit denen man sich dekoriert, am besten alles auf einmal. Dieses Jahr gibt es den „Blinki“ – Anstecker mit Autos und blinkenden Lämpchen.
Das größte Ereignis ist die Straßenfastnacht mit dem Umzug, am 22.02. Und die lassen wir uns nicht entgehen!
Obwohl es leider kalt und regnerisch angesagt ist. Na, mal schauen…

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Vordersberg

Montag, 16 Feb 2009 @ 18:46

Seit zwölf Jahren schauen wir aus dem Fenster auf den Maiberg mit dem auffallenden runden Haus und ein über den Wäldern stehenden Mast auf dem Vordersberg. Ich wollte immer mal dahin.
Gestern war bisschen Sonne und in höheren Lagen lag Schnee. Wir wollten nur einen kleinen Spaziergang machen, also warum nicht dorthin? Ich dachte sogar, dass es zu wenig ist, dass wir vom runden Haus zum Mast vielleicht zehn Minuten brauchen. Den Weg haben wir nicht gekannt.
Das Auto haben wir an der Freilichtbühne abgestellt – wen soll es da jetzt stören?
Und dann sind wir oberhalb der Siegfriedstraße (in Richtung Kirschhausen) in den verschneiten Wald losmarschiert.
Der Weg war viel weiter, als wir gedacht haben, denn wir sind um den ganzen Berg gegangen, bis zu Aussicht auf Erbach. Wir sind gelaufen und gelaufen, geschaut, gelaufen, fotografiert, gelaufen, Vögeln zugehört, gelaufen…

Unterwegs haben wir Kobolde hinter Gittern, verliebte Bäume und Spuren vom Odenwälder Yeti gesehen.

Mit jedem Schritt höher, haben wir auch die Burg aus anderer Perspektive gesehen, bis wir am Ziel angekommen sind. Der Sendemast war nichts besonderes, einfach grüner Turm, wie auf der ganzen Welt. Aber wenn wir jetzt aus dem Fenster schauen werden, dann wissen wir, was wir sehen.

Zurück sind wir anders gegangen, haben sogar wild über Wiese und Wingert abgekürzt (mit Blick auf die Stadt, so nah und doch so weit…), vorbei am runden Haus und an paar wunderschönen Häusern am Maiberg – leider kein Platz für uns und für euch auch nicht, aber gucken darf man. Die Lage dort ist so schräg, dass der Eingang zu manchem Haus im Dachgeschoss ist und der Bau dann zwei-drei Ebenen runter geht.

Und so haben wir den „kleinen“ Spaziergang in umgekehrter Richtung gemacht, statt in gedachten 10 Minuten – in zwei Stunden.
Aber der Kaffee danach hat geschmeckt! und dazu das wärmste Jäckchen… das Konjäckchen!
Die Strecke war sehr schön, wir werden sie auch zusammen mit Freunden laufen. Am besten nach Erbach zum Gasthof Jäger, denn nach solchem Marsch wird auch der Schnitzel mit Kochkäse ohne Reue schmecken!

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Der Winter geht zu Ende

Samstag, 14 Feb 2009 @ 16:23

Wir haben schon den halben Februar. Eigentlich ist noch tiefer Winter, aber nicht bei uns, an der Bergstraße. Hier werden wir vom Klima verwöhnt. Es ist schon über zwei Monate kalt – das reicht. Wir sind es leid und warten auf den Frühling. Letztes Jahr haben schon am 3.02. die Krokuse geblüht. Aber jetzt haben wir immer noch um null Grad und morgens muss man meistens das Auto etwas abkratzen.
Gestern sind zehn Schneeflocken gefallen – Mitte Januar wäre es OK, aber Mitte Februar ist es quellend. Jedoch die Natur weiß damit umzugehen, die nächtliche Kälte holt sie tagsüber auf. Und es gibt genug Frühlingsboten.
Unsere Terrassen liegen geschützt und sonnig, so dass man recht früh draußen den Kaffee trinken kann. „Erster!“ wer wird es dieses Jahr rufen? Vor paar Jahren waren wir es, Ende Januar – na, gut, in Pullis.
14.01.09 - Das ist kein Milch - das ist WasserSchnee haben wir nicht viel, höchstens paar Tage müssen wir schieben. Frost ist uns auch gnädig. Aber wir haben auch vor paar Jahren gute 2 Wochen minus 18 Grad. Und dieses Jahr haben viele Tage minus 10 Grad angehalten, lange genug, dass uns das Mineralwasser in der Garage eingefroren ist. Die PET-Flaschen haben dabei zweite Formung absolviert und wurden danach zu Plastiktüten.
Wir hoffen stark auf ein gutes Wetter am 22.02., zum Fastnachtsumzug.
Und wir geben nicht auf. Mein Wintermotto funktioniert: „jeder Tag bringt uns näher an den Frühling“. Wir suchen und finden die Zeichen.

