Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kurios und besonders'

Trutzburg lüftet ihre Geheimnisse. Teil 2

Sonntag, 5 Feb 2012 @ 14:34

In der Stadt war es nur scheinbar ruhig um die kleine Burg.
Denn es war ein reges Thema unter den Heppenheimern. Die Sache hat viel Interesse und Neugier geweckt und viele Spaziergänge wurden auf den Hasenberg verlegt (lese auch den vorherigen Artikel mit Kommentaren).
Gestern hat das „Starkenburger Echo“ fast eine ganze Seite der Geschichte gewidmet.
Auch SWR hat einen Beitrag darüber veröffentlicht:

Der Hausritter ist ein Imker Herr Volker S., den man in HP vom Wochenmarkt kennt und viele schon bei ihm Honig gekauft haben. Er verfolgt und realisiert die Idee schon seit 7 (9 werden auch genannt) Jahren. Ursprünglich sollte es ein ökologischer Naturerlebnispark für Kinder mit einem Lernzentrum werden. Volker (so nenne ich Hr. S. einfach halber weiter) wollte das Gelände für die Spaziergänger gestalten.
In einem der Türme sollte sogar eine Schriftstellerin Einzug halten.
Zum Bau wurde verschiedener Bauschutt verarbeitet, sowie Lehm vermischt mit Reisig vom Weinberg. Auf 30 x 30 Meter ist so nach und nach eine Burg mit allen Raffinessen gewachsen.
Leider ist Ritter Volkers Schwert stumpf geworden, er ist in finanzielle Schieflage geraten und kann sein Werk nicht vollenden, das Grundstück steht zu Versteigerung frei.
Der Stadt war das Vorhaben bekannt, denn seit Jahren beantragt Volker die Baugenehmigung, bekommt Absagen, Aufforderungen zum Abriss. Seine Akte ist dick – aber er ist seiner Idee treu geblieben in der Hoffnung, dass die Stadt irgendwann nachgibt…
Doch scheint die Maschinerie der Verwaltung gnadenlos zu mahlen. „Wirklich nichts zu machen“ – sagt der Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf – „die Burg wird auf jeden Fall abgerissen“. Dabei würden die Abrisskosten bei Weitem den Grundstückswert übersteigen. Das Geld, das sonst der Abriss verschlingen würde, könnte man in Sicherheits- und Statikkontrolle investieren.
Rechtlich ist es natürlich OK. In den Weinbergen dürfen nur Gerätehütten (nicht größer als 4-5 Qm)  gestellt werden.
Wenn man jetzt nachgibt, weil es so schön und romantisch ist, dann…
Ja, ja, es ist klar…
Jedoch das Leben kann nicht nur durch strickte Regeln gesteuert werden. Manchmal ergeben sich aus ungeplanten Situationen wunderschöne Ergebnisse. Da heißt es auch mal nachgeben und flexibel sein. Wer weiß, wozu es gut wird?
Die Geschichte stammt schon aus der Bürgermeiser-G.Herbert-Ära. Wir können nur hoffen, dass der neue Bürgermeister Rainer Burelbach die illegale Burg zu seiner Sache macht, mal über den Rand der Gesetze (oder eben tiefer! rein) schaut und eine Lösung für die Legalisierung findet.
Manchmal bedeutet Nachgeben mehr Stärke, als Beharren.

RETTET DIE BURG !!!!!

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Trutzburg. Teil 1

Sonntag, 22 Jan 2012 @ 21:00

Gelesen im Starkenburger Echo.

