Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kurios und besonders'

An Heppenheim vorbei

Freitag, 27 Mrz 2009 @ 23:33

In der heutigen Sendung „Wer wird Millionär“ wurde eine Frage gestellt: Die Lufthansa tauft ihre Flugzeuge bis auf wenige Ausnahmen auf die Namen von: a.Vogelarten, b.Himmelskörper, c.Persönlichkeiten, d.Städten?
Die Antwort wussten wir: d, denn es gibt ein Flugzeug „Heppenheim“.
Im Jahr 2004 wurde der neu restaurierte Bahnhof in Heppenheimer eingeweiht. Bei der offiziellen Veranstaltung wurde auch ein ICE auf den Namen „Heppenheim“ getauft. Er stand da, neu und glänzend, man konnte ihn anfassen und betreten. Es war das einzige mal, dass er hier gekommen ist und gehalten hat. Man hat in der Stadt ziemlich viel gelacht und gelästert über dieses große Ereignis. Was nützt uns ein ICE „Heppenheim“, wenn er hier nie fahren wird? Doch der Bürgermeister hat in seiner Rede treffend eingelenkt: „Wir haben auch einen Flugzeug „Heppenheim“ und er landet hier auch nicht“.
Also müssen wir uns vorerst mit Blicken in den Himmel begnügen, vielleicht fliegt da ein „Heppenheim“ (nicht zu verwechseln mit dem Asteroid) irgend wohin in schöne Länder. Und vielleicht rauscht über die Gleise, an uns vorbei, ein langer „Heppenheim“ – wie ein Blitz und hinterlässt nur eine Staubwolke…
Und wer möchte, kann jede Zeit zum Feuerwehrmuseum von Rudolf Kohl (das bedarf einen Extra-Beitrag) gehen.
Dort fährt ein ICE „Heppenheim“ im Garten.

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Bollywood

Sonntag, 22 Mrz 2009 @ 22:07

Schon seit einer Zeit läuft einladende Werbung für einen neuen Kinofilm „Slumbdog, der Millionaire„. Wir haben ihn heute gesehen und bestätigen, dass die Werbung nicht zu viel versprochen hat, der Film ist gut und verleitet zum Nachdenken.
Bei der Gelegenheiten sind unsere Gedanken zur indischen Filmwelt Bollywood gewandert. Die Filme sind weltbekannt, haben Millionen Fans und die jährliche Produktion geht in Hunderte Filme. Über den Geschmack brauchen wir nicht zu streiten – vergessen wir nur nicht, dass diese Filme nicht für europäische Zuschauer produziert sind, sonder für die Indischen. Lassen wir jedem Volk seine Traditionen und eigenen Stil. Wir haben noch keinen Bollywood-Film gesehen, kennen nur kleine Ausschnitte, farbige und tänzerische Szenen. Ok, es ist nicht unbedingt unser Geschmack.
Aber bunte Seide zu indischer Musikklängen am Heppenheimer Markt flattern zu sehen, Tanz, Gesang und Kameras – das ist etwas anderes.
Denn wir, in Heppenheim, können dazu noch mehr sagen: hier, in der Kellereigasse 2, befindet sich europäisches Vertriebsbüro Bollywoods.
Heppenheim und die Bergstrasse, mit unseren Menschen, Pflanzen, Fachwerk, Altstadt – sind für die Inder so exotisch, wie Indien für uns.
In Heppenheim wurden schon Szenen zum Film „Aap Kaa Surroor“ aufgenommen. Letztes Jahr wurde „Ki Jana Pardes“ gedreht, mit polnischer Schauspielerin und Model Claudia Cieśla. In der Zeit haben wir in der Stadt auch die Aktion „Heppenheim zeigt Farbe“ gehabt, so dass sich viele Turbane und bunte Kleidung mit der Menschenmenge in der Fußgängerzone vermischt haben. Und wir haben ein Beweisfoto mit der Filmcrew!
Der nächste Film, mit dem Teeniestar Amrita Cheema, wird die Heppenheimer sicher besonders interessieren – „Liebe in Heppenheim“.
Viele Menschen in der Stadt haben schon verschiedene Begegnungen mit der indischer Filmwelt gehabt. Man hat zugeschaut, spielte Statisten, wurde unbeabsichtigt bei der Arbeit Zeuge der Aufnahmen, z.B. in der Ambulanz im Krankenhaus, bei der Polizei, manche Hauseigentümer können sich ihre Häuser am Bildschirm anschauen.
Ich war einmal in der Fußgängerzone unterwegs (dienstlich, im weißen Kittel), und habe nicht gemerkt, dass ich ziemlich lange gerade auf eine indische Kamera zugelaufen bin. Sicher wurde eine Reportage gedreht und jetzt kann mich jeder Inder anschauen als „eine Einheimische Exotin in landestypischer Kleidung“ (oder die haben mich raus geschnitten, damit das Bild nicht verrutscht…).
Ich kann mich auch erinnern, als in der Mozartstrasse eine Autojagd gedreht wurde. Die Strasse wurde gesperrt, ich müsste sie umfahren, aber ich hatte Zeit, und so habe da gestanden und mir die Szene paar mal angeschaut (und im Hintergrund: mein Friseur, gute Werbung, was?).

