Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kurios und besonders'

Die Anstalt

Donnerstag, 1 Jan 2015 @ 20:31


Am Stadtrand, in Richtung Heidelberg, unterhalb von den Weinbergen (Eckweg), hinter einer Mauer steht ein großes Gebäudekomplex – es ist das alte psychiatrische Krankenhaus.

Es stammt aus dem 1866 Jahr und wurde 2014 endgültig verlassen.

Das neue Krankenhaus steht in der Nachbarschaft vom Kreiskrankenhaus und dieses Jahr hat es vollständig die Arbeit übernommen. Der Umzug wurde in Etappen über 2 Jahre durchgeführt.

Und hier entstehen in Zukunft neue Wohnungen.
Doch lange Zeit war es nicht klar, was mit den Häusern passiert. Das Komplex steht unter Denkmalschutz, also bleibt erhalten. Aber wofür?
[…]

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Komet 67P

Samstag, 15 Nov 2014 @ 16:00

Starkenburger Echo - 14.11.2014Jeder kennt jetzt den Namen Komet 67 P Tschurjumow – Gerasimenko. Denn aktuell sprechen alle Medien darüber.
Die Sonde Rosette hat, nach 10-jährigem Flug, den Roboter (ein Labor) Philae abgesetzt und zu Landung auf dem Kometten gebracht.
Die Entdecker des Kometen waren 1969 zwei russische Wissenschaftler Klim Tschurjumow und Swetlana Gerasimenko.

Was hat das jetzt mit HP zu tun? Viel!!!!

Am Donnerstag, den 13.11.14 – gerade am Tag der Landung auf dem Kometen – war einer der Entdecker, Klim Tschurjumow mit seiner Enkelin in Heppenheim. Sie waren in Darmstadt in der Europäischen Weltraumorganisation ESA und haben dabei einen Abstecher zu Starkenburg-Sternwarte in HP gemacht.
Abends haben die Besucher im Restaurant „Zum Reitstall“ gegessen.
Das ist unser Stammlokal. Mal schauen, was der Chef bei nächstem Essen erzählen wird. Hoffentlich hängt an der Wand ein Erinnerungsfoto, wie die anderen Lokale es machen „… war hier“. Irgendwann wir in der Galerie auch unser Bild hängen: „Die nettesten Gäste, die immer Schnitzel und Pizza Margherita gegessen haben“

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„Festung“

Freitag, 8 Aug 2014 @ 19:19

Am Montag wurde der Film „Festung“ im TV gesendet. Heute, 8.08, wird er noch mal im ZDF Kultur  zwei mal wiederholt.
Der Film handelt über häusliche Gewalt. Die Brutalität des Vaters richtet sich gegen die Mutter, die unfähig es zu ändern gibt sich ihrem Schicksal hin. Drei Töchter wachsen unter der Angst auf und jede findet ihren eigenen Weg damit umzugehen.
Doch wie in einer Festung – alles bleibt hinter den Mauern.

Der Film wurde 2010 komplett in Heppenheim und seinen Teilen gedreht.
So wohnt die Film-Familie in Erbach  Im Vordersberg (Außenaufnahmen). Die Schulszenen spielen in Martin Buber Schule ab.
Johanna fährt Fahrrad über die Juhöhe nach Oberlaudenbach (die schöne Feldstrecke ganz am Berg, die liebe ich!). Oder am Steinkopf, am Friedhof in der Kolpingstrasse. Auch Cafe Fuhr auf der Juhöhe spielt eine Rolle (als Hotel, mit Szenen vom Geburtstag). Kirchgasse, Schunkengasse, Jakob-Maier-Str, Starkenburgweg – sind zu sehen.
Die Filmmacher haben schöne Orte und Stellen ausgesucht.
Auch viele Heppenheimer spielen als Statisten mit.

Und mir wurde  bewusst , wie gut ich unsere Stadt kenne – es hat ein-zwei Elemente gereicht und ich habe sofort die Stellen erkannt. Auch viele Häuser, die ich überwiegend beruflich betrete, habe ich gesehen.

Film ist bedrückend wegen seiner Thematik und keine leichte Kost, aber auf jeden Fall stark empfehlenswert.

