Autofreier Rollspaß

Sonntag, 17 Mai 2009 @ 20:54

Heute war die B-3 für motorisierte Fahrzeuge gesperrt und freigegeben für alles andere mit Rädern und ohne.
B-3 also die Bergstraße, läuft von Darmstadt bis Heidelberg und ist unsere Haupt- und Durchfahrtsstraße.
Alle zwei Jahre wird die „Autofreie B-3“ oder „Natürlich Bergstraße“ organisiert. […]

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Flohmarkt

Samstag, 16 Mai 2009 @ 17:25

Heute war in der Stadt großer Flohmarkt. Gibt es viele, aber dieser findet alljährlich, traditionell am Graben statt. Was sonst als Parkplatz dient, verwandelte sich heute in eine Handelsfläche unter wunderschönen großen Platanen. Die Bäume geben immer eine tolle Atmosphäre für alle Veranstaltungen, die darunter statt finden.
Flohmärkte erfreuen sich allgemein großer Beliebtheit. Es gibt etwas zu kaufen, feilschen, schauen, vielleicht auch fachsimpeln. Ob Blumentopf, Handtasche, Feuerwehrauto, oder Hammer – alles kann den Eigentümer wechseln.
Ich gehe gern hin, schaue das alte Zeug, manchmal finde ich etwas, „was ich schon immer haben wollte!“ – und dann kann es passieren, dass es nach Jahren wieder irgendwo auf dem Tisch landet, ohne, dass ich es einmal benutzt habe…

Die Tochter hat vor Kurzem ein altes Bügeleisen (mit Seele) gekauft, es innen bepflanzt und so schön den Tisch dekoriert .
Heute waren tolle Kinderwagen da, die man geschmückt als Deko im Eckchen stellen könnte – wenn man so viel Platz hätte.
Ich bin heute erst um 14:30 am Platz angekommen (nach Arbeit und Mittagsschläfchen) und musste leider feststellen, dass schon das große Packen angesagt war. Schade, es war schönes Wetter, ich dachte, dass noch alles voll wäre.
Aber ich habe noch eine schöne Öllampe gefunden, mit Spiegel, 5€. „Ach, 3,50 reichen auch, ja?“ Na, und jetzt wird uns das Lämpchen auf dem Terrassentisch die Sommerabende beleuchten.
Und wenn man sonst nichts findet, dann vielleicht paar Flöhe…

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Sebastian und Pizza

Dienstag, 12 Mai 2009 @ 20:05

Ein Bekannter hat uns erzählt, dass im TV ein Beitrag über unser Ristorante
La Dolce Vita“ war. In der Stadt ist eher „bei Antonio“ bekannt, weil keiner der vollen Namen sagt und viele ihn auch nicht kennen. Aber die beste Adresse ist: Dr. Heinrich Winter 2.
Fernsehen hat das Thema ergriffen, nachdem Sebastian Vettel in einem Interviewe gesagt hat, dass es sein Lieblingslokal wäre. Na, bitte, unser auch!!!
Wir haben schon mal über Antonio (A. Follo) geschrieben. Das Restaurant ist nicht groß, schick eingerichtet, die Küche ist exzellent (Werk vom Küchenchef Vincenzo Stagliano), etwas gehobenes Niveau. Antonio hat immer gute Laune, begrüßt seine Gäste persönlich, mit Hand und (viele) mit Küsschen. Er hat die seltene Gabe jedem Gast für einen Moment das Gefühl zu geben, der allerwichtigste und einzige Gast zu sein. Er kommt auch an jeden Tisch, redet kurz, aber ist nie aufdringlich. Zuletzt gibt es natürlich Grappa, für die Freunde die bessere. Die Flasche wird einfach oft auf dem Tisch gestellt und wir haben nie das Vertrauen ausgenutzt.
Antonio spricht italienisch – wie auch sonst!, aber auch rein Deutsch mit italienischem Akzent und am besten im mannheimer Dialekt.
„Bei Antonio“ ist immer voll, da sollte man schon für den Abend einen Tisch bestellen. Spontane Abenteuer, wie wir einmal mit Freunden gestartet haben, können auch bei einem Griechen enden. Antonio war untröstlich uns keinen Platz bieten zu können, aber damit wir nicht ganz leer gehen, hat er uns zum Grappa an der Bar eingeladen. Nein, wenn wir nichts zu Essen bekommen, wollen wir auch nicht trinken – wir gehen zu Konkurrenz, o!
Aber, keine Angst, wir kommen wieder.