Die AgenturSchauspielerin und Regisseur vor der AgenturJurek und die FilmcrewFilmcrew 'Ki Jana'Filmaufnahmen 'Aap Kaa...'

Und so verändern Turbane manchmal das Bild der Stadt und geben ihr noch mehr Exotik.
Aber mindestens unsere Palmen müssten den Filmgästen ein häusliches Gefühl geben…

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Rekordeiswein

Donnerstag, 8 Jan 2009 @ 16:13

Hurrra!
Heute konnten wir in der Zeitung lesen: gestern früh, bei minus 18 Grad, wurden noch mal 100 Liter Eiswein gelesen, mit 252 Öchsle. Herr Antes, Vorstand der Winzergenossenschaft, erwartet für diese Rarität einen Preis von ca 300€ für 0,33L.
Bei der vorherigen Lese des Spätburgunder wurden paar Reihen gelassen, mit der Hoffnung, dass es noch kälter werden könnte. Je tiefer die Temperatur, um so mehr Wasser gefriert in der Traube, um so essentieller ist der Most. Das Risiko wurde belohnt. Die Trauben waren so eisig, dass bei der Pressung erst nach paar Minuten die ersten Tropfen gekommen sind, zähflüssig und zartrosa. Obwohl im Januar gelesen, gehört der Wein zum Jahrgang 2008. Er wird den Rekord von 1996 schlagen, wo Riesling mit 242 Öchsle bei der World Trophy zum weltbesten Eiswein des Jahrgangs gewählt wurde.
Damit ist die Eisweinlese endgültig abgeschlossen. Jetzt warten wir auf die Weine.

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Frost und Wein.