Morgenweb  Echo online

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Formel 1 – Baby

Freitag, 17 Jan 2014 @ 19:35

Rrrruuuuuuuums, buuuuuums, ringdingding!!!!
Gerade im Dezember Schwangerschaft bekannt gegeben, schon im Januar Vater geworden.
In solchem Tempo kann das nur ein vierfacher Formel 1 Weltmeister.
Wie die Medien am Donnerstag den 16.01.14 geschrieben haben, wurde schon am Sonntag der 12 Januar da Töchterchen geboren. Wie schön, die Heppenheimer freuen sich. Und es ist nicht mal ein Klatsch vom Kind angekommen – wer es gewusst hat, hat gut dicht gehalten.
Ja, Sebastian hält sein Privatleben für sich und schützt es. Es gibt noch Prominente, denen das gelingt, während andere sich für so wichtig halten, dass wir immer wieder an denen Essen, Toilette, Schlafen teilnehmen müssen.
Was wissen wir über Sebastians Leben? Nicht viel. Lebt in Schweiz in Ellighausen in einer renovierten Mühle. Mit seiner Freundin, Hanna Sprater, ist er 7 Jahre zusammen und sie kennen sich noch vom Gymnasium.
Sie begleitet ihn weder zu Rennem, noch zu anderen beruflichen Veranstaltungen. Man sieht sie selten zusammen.
Einmal war er zu Gast bei Günther Jauch (Stern TV), damal glaube ich, war er zum ersten mal Weltmeister. Jauch hat gefragt warum die Freundin nicht dabei wäre. Sebastian hat mit einem netten Lächeln geantwortet: „Herr Jauch, Sie bringen doch Ihre Frau auch nicht mit zur Arbeit“.
Bravo!! Obwohl wir nicht mal den Namen wissen.
Den jungen Eltern wünschen wir alles Gute und viel Freude und Liebe. Die Kleine wir Euer Leben etwas auf dem Kopf stellen, aber es wird schön.

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Bülent Ceylan

Samstag, 1 Jun 2013 @ 10:50

Bülent Ceylan – in Heppenheim auch als „Sebastians Vettels Boxenluder“ bekannt – gibt uns seit gestern bis morgen, 3 mal, auf der Freilichtbühne, mit dem Programm „Wilde Kreatürken“, die Ehre. Und das macht er perfekt und lustig, spontan und selbstironisch. Da bleibt kein Auge trocken – und das liegt nicht nur am begleitenden Regen.
Das Boxenluder ist vor zwei Jahren geboren, als Sebastian Vettel nach der 2. Weltmeisterschaft einen Heimauftritt hatte und Bülent als Extrabonbon mit aufgetreten ist.
Er ist halb-Deutscher, halb-Türke und unser Nachbar – ein Mannemer Bub (= aus Mannheim, 20 km von HP).
Zwei Auftritte waren geplant und dritter – gestern noch dazu.
Und wir waren dabei!!! Obwohl nicht viel gefehlt hätte und unsere Karten wären mit dem Regen fort…
Während in Nachrichten von Überschwemmungen die Rede ist und in HP die Feuerwehr die Keller leer pumpt, wird auf der Freilichtbühne Spaß unter freiem Himmel geplant.
Ohhh Maaaann!! So groß kann der Spaßfaktor nicht sein, um das Nasse gut zu machen… Wir gehen nicht, wir gehen doch, oder nicht, ach komm… So ging es den ganzen Nachmittag. Gut, dass wir mit Freunden verabredet waren, die uns den richtigen Tritt in den (noch) trockenen A… gegeben haben.
Ausgestattet mit goldenen Notfallfolien, Fahrrad- und Bundeswehrponchos, Regenjacken, Wanderschuhen und Glühwein in Thermosflasche (letzte Flasche vom Winter, wie gefunden am 31 Mai, haha) sind wir los.
Regenschirme waren wegen Augen-ausstechen und Sicht-versperren (und auf-nächste-Schulter-tropfen) verboten. Das haben Viele aber nicht so ernst genommen und mussten dann vor dem Eingang einen Kasten mit ihrem Eigentum füllen. Es hat toll bunt ausgesehen. Ich möchte nicht wissen, wie man später im Dunklen unter den 500 (oder locker mehr) Schirmen den eigenen finden sollte.
Taschenkontrolle… Aber Jurek hat unsere Thermokanne mit Lächeln, unter dem Umhang, reingeschmugelt. Ha! so gut hat uns ein Glühwein noch nie geschmeckt.
Überraschung… 2000 Stühle haben die Fläche vor der Bühne gefüllt. Die Steintreppen (oben darüber ist Wald und große Bäume) wurden wegen aufgeweichtem Boden und Gefahr von abfallenden Ästen gesperrt.
Trotz Regen sind keine Stühle frei geblieben, das hätten wir nicht gedacht. Und Bülent sicher auch nicht.
Auftritt von Bülent… Was soll man sagen? Er konnte NUR GUT sein!! Etwas anderes haben wie auch nicht erwartet. Und: dieses Programm bekommst du im TV nicht zu sehen, denn es war auf uns zugeschnitten, im Dialekt, mit lokalen Gegebenheiten, die Bülent ja auch bekannt sind.
Er konnte sein Mannemer Dialekt sprechen, ohne Sorgen, dass er nicht verstanden wird, haha. Es war fast ein Heimspiel.
– Denkt ihr, dass ich Hochdeitsch redd?
– Ihr, Hepprumer kennts doch selwer net.
– Ich konn hier sou redde, wie ich redd.
Unser Mut wurde unerwartet belohnt und der Regen ist dann doch „ausgetrocknet“ (irgendwann muss doch oben leer sein, oder?). Wir konnten sogar die Regensachen ablegen. Hurraaaaa!!!!! Danke lieber Himmel, Gott, Partei, Buddha und Französischer Revolution!
Für heute und morgen wünschen wir Euch genau so viel Spaß und mindestens so viel Trockenheit, wie gestern.