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Pheromonen

Mittwoch, 22 Apr 2009 @ 16:46

In unserem Rebmuttergarten wird eine neue Methode gegen den Schädling Traubenwickler getestet. Die Methode ist schon bekannt, aber bei uns ist die Anwendung wegen den besonderen Lagen erschwert.
Der Traubenwickler, unter den Winzern auch „Motte“ genannt, ist ein Schmetterling, ein wahrer Sexualprotz. Er spürt das Weibchen dem Geruch nach und begattert es freudig im Flug.
Die Winzer hängen jetzt in den Wingerts Ampulen mit dem vielversprechenden Duftstoff des Weibchens auf, den Pheromonen. Die Motte riecht es, Freude steigt auf und sie begibt sich auf die Suche. Aber wo ist sie, die Hübsche? Von allen Seiten reicht es nach Sex und die Mädels sind nicht zu sehen. Der Traubenwickler sucht, fliegt, riecht, wickelt sich um sich selbst (vermutlich…). Der Arme wird müde, das kleine Mottenköpfchen wird wirr und dümmlich. Was bleibt jetzt? Sich ermüdet und unerfüllt ins Eckchen zu verkriechen. Es war mal ein Sexualprotz…
Und die Trauben sind gerettet und der Wein kommt.

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Bienchen

Montag, 20 Apr 2009 @ 21:42

Die Bauern machen sich Sorgen. Die Obstbäume sind so früh, schnell und reichlich aufgeblüht, dass die Bienen die Bestäubung nicht schaffen. Sie sind auch noch mit der Arbeit in den Stöcken beschäftigt.
Die Bäume verblühen, Bedenken um schwache Obsternte wachsen und die Bienen putzen ihre Waben, statt sich in den Blüten den sexuellen Spielchen zu widmen.
Also, Biene Maja – Schluss mit Putzen. An die Arbeit!

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Vettel in China

Sonntag, 19 Apr 2009 @ 11:16

Hurraa!!
Sebastian Vettel hat gerade den ersten Platz gemacht, im Rennen in Shanghai.
Unser Sebastian! In der Reportage wurde auch mehrmals unsere Stadt genannt: Sebastian Vettel aus Heppenheim.
Das ist der Lokalpatriotismus – heute haben viele gespannt auf das Rennen gewartet und verfolgt.
Gratulationen an Sebastian und seine Familie.

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Ostern im Odenwald.