Was hat man da plötzlich in Heppenheimer Weinbergen entdeckt?
Eine Trutzburg am Hasenberg, zwischen Maiberg und Erbach.
Da hat ein Grundstückeigentümer seine kindlichen ritterlichen Träume verwirklicht und über sieben Jahre mitten im Weinberg eine Burg gebaut.
Diese Tatsache ist zum Erstaunen aller Beteiligter bei einem Versteigerungstermin ans Licht gekommen.
Eine neue Burg? Zweite in Heppenheim? Illegal?!
Das Zeitungsbild hat viel versprochen…
Die Strecke ist nicht so lang, das müssen wir uns mal ansehen! Das können wir nicht so lassen!
So sind wir heute in die unbekannte Gegend – denn dort waren wir wirklich noch nie – losgegangen.
Es hat etwas gedauert, ein Stück hoch, kurz runter, Wind, Kapuzen an, volle Begeisterung in Jureks Augen (haha) und meine Entdeckungslust…
Und dann habe ich sie schon hinter einer Kurve entdeckt! Die illegale Burg.
Die Trutzburg im Wingert. Imposant. Unvorstellbar, dass bis jetzt unbekannt geblieben…
Sie hat Türme, Tore, Mauer, Innengänge, Oberburg, Unterburg und so viel Details, dass man die eingearbeitete Liebe und Faszination förmlich zwischen den Steinen riecht.
Liegen gelassenes Werkzeug, Zementwanne, Steine – deuten auf unterbrochene Arbeit und beweisen, dass das Werk der Vorstellung des Erbauers nach noch lange nicht fertig wäre.
Rundum Weinreben, Obstbäume.
Es war, wie im Märchen, so unrealistisch. Was ist das?
Das Grundstück soll verkauft werden. So etwas darf man nicht vernichten! Ich kann mir vorstellen, dass jetzt jemand es schon allein wegen der Burg kaufen könnte. Ein Romantiker, ein Freak.
Es handelt sich um zwei Grundstücke, zu 2800€ und 6000€ – auf welchem die Burg steht, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Um die Genehmigung lässt sich sicher auch im nach hinein mit den Ämtern verhandeln. So was kann man doch nicht vernichten!!!!
Im Sommer, wenn alles rundum grün ist – will ich wieder dahin!

Bei der Gelegenheit haben wir auch im Wingert eine neue Sorte Wein entdeckt..:

Hohes C

Hohes C

Da freuen wir uns schon auf den Weinmarkt. Na, wegen Gesundheit.

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Justus und Julius Liebig

Samstag, 19 Nov 2011 @ 12:33

Zufällig bin ich im Internet auf einen Artikel über die Fotografie im (unseren) polnischen Toruń (Thorn) gestoßen. Eigentlich über ihre 150-jährige Geschichte.
Ich lese, dass ein der ersten Fotogeschäfte in Toruń Herr Julius Liebig gehört hat.
Vermutlich würde ich die Information übersehen, aber der Name Liebig ist eng mit der Geschichte unserer Stadt verbunden.
Justus von Liebig – späterer Chemiker, Professor der Universitäten in Gießen und München – hat seine Karriere in Heppenheim begonnen, wo er am Marktplatz die Apothekenlehre machen sollte. Leider hat er schon früh die Faszination zu Chemie entdeckt und heimlich im Dachgeschoss eigene Versuche durchgeführt – dabei eine Explosion und Brand verursacht. Damit war nach kurzen 10 Monaten seine Apothekerlaufbahn beendet.
Und uns sind ein historisches Haus „Liebigapotheke“, Liebigstrasse, Liebig-Apotheke (die mit echten Medikamenten) und berühmter Name im Register geblieben.
Justus von Liebig kennt eigentlich jeder, ohne es zu wissen – er hat den Bouillonwürfel erfunden.

Was hat das eine mit dem anderer zu tun? Eben, das ist meine Frage.
Der Vater von Justus, Johann Georg Liebig, hat ein Geschäft mit Farben und Drogeriewaren in Darmstadt gehabt. Daher kommt wohl der Bazillus für Chemie bei Justus, der im 1803 auch dort geboren wurde.
Der Toruner Fotograf Julius Liebig hat sein Geschäft um 1865 betrieben. Ein anderer Artikel datiert Bestellungen bei Julius schon auf 1843.
Farben…/ Fotografie?… – Name?… Zeit?…
Es interessiert mich, ob ein Zusammenhang zwischen den Personen besteht. Die Herren könnten auch Brüder oder Cousins sein.
Ich habe alles (glaube ich) aus dem Internet rausgekratzt, kann aber leider keine näheren Informationen über die Familie von Justus finden.
Wer könnte mir etwas ins Öhrchen flüstern? Meine Neugier stillen?

