Granitwerke Röhrig

Jeder in der Stadt kennt den Steinbruch Röhrig in Sonderbach – ein Vorort von Heppenheim.
Wir sind auch schon oft auf der Juhöhe gewandert und konnten von oben etwas in den Steinbruch schauen.

Am 27.07.14 wurde zum 50-jährigen Bestehen der Firma Tag der offenen Tür organisiert.
Granitwerke Röhrig beschäftigt ca 80 Menschen. Im Durchbruch wird verschiedenes Gestein gefördert. Und an den Rändern der abgebauten Felsen leben verschiedene Pflanzen und Tiere. Die Naturschützer (NaBu – Naturschutzbund) wissen die Unterstützung der Familie Röhrig zu schätzten.
Aber auch einige andere Vereine in der Stadt werden von Fa. Röhrig unterstützt. Vor 2-3 Jahren hat Hr. Röhrig ein etwas abgelegenes Haus gekauft und als Haus der Vereine umfunktioniert.

Gestern war das Wetter  wunderschön, wie bestellt für solche Veranstaltung.
Also sind wir auch hin.
Auto wurde oben geparkt. Die Firma hat viele Parkplätze und Shuttlebusse organisiert, aber wir sind zu Fuß runter gelaufen. Ok, später werden wir wohl Bus nehmen.
Schon um 11:30 war auf dem Gelände recht voll. Viele Menschen wollten sich das Werk anschauen, Informationen holen, Spiele machen, Aktionen und Vorführungen anschauen. Und natürlich  essen und trinken.
Im Gespräch mit einem Mitarbeiter haben wir erfahren, dass man optimistisch mit 7000 Gästen gerechnet hat. Doch schon mittags hat man erfreuliche 10 000 geschätzt – und die Zeitung hat später über 15 000 geschrieben. Also voller Erfolg!

Ortsansässige Vereine haben mit Musik, Tanz, Vorführungen  beigetragen. Dafür wurde der Erlös aus Speisen und Getränken an sie abgeführt.

U.A. wurde eine schöne Trialshow vorgeführt – bravurös gezeigt von jungen Fahrern. Aber am meisten Sympathie hat das jüngste Mitglied bekommen – ein 3-jähriges Mädchen.
Die Arbeit im Steinbruch wurde von Maschinen, Bagger und gigantischem Muldenkipper demonstriert.
Im Zelt wurden Info-Stände über Sprengungen, verschiedene Steinmaterialien, Naturschutz besucht. Da gab es auch nette Mitnahmegeschenke.
Und daneben, im Steingarten konnte man sich neue Ideen für den eigenen Garten und Hof holen.
Mit einem Nostalgiebus konnte man eine 15-minütige Fahrt tief in den Bruch machen. Dafür mussten wir  allerdings anstellen und stehen… und stehen… Die Sonne bräunte uns die Haut…
Ok – nächster Bus ist für uns. Ha ha!!! Genau vor uns wurde Stopp gemacht “Nächste Fahrt”. Also noch mal 15 Minuten… – aber dafür steigen wir als erste ein und suchen uns die Plätze aus – ganz vorne! für schöne Sicht und Bilder.
Für die Kleinen war eine ciuf- ciuf-Bahn, die eine kurze Tour in Fabrik gefahren ist.
Wer wollte, konnte auch einen Überschlag im Auto üben. Ich hatte kurz den Gedanken. Aber nur kurz – nachdem ich die Gesichter der ausgepurzelten Abenteurer gesehen habe, die (nach Einweisung) mehrmals mit Fahrzeug gedreht wurden.

Gegessen, getrunken, braun geworden – also ab, nach Hause. Aber den Berg hoch mit Bus!

Tags »

Data: Montag, 28 Jul 2014 @ 20:54

Autor: Themengebiet: Himmel und Erde

Feed do wpisu: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren.

Ein Kommentar

  1. 1

    Gestern war ich dienstlich in Sonderbach. Ich habe noch etwas Zeit gehabt, stand mit Auto und schrieb noch etwas.
    Plötzlich ging eine Syrene an. Oo… Was jetzt ?
    Buuum!! hat es gemacht. So stark, dass alles deutlich erschüttert wurde.
    Und neue Syrene. Und Ruhe.
    Acha! Warnung – Sprengung – Entwarnung.
    Na, die Sonderbächer sind solche BUMSE sicher gewöhnt.

Kommentar abgeben

Login erforderlich