Montag, 29 Dez 2008 @ 21:21

Letzte Tage waren trocken, sonnig und kalt, sogar frostig. Sternenhimmel, Venus, Orion, Mond wie abgeschnittener Fingernagel und tagsüber nur strahlendes Blau und stechende Sonne.
Aber heute um 6:00 waren minus 6,5 Grad. Unser erster Gedanke war: es wurde sicher gelesen. Radio hat unsere Vermutung bestätigt, heute nachts war die Weinlese für den Eiswein.
Ich habe schon mal geschrieben, dass ein Teil der Weintrauben, unter Abdeckung, an den Stöcken bleibt und wartet… auf minus 7 Grad. Dann rückt die Lesemannschaft, nachts, notfalls mit Lämpchen, in die Weinberge aus. Die gefrorenen Trauben werden für eine Rarität gelesen, für den Eiswein, der mindestens 127 Öchsle haben muss und gehört in die obere Liga der Preisklasse. Eine 0,33L – Flasche kostet ab 25€, nach oben sind die Zahlen offen.
Unsere erste Begegnung mit dem Eiswein war eher ein lustiger (kommt darauf an, für wenn) Zufall. Vor ca 18 Jahren, haben wir von unserem Nachbar am 24.12. einen Wein bekommen. Wir haben ihn unter den Weihnachtsbaum gestellt, haben uns unterhalten, unser Geschenk gegeben und sind, mit besten Weihnachtswünschen, auseinander gegangen. Später ist der Nachbar wieder gekommen und hat wieder eine Flasche in der Hand gehabt. Jurek hat sie freudig entgegengenommen und wieder unter den Baum gestellt, gegen meine Verwunderung: „wir haben doch schon Wein bekommen“ (?). Abends, nach dem Essen, haben wir eine Flasche geöffnet, bohhh, war der Wein gut, süffig ist er unsere Kehlen abgegangen. Wir haben noch nie solchen Wein getrunken. Paar Tage später, Gespräch im Flur: „Mensch, Oli, der Wein von euch war aber lecker!!!“. „Das weis ich, es war ein Eiswein und den wollten wir selbst zum Heiligabend trinken. Ich wollte ja nur bisschen angeben und euch zeigen, was wir trinken werden“. Haha. Wir haben sieben Jahre zusammengewohnt und sind noch viele male zu diesem Heiligabend zurückgekommen. Und wir wissen seitdem, dass der Eiswein verdammt gut schmeckt. Das war das einzige mal, dass wir eine ganze Flasche Eiswein (0,5L) in der Hand (und im Magen) hatten.

P.S. An der Gießenerstr.4 blühen Schneeglöckchen. Dieselben, die ich schon letztes Jahr, Mitte Januar, fotografiert habe.

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FDP

Samstag, 13 Dez 2008 @ 18:07

Gestern sind viele Persönlichkeiten der Politik nach Heppenheim gekommen. Guido Westerwelle, Otto Graf Lambsdorf, Wolfgang Gerhardt und andere. Ein starkes Aufgebot an Polizei, Rettungswagen sowie Übertragungswagen mehrerer Fernsehanstalten machte vorbeieilenden Passanten deutlich, dass im Kurmainzer Amtshof Außergewöhnliches geschah, wie unsere Zeitung das Bild beschrieben hat. TV – Nachrichten haben uns informiert:  die FDP hat ihren 60. Geburtstag gefeiert. In ihrer Wiege – denn hier, im Heppenheimer Amtshof wurde sie am 12.12.1948 gegründet.

FDP JubiläumVor sechzig Jahren, drei Jahre nach dem Krieg, paar Monate nach der Währungsunion, herrschte an fast allen Dingen Mangel, auch an Brennstoff. Als die 90 Delegierten aus den westlichen Besatzungszonen und aus dem freien Berlin anreisen sollten, wurden sie schon in den Einladungen gebeten, selbst 1-2 Briketts mitzubringen. Leider war das Aufheizen des großen Kurfürstensaals nicht möglich, so dass die Parteigründer in den darunterliegenden Winzerkeller umgezogen sind. Bei dem Treffen wurden mehrere liberale Gruppierungen zu einer neuen Partei zusammengeschlossen und der heutige Name wurde damals nach langen und heißen Diskussionen entschieden.

FDP JubiläumNicht zufällig hat man Heppenheim als Geburtsort der FDP gewählt. Schon 101 Jahre früher, im 1947, haben sich hier (im „Halben Mond“) Liberale unter der Leitung von Heinrich von Gagern getroffen und ihre Forderungen für die Frankfurter Versammlung („Paulskirchenversammlung“ 1848) formuliert: Nationale Einheit, Verfassungsrang für bürgerliche Grundrechte, Pressefreiheit.