Polnische Artikel:
Gazeta.pl Toruń
OrbiTorun.pl

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Suzuki

Sonntag, 23 Okt 2011 @ 11:28

Wer die aktuelle Staffel „Das Supertalent“ schaut, hat die Chance ein Auto zu gewinnen. Man muss nur anrufen, Gebühr entrichten (das ist das wichtigste Element des Spiels…), eine lächerliche Frage beantworten und dann nur noch unter den Tausenden Anrufern ausgelost werden. Diesmal steht immer ein Suzuki Swift für Dich bereit.
Ein aufmerksames Auge registriert, dass die Autos aus der Werbung für Anrufe eine HP-Nummer haben.
Ja, über viele Jahre, seit 1976, haben wir in Heppenheim ein Montagewerk von Suzuki Motorräder gehabt. Vor paar Jahren konnten sich die Stadt und Werk über Ausbauten nicht einigen und Suzuki emigrierte 2002 in feindliche Lager nach Bensheim.
Aber Bensheim gehört zu unserem Kreis Heppenheim und somit fahren sie auch mit KFZ-Nummern HP.
Also, Heppenheim grüßt die Teilnehmer und die Zuschauer vom „Supertalent“!

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Monte Carlo

Sonntag, 29 Mai 2011 @ 22:04

Heute war wieder ein Formel 1 – Rennen.
Wieder hat Sebastian gewonnen.
Wieder Freude in der Stadt.
Super!!!
Sebastian hat ein Küsschen von der zukünftigen Prinzessin von Monaco bekommen – wer kann das schon von sich behaupten? und einen männlichen Händedruck vom Prinz Albert. Eigentlich nichts besonderes.
Aber für die Heppenheimer schon. Denn Sebastian und Albert haben gleiche geographischen Wurzeln. Die Uroma von Albert (Großmutter von Grace Kelly) stammte aus Heppenheim. Albert hat sogar vor paar Jahren die Stadt, das Familienhaus und noch paar wichtige Leute besucht.
Aber, wenn man beim Rennen die Bilder von Monte Carlo gesehen hat… schöne Stadt, so luxuriös und unerreichbar.
Ich würde gern über die scharfe Kurve mit den Palmen gehen. Und falls man uns nicht in den Yachhafen rein gelassen hätte – könnte man auch einfach über den Zaun schauen.
Da keimt eben eine neue Idee für einen Ausflug und ein neuer Ziel reiht sich in die Welteroberungswünsche.

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Dschungel an der Bergstraße

Donnerstag, 3 Feb 2011 @ 19:08

Wie könnte eine Frage auf die Antwort „Natürlich nicht!“ sein?
„Guckst du Dschungelcamp?“
So ein Schund! Niemand hat es gesehen, auch die 7,5 Millionen, die die Einschaltquoten auf den ersten Platzt katapultiert haben.
Und doch jeder kannte die Namen und die abgelaufenen Spiele (igit, wie eklig!!, viel diskutierte Sarah, Jay, Kommuneguruh). Dankbares Gesprächsthema, keiner schaut hin, aber jeder weiß Bescheid.
So wurde auch allgemein der Name Indira bekannt. Manche kannten sie sogar schon von der Band Bro`Sis – wir erst von der Sendung, …die wir natürlich auch nicht geschaut haben.
Ok, so viel zum Vorwort.
Was hat es mit dem Blog zu tun?
Nun, erstmals ist sie ein Mädchen aus der Umgebung, geboren und aufgewachsen in Groß-Gerau.
Gleich nach dem Dschungelcamp, hat sie ihren ersten Auftritt in Bensheim im Variete Pegasus gehabt, wo sie ihr neues Lied „Hol de Radio“ vorgestellt hat. Lustig. Doch, wer sie aus der Pop-Zeit kennt, wird sich wundern. Aber über Geschmack soll man ja so-wie-so nicht streiten, und das ist gut so.
Schlager, Jodlern, Dirndl – neues Bild, neue Töne, neues Video.
Ja! Und jetzt sind wir – direkt aus dem Dschungel – in Heppenheim. Das Video zum neuen Song wurde in Heppenheim aufgenommen. Die Heppenheimer erkennen leicht die Starkenburg, das Rathaus, den Marktplatz und die Treppe am Dom. Wer das Restaurant und Hotel Indian Palace gegenüber vom Bahnhof kennt, dem ist auch die Kulisse nicht fremd: braune Wandverkleidungen und Schnitzereien, die dem Lokal indischen Fleur verleihen. Dieses Hotel ist auch bei allen indischen Gästen, Touristen, oder Bollywoodmitarbeiter beliebt.
Uns so haben sich die Dschungelspuren nach Heppenheim verlaufen, was auch gestern, bei der Vorstellung des neuen Schlagers, mehrmals in Medien (zwar nebenbei, aber immerhin) erwähnt wurde.