Montag, 13 Apr 2009 @ 21:56

Wie könnte man die Ostern schöner verbringen, als in der Natur? Sonne, 24 Grad, die Welt blüht.
Unser Freund hat die Strecke festgelegt, „er wollte sie immer schon mal laufen“, von der Juhöhe nach Weinheim. Uhhhh… 8Km Luftlinie, und zu Fuß? Ok, wenn wir keine Kraft mehr (oder Lust) haben, gehen wir früher runter.
Wir haben die Rucksäcke gepackt, Stöcke mitgenommen und haben uns mit Ruftaxi zum Ausgangspunkt bringen lassen, nach Juhöhe.
Wir sind im wunderschönen Buchenwald gelaufen, wo jetzt das besonders schöne frische Grün herrscht, und an den von blühenden Bäumen umrandeten Wiesen vorbeigegangen. Manchmal konnten wir weite Aussichten genießen, über den Odenwald und die Städtchen. Aber für schöne weite Bilder war die Luft leider leicht diesig.
Unser Freund hat so ziemlich keinen Plan gehabt, wie der Weg laufen sollte und irgendwie waren da gar nicht so viele Schilder, also haben wir manchmal andere Wanderer gefragt: geht es hier nach Weinheim? Eine Joggerin hat uns auch den Weg gezeigt und sind wir zu einer hohen Treppe gekommen, die eine lange Kurve abgekürzt hat. Gehen wir runter? Jurek wollte nicht, auf dem Weg kommen wir auch da unten an. Ach, was – wir gehen. Unten war wieder die Joggerin. Wie? laufen sie wieder hier, oder gibt es euch zwei? Ach, ach, entschuldigte sie sich, sie hat vergessen uns eine wichtige Kleinigkeit zu sagen: da war ein Pfad nach links. Na super, also laufen wir auf dem Weg wieder hoch, das, was wir mit der Treppe abgekürzt haben.
Ein bisschen haben wir in den Wäldern geirrt, wie Hänsel und Grätel. Gut, dass ich „Frohe Ostern“ eingepackt habe (na,ja, statt des Lebkuchenhäuschens). Jetzt habe ich ein Sektchen rausgeholt. Oo, unsere Jungs wollten keinen Alkohol beim Wandern – sehr vernünftig… Also mussten wir, zwei Frauen allein den ganzen… Piccolo schaffen.
Wir sind an eine Wiese angekommen, am Vierritterturm. Aussicht nach Westen über die Rheinebene und zum Osten über Nieder-Liebersbach. Paar Familien haben hier gepicknickt und die Kinder haben im Gras gesucht, was der Osterhase für sie versteckt hat. Auch wir haben uns am Turm gesetzt. Ich habe noch vier „Frohe Ostern“ dabei gehabt – wie denn sonst, Ostern ohne bunte Eier?
Gestärkt haben wir alle unsere Kräfte mobilisiert um weiterzugehen. Und es war nicht einfach, denn wir haben schon über zwei Stunden hinter uns gehabt und kein Ende in Sicht.
Appetit auf schönes Eis hat sich breit gemacht, sch… auf die Kalorien, aber wo ist Weinheim?

Ein professionell ausgestattetes Wandererpaar (sogar mit GPS-Logger) hat uns auf der Karte gezeigt, wo wir waren und wo Weinheim war. Ok, wollen wir nicht mehr!, die nächste Gelegenheit gehen wir zur Bergstraße runter. Ein älteres Paar, mit dem wir kurz ins Gespräch gekommen sind, hat uns direkt einen Tipp gegeben: o, nimmt diesen Pfad, da kommt ihr direkt nach Nächstenbach. Na, bitte, genau das wollten wir hören. Noch ein Stück Wald, dann am Bach entlang. In einem kleinen Dorf haben wir uns wie im Wilden Westen gefüllt, nach rechts und links schauend, mit den Wasserflaschen in den Händen (wie die Cowboys mit ihren Colts), haben wir keine Seele, keinen Hund gesehen.
Die Wanderstrecke haben wir direkt am Saugkopftunel beendet. Taxi hat uns wieder abgeholt und in Heppenheim erst zu einer Eisdiele gefahren. Dort haben wir uns Eisbecher mit verschiedenen bösen Sünden geholt. Bei Freunden im Garten haben wir die Beine langgestreckt (nach 10Km) und haben unsere geschundenen Seelen genüsslich mit Eis gekühlt.
Bei nächsten Gelegenheit: Start am Tunnel und weiter nach Weinheim, mit Steinbruch. Und mit mindestens so viel Lachen wie heute!