Wort zum Sonntag…
Vor nicht langer Zeit wurde über eine Überdachung der Freilichtbühne nachgedacht. Es ist ein sehr schöner Ort, am Hang zwischen Schlossberg und Maiberg, mit Blick auf die Burg. Auf die Sitztreppen passen ca. 4 Tausend Menschen. Aber auf dem Maiberg wohnen paar Heppenheimer mit Einfluss (mindestens finanziellem) und sie möchten dort in Ruhe wohnen. Große Veranstaltungen bringen aber Lärm mit sich. Na ja… klar, allein wenn die Tausende Menschen wieder nachts runter gehen und jeder unterhält sich normal, ist es sicher laut.
Nebenbei: Sebastian Vettel hat auch ein Haus an der Strasse gekauft, eine wunderschöne alte Metztendorfwilla Kappeleck. Aber er wird eher selten da wohnen. Und Bülent Ceylan, sein Kumpel, würde ihn sicher nicht stören, sie würden zusammen ein Bier trinken.
Aber liebe Maiberger, ihr habt so schöne Lage und Aussicht bis nach Hunsrück, ist es wirklich so schlimm, wenn paar mal im Jahr (bis jetzt 3-5 mal) die Anderen bei Euch Spaß haben? Kommt doch dazu. Oder fahrt mal Essen (kann auch Kochkäse sein, nur etwas weiter, damit es länger dauert) – vielleicht entdeckt Ihr wieder, dass man sich auch schön unterhalten kann. Oder schließt einfach die Fenster.
Manchmal sollte das Wohl der Allgemeinheit über der Ruhe des Einzelnen stehen.

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Rudolf Kohl

Sonntag, 19 Mai 2013 @ 16:19

Vor paar Jahren haben wir in einem Artikel geschrieben, dass über Herr Rudolf Kohl ein Extrabeitrag kommt.
Nun, einen Beitrag haben wir noch nicht geschrieben…
Jetzt ist Rudolf Kohl nicht mehr da und die Stadt hat ein Original und Unikum verloren. Eigentlich das letzte.

Denn Rudolf Kohl hat das Stadtbild so geprägt, dass man sich Heppenheim ohne ihn nur schwer vorstellen kann.
Am Freitag, den 17 Mai, wurde er beerdigt und Feuerwehrleute haben Totenwache gehalten. Anschließend wurde im Feuerwehrstützpunkt ein großes Fest gefeiert – so hat sich das der Verstorbene zu Lebzeiten gewünscht.