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OSO

Sonntag, 28 Mrz 2010 @ 17:46

Die Zeit vergeht so schnell. Schon geht der erste Quartal zu Ende. Vorbei ist die Freude über jedes kleinste Blümchen. Jetzt haben wir den Frühling in vollen Zügen da: Tulpen blühen, aber auch schon Forsythien und Magnolien.
Der alljährliche Frühjahrsmarkt hat schon seine Karussells eingepackt
Die Autoschau – die größte Garage der Bergstrasse – hat wieder ihre Autos in die Geschäfte abgefahren und die Innenstadt wieder freigemacht.
Beides hat leider bei einem Gemisch aus Sonne, Wolken, Regen stattgefunden.

Es gibt auch Nachrichten, die den Namen Heppenheim unschön in alle Bundesmedien gebracht haben. […]

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PopChor 21

Montag, 16 Nov 2009 @ 20:44

Popchor21
Gestern waren wir zu einem Auftritt etwas anderer Art.
Lokaler Chor „PopChor 21„, das ist ein 90 Personen Ensemble, 60 junger und jung gebliebener Sänger und 30 Musiker, die neben ihren Berufen mit Begeisterung zusammen Musik machen. […]

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Krimi, Krimi

Mittwoch, 11 Nov 2009 @ 19:58

Neues in der Stadt.
Es ist schon bekannt (spätestens aus unserem Blog), dass in Heppenheim die Agentur der Indischen Filmindustrie Bollywood ist. Paar Filme wurden schon in der Szenerie der Bergstraße und unserer Stadt gedreht.
Und jetzt!!
Im letzten Filmteam waren Menschenschleuser dabei, die unter dem Deckmantel der Dreharbeiten mehrere Personen illegal aus Indien nach Europa eingeführt haben. Das wirft leider kein gutes Licht auf die Zusammenarbeit zwischen Heppenheim und Indien.
Heppenheim, das Europator für die Illegalen!!! Klingt nicht so toll.
Die Nachricht passt den Gegnern der indischen Filme, die sie für so bunt und kitschig halten, dass es „kein Grund zum Stolz wäre, sich daran zu beteiligen“. Warum? Die Filme kennt die ganze Welt, Millionen Menschen schauen sie. Es gibt Schlimmeres.
Ich kann mich doch für die Wiener Oper begeistern, ohne dass ich gern Oper höre, oder?

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Boxlegenden

Sonntag, 12 Jul 2009 @ 21:00

Wer am Donnerstag in der Weschnitz (Naturschutzgebiet zwischen HP und Lorsch) unterwegs war, hat vielleicht nicht schlecht gestaunt.
Denn Henry Maske war auch da und hat an der Herrenbrücke Szenen zum Film über Max Schmeling gedreht.
Henry spielt die Rolle seines Vorgängers. Was sonst? Sogar die Ähnlichkeit ist verblüffend! […]

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