Heute bewegen wir uns in den historischen Räumen eher zu kulturell-gastronomischen Zwecken. Im Amtshof ist ein Restaurant Winzerkeller, darunter im Gewölbekeller kann  man zu Silvester und in der Fastnacht feiern, und wir waren dort mal zu Weinprobe. Im Hof finden jährlich die Festspiele statt und zum Weinmarkt tobt hier Leben, Musik, und Wein wird massig gegossen. Im Kurfürstensaal finden Konzerte und Veranstaltungen statt, sowie wichtige Sitzungen. Im Amtshof ist auch da Stadtmuseum. „Halber Mond“ das ist Kapitel vom anderen Kaliber, ein schöner (na…wenn er mal gemacht ist, vorerst steht er leer und gammelig) Bau mit historischer Geschichte, Hotel, Restaurant, Veranstaltungssaal, ewiges Stadtthema – dafür nehme ich mir mal mehr Zeit.

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Ein Haus über den Dächern.

Montag, 20 Okt 2008 @ 19:31

Noch eine Jubiläumserinnerung (150 Jahre unserer Zeitung).

1997 wurde am Rand der Altstadt ein neues Hotel „Ramada“ gebaut. Drei alte Fachwerkhäuser in der Strasse Kleine Bach haben die Pläne der Architekten gestört, vor allem in der Tiefbauphase (Tiefgarage). Haus Nr. 14 steht seit dem Jahr 1430 und ist das älteste Haus in der Stadt.  Der Verein der Altstadtfreunde und eine große Front der Befürworter haben die Stadt und den Bauherren zum Umdenken gezwungen, die Häuser mussten erhalten bleiben. Die Häuser 14 und 16 wurden abgetragen, gelagert und später etwas versetzt vom alten Standort im Originalzustand wiederaufgebaut.

Das Haus Nr. 12, bekannt als Haus Laumann, hat auch überlebt. Das Fachwerkgerippe wurde mit einem Spezialkran „huckepack“ in die Höhe gehievt und 50 Meter weiter in einer Seitengasse zur Zwischenlagerung abgesetzt. Das heißt Translozierung. An den Tag und das riesige Medieninteresse kann ich mich gut erinnern, ich bin auch extra in die Stadt gefahren, denn man sieht schließlich nicht jeden Tag Häuser am Himmel.

Ich kann mich erinnern, wie sich die Seile gespannt haben, wie das Holz knarrte und stöhnte, als die Konstruktion Zentimeter für Zentimeter angehoben wurde. Spannung stieg an. Und plötzlich wurde es unruhig, die Aktion wurde gestoppt, das Haus zurückgestellt. Der Kran war nicht stabil, brauchte mehr Gewichtplatten, die erst mit speziellem Transport geholt werden mussten. In paar Tagen neuer Versuch – diesmal ist alles glatt gelaufen. Wir haben das Haus Laumann oben, über unseren Köpfen gesehen. Bild aus dem Buch: Architektur-Forum HeppenheimEs wurde von oben in die leere Gasse, die nicht viel größer war als das Haus selbst, auf eine extra angefertigte  Betonplatte abgestellt, wo es fast ein Jahr auf die Rückfahrt gewartet hat, bis die Erdarbeiten und die Tiefgarage fertig waren.

Original nachgebaut, ins Hotel integriert, beherbergten die Mauern paar Jahre eine stilvolle Cocktail-Bar. Aber wir waren nie drin.  Das Hotel hat schon mal den Namen geändert, dann wieder. Jetzt ist es „Park in“. Die alten Fenstern sind zugehängt und dunkel. Vielleicht arbeitet man an einer neuen Idee…

Wenn man die Kleine Bach lang geht, denkt man heute nicht mehr an die Ereignisse.  Aber wenn wir mit Gästen in der Altstadt spazieren, gehören die Häuser natürlich zum Programm.

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Grace Kelly.