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Autoschau

Sonntag, 29 Mrz 2009 @ 20:13

In der Stadt ist wieder was los – die alljährliche Autoausstellung und viele offene Geschäfte heute, am Sonntag.
Gestern war schlechtes Wetter, es hat geregnet, man könnte schon denken, dass auch diese Veranstaltung, wie der Frühjahrsmarkt, ins Wasser fällt – im wahrsten Sinne des Wortes. Aber heute war die Sonne da und immer mehr Leute sind in die Fußgängerzone gekommen. Die ganze Bachgass (eigentlich richtig: Friedrichstraße) und paar Seitenstraßen waren zugestellt mit Autos, aller (na, fast) Marken, Modelle, Klassen. Man konnte sich reinsetzten, anfassen, mit dem Händler reden und fragen, fachsimpeln, sich ein neues Auto aussuchen.
Dabei hat man die Kleinen, die potenziellen Kunden der nächsten Jahre (nur Geduld…), nicht vergessen. Für den Papa großes Auto, für den Bub ein blauer Bagger.
Wir haben schon zwei Autos bei der Ausstellung „gekauft“. Erstes, nachdem wir 1995 unser vorheriges, fast noch neu, im Unfall verloren haben und da der Wagen unser Leben gut geschützt hat, haben wir gleiches genommen. Und unser aktuelles Auto. Wobei wir damals mit völlig anderen Gedanken zu der Ausstellung gegangen sind. Wir wollten uns auslaufende Focus-Modelle anschauen, Kosten? Auswahl? Wir haben auch etwas gefunden und dann einen Fehler gemacht, und uns in den großen Bruder gesetzt, „nur schauen“, wir haben ihn gestreichelt, eingeatmet… und wollten keinen Auslaufmodell mehr haben, nur dieses Neue.
Heute sind wir auch natürlich zu unserem Händler gegangen, haben uns mit einem der Partner und mit dem Meister unterhalten. Ach, nein, wir suchen nichts Neues, wir spazieren bei der Sonne und schauen uns die Schönen und die Biester an. Herr D. ist ein sehr sympatischer, offener Mann, der immer mal gern plaudert, und wenn es auch beim Einkaufen ist. Auch heute war gleich ein Thema da.
Etwas Besonderes und Interessantes ist immer die Ecke mit den alten Automobilen, für die Liebhaber und die Neugierigen.
Bei dem Wetter sind wir zum Markt gegangen und haben uns in der Sonne draußen gesetzt. Es waren noch viele Tische frei, es war erst 13 Uhr, nach der Zeitumstellung und den kalten Tagen, sind viele noch nicht richtig in die Gänge gekommen, und die meisten waren auch noch bei der Ausstellung. Nachmittags findet man hier schwer einen freien Tisch. Falls jemandem noch zu kühl wäre, konnte man sich in eine der Decken einwickeln, die nach der neuen (sehr guten!) Mode auf den Sesseln lagen. In der Sonne war es schön, aber unter den Popo habe ich mir auch eine genommen.
In allen Jahren, seitdem wir die Stadt kennen, hat sich die Bepflanzung auf dem Markt verändert. Früher waren Geranien da, heute stehen Palmen und Olivenbäumchen.

Im Gespräch.Fussgängerzone.Anprobe. Man könnte sich dran gewöhnen.Anprobe.Anprobe.Ein Geschenk für Beate?Alt und wertvoll.Alt und wertvoll.Machen wir die Amis unsicher.Wie soll man jetzt hier raus?Wir stärken uns.Wir stärken uns.Marktplatz.Automobilschau für die kleinen.Noch zwei Kreppel zum Kaffe.

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An Heppenheim vorbei

Freitag, 27 Mrz 2009 @ 23:33

In der heutigen Sendung „Wer wird Millionär“ wurde eine Frage gestellt: Die Lufthansa tauft ihre Flugzeuge bis auf wenige Ausnahmen auf die Namen von: a.Vogelarten, b.Himmelskörper, c.Persönlichkeiten, d.Städten?
Die Antwort wussten wir: d, denn es gibt ein Flugzeug „Heppenheim“.
Im Jahr 2004 wurde der neu restaurierte Bahnhof in Heppenheimer eingeweiht. Bei der offiziellen Veranstaltung wurde auch ein ICE auf den Namen „Heppenheim“ getauft. Er stand da, neu und glänzend, man konnte ihn anfassen und betreten. Es war das einzige mal, dass er hier gekommen ist und gehalten hat. Man hat in der Stadt ziemlich viel gelacht und gelästert über dieses große Ereignis. Was nützt uns ein ICE „Heppenheim“, wenn er hier nie fahren wird? Doch der Bürgermeister hat in seiner Rede treffend eingelenkt: „Wir haben auch einen Flugzeug „Heppenheim“ und er landet hier auch nicht“.
Also müssen wir uns vorerst mit Blicken in den Himmel begnügen, vielleicht fliegt da ein „Heppenheim“ (nicht zu verwechseln mit dem Asteroid) irgend wohin in schöne Länder. Und vielleicht rauscht über die Gleise, an uns vorbei, ein langer „Heppenheim“ – wie ein Blitz und hinterlässt nur eine Staubwolke…
Und wer möchte, kann jede Zeit zum Feuerwehrmuseum von Rudolf Kohl (das bedarf einen Extra-Beitrag) gehen.
Dort fährt ein ICE „Heppenheim“ im Garten.