Jeder in Heppenheim kannte ihn. Schwer und humpelnd (nach einer alten Beinverletzung) schritt er über die Straßen, immer freundlich und lächelnd, obwohl er etwas streng wirkte.
Sein Leben war die Feuerwehr – damit hat er eine Familientradition erfüllt, denn sein Großvater hat im 1882 die Heppenheimer Feuerwehr gegründet. In der Kirchengasse befindet sich sein privates Museum. Sein besonderer Stolz waren Helme aus der ganzen Welt (sogar aus Vatikan), die er auf verschiedene Weise eingesammelt hat, durch Tausch oder Geschenke. Gern hat er Besucher durch das Museum geführt und zu jedem Exponat lebendige Geschichten erzählt. Ich kann mich nicht erinnern, dass man Eintritt zahlen musste.
Aber am Zaun des Vorgartens war eine Spendendose, wo die Zuschauer und Besucher immer gern was eingeworfen haben.
Denn hier, hat er ein Mini-Heppenheim aufgebaut, mit Zügen und ICE-Heppenheim, Sebastian Vettel, Starkenburg und Weinbergen, Feuerwehr und Tatütata. Wenn man gerade Glück hatte und ihn angetroffen hat, dann hat er einen Brand entfacht, den viele kleine Feuerwehrmännchen tapfer mit echtem Wasser gelöscht haben. Kinder haben immer vor dem Zaun gestanden, aber Erwachsene haben auch ihr Spaß gehabt. Es war etwas besonderes, was man Gästen zeigen konnte.
Viele kannten Rudolf Kohl auch in der Rolle des Nachtwächters, der mit seiner Hellebarde späte Stadtveranstaltungen besucht und traditionell mit gewaltiger Stimme zu Nachtruhe aufgerufen hat.
Seinen Geburtstag hat er immer mit einem Straßenfest in der Kirchgasse, vor seinem Haus gefeiert. Es war eine Veranstaltung in der Altstadt, die Freunde und Fremde, Heppenheimer und Touristen angezogen hat. Einmal waren wir auch dabei. Und zwischen Kaffee und Bierchen konnte man das Museum sehen.
In diesem Haus, an der Kirchgasse 12, wurde im März 1864, damals bei Schlossermeister Martin Kohl, ein Gesellenverein – Vorgänger der heutigen Kolpingfamilie – gegründet. Rudolf Kohl selbst war bis zuletzt aktiv für die Kolpingfamilie und hat auch im Chor gesungen. Ha! mit der Stimme!
In seinem Haus wurde auch 1977 von zehn engagierten Bürgern (auch Ludwig (Muggel) Müller) Altstadtfreunde-Verein gegründet und er war erstes eingetragenes Mitglied.

Rudolf Kohl war auch ein Weltenbummler und jährlich über mehrere Monate auf Luxuslinern unterwegs, wo er das Schöne mit dem Nützlichen verbunden hat und als Feuerwehrexperte fungierte. Viele Helme und Utensilien für sein Museum hat er auf diesen Reisen gesammelt.
Schon vor paar Jahren musste er eine Chinareise wegen Beschwerden an seinem kranken Bein abbrechen.
Und jetzt, auf der 15. Kreuzfahrt – auf Azoren – ist er nach Abfahrt von Sao Miguel krank geworden, wurde noch auf der Insel Terciere ins Krankenheus gebracht, leider konnte man ihm nicht mehr helfen. Wir kennen Azoren und Sao Miguel – eine wunderschöne Ecke der Erde, aber nicht zum sterben.
Wie gelebt, so gestorben – sagt man. Auch hier kann man es anwenden: Reisen, Feuerwehr, Geselligkeit.
Er hat Heppenheim geliebt und die Welt auch. Nach jeder Reise hat er sich erst zu Hause gefühlt, wenn er die Altsteinpflaster unter den Füßen gespürt hat. Gestorben in der weiten Welt, für Feuerschutz tätig…
Rudolf Kohl war Junggeselle, hatte keine Kinder.
Man fragt sich jetzt, was mit dem Museum, der Modelleisenbahn im Garten und dem Haus passiert. Aber das hat er sicher alles geregelt, denn er war nicht gesund und hat vermutlich damit gerechnet, dass er keine Hundert wird. Vielleicht macht die Feuerwehr weiter. Oder die Altstadtfreunde.
Herr Rudolf Kohl hatte viele Freunde und hat sich sehr für die Stadt verdient – es wird genug gute Menschen geben, die sein Werk wahren und pflegen werden.