Freitag, 17 Okt 2008 @ 22:02

Zum 150-jährigen Jubiläum unserer Zeitung (Starkenburger Echo) werden täglich Berichte aus vergangenen Jahren gedruckt.
KellyHeute war zu lesen: 1958 hat Miss Margret Kelly geb. Mayer Heppenheim und ihr Elternhaus besucht. Frau Kelly war Mutter von der bekannten amerikanischen Schauspielerin und späteren Fürstin von Monaco, Grace Kelly. Die Großmutter der Fürstin hat in Heppenheim gelebt, in der Altstadt (Großer Markt 8 ) und ist mit 20 Jahren nach Amerika emigriert. Grace Kelly hat in vielen Filmen gespielt, z.B. „Das Fenster zum Hof“, „Zwölf Uhr mittags“, „Bei Anruf Mord“, „Über den Dächern von Nizza“. Sie hat den Fürst Rainier von Monaco geheiratet, ist 1982 im Autounfall gestorben, drei Kinder Karoline, Albert und Stefanie sind geblieben.
1999 hat Prinz Albert unsere Stadt und das Haus der Urgroßmutter besucht. Es war ein großer Medienspektakel, schließlich bekommt man nicht alltäglich fürstliche Gäste. Wir können uns an den Tag und die Zeitungsberichte erinnern.
Interessantes aus den letzten Jahren: die Familie, die heute das historische Haus bewohnt, hat viele Jahre eine Ente als Haustier gehalten. Die Ente war auch eine Persönlichkeit der Altstadt, nicht nur dass ihr ein Ende mit Kruste und Apfel erspart wurde, dann durfte sie noch freies Leben bei offener Tür und lockerem Stil genießen. Sie spazierte stolz über den Markt, verteidigte den Brunnen als ihr Revier und posierte gern den Touristen zum Foto.
Ente
Diese Ente gehörte zum Bild der Stadt und wir vermissen sie, seitdem sie zum Entenhimmel geholt wurde.

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Asteroid

Mittwoch, 3 Sep 2008 @ 11:41

Auf dem Schloßberg befindet sich die Sternwarte Starkenburg. Vor neun Jahren haben ihre  Mitarbeiter einen Kleinplaneten zwischen Jupiter und Saturn entdeckt. Der „1999RJ35“ hat vier Kilometer Durchmesser und braucht vier Jahre für seinen Umlauf. Jetzt hat er einen Namen erhalten und wandert weiter als „Wettzell“.  Die Sternwarte hat schon 51 Asteroiden entdeckt und hat einen Ruf als eine der führenden Amateur-Sternwarten in Deutschland.

Freitags, bei wolkenfreier Sicht, kann man ab 21:00 den Himmel und die Objekte beobachten. Umsonst! 2003 leuchtete der Mars, groß, hell, geheimnisvoll. So nahe an uns, wie seit 60000 Jahren nicht. Hunderte Neugierige haben Nacht für Nacht, bis 2:00 – 3:00,  zu den Teleskopen angestanden. Wir auch. Grosser Dank an die geduldigen Mitarbeiter. Ich kann mich jedoch nicht an Nachrichten über unerklärte Begegnungen erinnern. Es sei denn, jemand hat lieber grüne Geister gesehen, statt zuzugeben, dass er auf dem Weg vom Berg in der Dunkelheit vor eigenem Schatten und Stimme die Hose voll hatte.

2004, bei Hessentagen, wurde der Planetenweg eingerichtet. Auf 2,6km, kann man von der Altstadt (Pluto) bis zur Sternwarte (Sonne) laufen und sich so das Gefühl für die Dimensionen unseres Sonnensystems verschaffen. Obwohl… wie soll man sich hinter jedem Meter eine Entfernung von 1,89 Millionen Kilometer vorstellen? Wir sind den Weg gegangen, manchmal war es sehr weit bis zum nächsten Planeten und dann wieder kamen sie alle paar Milliönchen Kilometer nacheinander – ein Sprung. Wir wollten unsere Kräfte für den Kosmos sparen und sind mit Taxi zur Sonne gefahren und dann runtergelaufen zum Pluto.

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