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Bollywood

Sonntag, 22 Mrz 2009 @ 22:07

Schon seit einer Zeit läuft einladende Werbung für einen neuen Kinofilm „Slumbdog, der Millionaire„. Wir haben ihn heute gesehen und bestätigen, dass die Werbung nicht zu viel versprochen hat, der Film ist gut und verleitet zum Nachdenken.
Bei der Gelegenheiten sind unsere Gedanken zur indischen Filmwelt Bollywood gewandert. Die Filme sind weltbekannt, haben Millionen Fans und die jährliche Produktion geht in Hunderte Filme. Über den Geschmack brauchen wir nicht zu streiten – vergessen wir nur nicht, dass diese Filme nicht für europäische Zuschauer produziert sind, sonder für die Indischen. Lassen wir jedem Volk seine Traditionen und eigenen Stil. Wir haben noch keinen Bollywood-Film gesehen, kennen nur kleine Ausschnitte, farbige und tänzerische Szenen. Ok, es ist nicht unbedingt unser Geschmack.
Aber bunte Seide zu indischer Musikklängen am Heppenheimer Markt flattern zu sehen, Tanz, Gesang und Kameras – das ist etwas anderes.
Denn wir, in Heppenheim, können dazu noch mehr sagen: hier, in der Kellereigasse 2, befindet sich europäisches Vertriebsbüro Bollywoods.
Heppenheim und die Bergstrasse, mit unseren Menschen, Pflanzen, Fachwerk, Altstadt – sind für die Inder so exotisch, wie Indien für uns.
In Heppenheim wurden schon Szenen zum Film „Aap Kaa Surroor“ aufgenommen. Letztes Jahr wurde „Ki Jana Pardes“ gedreht, mit polnischer Schauspielerin und Model Claudia Cieśla. In der Zeit haben wir in der Stadt auch die Aktion „Heppenheim zeigt Farbe“ gehabt, so dass sich viele Turbane und bunte Kleidung mit der Menschenmenge in der Fußgängerzone vermischt haben. Und wir haben ein Beweisfoto mit der Filmcrew!
Der nächste Film, mit dem Teeniestar Amrita Cheema, wird die Heppenheimer sicher besonders interessieren – „Liebe in Heppenheim“.
Viele Menschen in der Stadt haben schon verschiedene Begegnungen mit der indischer Filmwelt gehabt. Man hat zugeschaut, spielte Statisten, wurde unbeabsichtigt bei der Arbeit Zeuge der Aufnahmen, z.B. in der Ambulanz im Krankenhaus, bei der Polizei, manche Hauseigentümer können sich ihre Häuser am Bildschirm anschauen.
Ich war einmal in der Fußgängerzone unterwegs (dienstlich, im weißen Kittel), und habe nicht gemerkt, dass ich ziemlich lange gerade auf eine indische Kamera zugelaufen bin. Sicher wurde eine Reportage gedreht und jetzt kann mich jeder Inder anschauen als „eine Einheimische Exotin in landestypischer Kleidung“ (oder die haben mich raus geschnitten, damit das Bild nicht verrutscht…).
Ich kann mich auch erinnern, als in der Mozartstrasse eine Autojagd gedreht wurde. Die Strasse wurde gesperrt, ich müsste sie umfahren, aber ich hatte Zeit, und so habe da gestanden und mir die Szene paar mal angeschaut (und im Hintergrund: mein Friseur, gute Werbung, was?).

Die AgenturSchauspielerin und Regisseur vor der AgenturJurek und die FilmcrewFilmcrew 'Ki Jana'Filmaufnahmen 'Aap Kaa...'

Und so verändern Turbane manchmal das Bild der Stadt und geben ihr noch mehr Exotik.
Aber mindestens unsere Palmen müssten den Filmgästen ein häusliches Gefühl geben…

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