21.01.09 - Palmen in Unterhosen4.02.09 - Palmen mit Hut4.02.09 - Schneeglöckchen4.02.09 - Kätzchen5.02.09 - Nebel13.02.09 - Keine Angst, der Frühling kommt13.02.09 - Winterling

Und heute? Aufwachen in Weiß! Was für eine Überraschung.
Unser netter Nachbar, der früher aufgewacht ist als wir, hat schon den gemeinsamen Weg freigeschaufelt. Wie heißt es? Die Morgenstund… macht Wege frei?
Aber die Bilder mussten wir sehr schnell machen, da der Zauber bei plus-Graden vor den Augen von den Ästen abgefallen ist.

Aus dem FensterStarkenburgAus dem FensterIm Garten

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Faszination Natur

Freitag, 6 Feb 2009 @ 20:02

Im Haus der Pädagogik ist z.Z. (29.01 bis 30.04.09) eine Fotoausstellung von renommierten Naturfotografen „Faszination Natur“. Gestern war auch ein Bildvortrag von Herr Heinz Diehl aus Einhausen. Neugierig bin ich abends dahin gegangen. Im Gebäude habe ich einen Bücherstapel, eine uralte Schulbank (manche Ältere erinnern sich noch) entdeckt. Die ausgestellten Bilder waren wirklich schön und einmalig.

Doch der Vortrag vor einem vollen Raum (die Organisatoren haben nicht mit solcher Resonanz gerechnet) hat meine Erwartung total überstiegen. Fotos aus unserer Gegend – Bruchsee, Lorscher Erlachsee, Wiesen zwischen Heppenheim und Lorsch, alles zu Fuß erreichbar – unterlegt mit stimmiger meditativer Musik. Gute Stunde durften wir uns mit Einblicken in die Natur verzaubern lassen, die wir beim Spaziergang vermutlich nie erleben werden. Als das Licht angemacht wurde, mussten wir erst in die Realität zurückkommen, bevor wir den Referenten und „Jäger“ mit lautem, langem Klatschen unser Dank aussprechen konnten.
Paar Informationen möchte ich behalten:
– der Raubwürger, ein Wintergast bei uns, hat die Größe einer Amsel, und spießt seine Beute (Maus) auf Dorne. Wenn der Vorrat im Winter einfriert, ist es vermutlich wie für uns Eis…
– der Eisvogel, Vogel des Jahres 2009, lebt hier ganzjährig. Einmal haben wir ihn schon gesehen
Wespenspinne– die Zebraspinne (auch Wespenspinne) von Hr. Diehl jagt auf weiteren Bildern einen Grashüpfer und „bereitet sich ihn als Vorrat“ für später.
Unsere war vor der Haustür (vielleicht lauerte sie auf uns?…)

– die Verbreitung der Flechte zeigt für verbesserte Luftqualität

– was könnte man noch sehen,wenn man um Heppenheim spazieren geht? Den Kibitz, Brachvogel, Turmfalken, Kormoran, Reiher, Störche, Fasane, Uferschwalben (die in ca 1 Meter tiefen Röhren in Sandwänden brüten), viele Blumen, Gräser und Pilze.
Ich weiß schon, wo wir im Frühjahr wandern werden – das Ried ist uns relativ fremd, wir haben es bis jetzt eher schnell mit Fahrrädern auf dem Weg zur Eisdiele nach Lorsch, durchquert.
Der gestrige Vortrag zeigt wieder: die Natur ist auch vor der Tür wunderschön, wenn man nur Augen und Herz öffnet.
Viele ähnliche Motive haben wir auch, Pilze, Blumen, Spinnen. Wir können uns zwar nicht mit dem Meister messen!, aber wir könnten ihm die Ausrüstung tragen und mucksmäuschenstill mit im Beobachtungszelt sitzen.
Hier paar kleine Naturwunder aus unserer Umgebung, gesehen durch unser Objektiv:

Sieht appetitlich ausBrennesselAmeisen und BlattläuseAuf dem Weg zum SalatbeetNoch im WachstumBaumpilz auf dem Weg zum HimmelZunderschwamm Eichhase?Bad im NektarTaubenschwänzchenSeltener Gast

Schade, dass Jurek gestern nicht mitgehen konnte (Dienstreise), der Vortrag würde ihm auch gefallen und wir könnten später bisschen über unsere „Werke“ fachsimpeln. Aber einiges habe ich mir gemerkt und Jurek erzählt und wir werden daran arbeiten.
Die Ausstellung haben wir heute zusammen noch mal gesehen.

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Laudenbach

Sonntag, 25 Jan 2009 @ 21:08

Wie in letzten Wochen, sind wir (mit Freunden) heute, am Sonntag, bei strahlendem Himmel und Sonne wieder losgezogen um die Gegend zu erobern. Heute sind wir nach Laudenbach gefahren. Das Städtchen liegt ca 4 km entfernt, aber ist schon in Baden-Würtemberg. Dort haben wir das Auto am Friedhof abgestellt und sind losgegangen, zurück nach Heppenheim, ca 5 km.
Der Weg führte uns erst berghoch und wir waren etwas außer Atem, aber dann hat sich schnell eine Gelegenheit zum Ausruhen ergeben: viele lustige Tafeln mit Sprüchen über Wein und Trinken. Wir haben viel gelacht, manche wollen wir uns „für`s Leben“ merken und in manchen haben wir uns gleich selbst gefunden…
Die Landschaft war schön, und die Aussicht auch, aber wir mussten auch unter die Füße schauen, denn der Weg war nach dem Schnee und Frost etwas weich und glitschig, so dass wir manchmal auch seitlich am Gras gelaufen sind. Und mit dummen Unfällen sind wir vorerst bedient. Nur den Hund hat es nicht gestört.
Wir sind am Bombach angekommen, ein Bach, klein aber wichtig!, weil er an der Grenze zwischen Hessen und Baden Würtemberg verläuft. Mit Jurek sind wir schon oft entlang gegangen, aber auf „unserer“ Seite. Angeblich lebt dort ein Geist Motsche, aber wir haben ihn noch nicht gesehen. Vielleicht erscheint er nur abends und nur denen, die die Regeln von den Tafeln zu streng befolgen.
Von den Weinbergen runter, sind wir über die Felder zum Bruchsee gekommen. Ooo, schau mal, Steine schwimmen! Am anderer Ufer sind viele Enten und Gänse – es ist ziemlich lustig zuzusehen, wenn die versuchen auf Eis zu „schwimmen“… Aber wir sind südlich vorbeigegangen, Richtung Felder hinter dem Krankenhaus. Die untergehende Sonne hat lange Schatten über das keimende Getreide geworfen. Es riecht nach Frühling!!
Wir waren gute 1,5 Stunde unterwegs und haben den Spaziergang bei uns ( davor war es bei den Freunden) mit Kaffee beendet. Bevor der Kaffee durch war (na, fast) haben sie Jungs noch schnell – mit zweitem Wagen – unser Auto von Laudenbach abgeholt.

Laudenbach zum lachenLaudenbach zum lachenHeppenheim in SichtHeppenheim in SichtAn der GrenzeBruchseeAm BruchseeSchattenspiele

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Zu Hause pflegen – Kurs

Mittwoch, 21 Jan 2009 @ 16:14

Zu Hause pflegen - Kursprogramm zur Unterstützung pflegender Angehöriger

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