Startfoto der Videodatei von: Steffen Jakob

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Franziskus in Heppenheim?

Dienstag, 19 Mrz 2013 @ 6:53

Die Welt hat einen neuen Papst. Na, der katholische Teil.
Die Zeitungen schreiben viel, man kann sich nicht dem Thema entziehen – es ist einfach interessant und der Mensch noch mehr.

Ein lokaler Aspekt: Jorge Mario Bergoglio war 1985 paar Monate in Frankfurt, bei den Jesuiten von St. Georgen, wo er sich über seine Dissertation beraten hat. Eine Doktorarbeit hat er jedoch später nicht geschrieben.

* Padre Bergoglio… hat damals im argentinischen Winter eine Auszeit genommen, um noch einmal tiefergehend wissenschaftlich zu arbeiten. Ihn interessierte der deutsche Theologie Romano Guardini, zu dem es in St. Georgen reichhaltiges Material gibt. Was Papst Franziskus an Guardini fasziniert hat, ist nicht bekannt. Aber wie der Pontifex selbst hatte der deutsche Theologie, der 1968 starb, italienische Wurzeln.
Mehrere Wochen hat sich Jorge Bergoglio damals in seine Forschungen vertieft, hat die reichhaltige Bibliothek genutzt und in einem der kargen, einfachen Zimmer in der Kommunität gewohnt. Doch dann kam, womöglich früher als gedacht, eine neue Berufung seines Ordens. Und das angedachte Buch bliebt unvollendet.  *

http://www.yumpu.com/de/document/view/4738684/internationaler-stadtgang-heppenheim-kreis-bergstrasse/28Der Theologe und Philosoph Romano Guardini, der in der Jahren 1910-11 in Heppenheim am St.Peter gewohnt hat. Er war als Kaplan (nach der Priesterweihe im Mai in Mainz) vom 01. Juli 1910 in Heppenheim tätig und ist am 27. Mai 1911 an das Krankenhaus in Darmstadt und am 01. August 1911 in die Dompfarrei nach Worms gegangen.
Ob er in Rahmen der Recherche die 50 Km nach Heppenheim gefahren ist, ist noch nicht bekannt. Sicher krammt Einer bisschen irgendwo in Dokumenten und Archiven. Vielleicht gibt es zufällige Fotos von einem Spaziergang in der Altstadt oder Handnotizen im Pfarrhauskeller.
Das wäre interessant für die Geschichte der Stadt.

 

* Zitat:   http://www.welt.de/politik/deutschland/article114452124/Bergoglio-studierte-einst-in-Frankfurt-am-Main.html
Auch interessant: http://www.spiegel.de/panorama/spurensuche-in-deutschland-papst-franziskus-und-sankt-georgen-a-888849.html

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Trutzburg 5.

Donnerstag, 26 Apr 2012 @ 22:06

Die Burg ist noch nicht verloren.
Ein Mäzen ist da (wenn auch noch geheim) .
Am Samstag den 28.04.2012 werden Unterschriften zur Erhaltung gesammelt. Es gibt eine Kundgebung um 11:00 an der Ecke Am Graben und Stadtpark. Danach wird es auch eine Wanderung zum Hasenberg und der Trutzburg geben.

Geht hin!!!!! Unterschreibt!!!

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Trutzburg (zum 4.)

Sonntag, 11 Mrz 2012 @ 9:31

Das Thema der illegalen Burg schlägt weiterhin Wellen in unserer Stadt. Das ist schon ein Tsunami. So laut um eine Sache war schon lange nicht.
Das Starkenburger Echo druckt jeden Tag Leserbriefe und Artikel. Und Medien machen unsere  Zwei-Burgen-Stadt weit über die Grenzen bekannt. Jetzt haben wir Vettel und illegalen Ritter!
Facebook hat eine Seite über Trutzburg. Da sind auch viele aktuelle Berichte.
Die Meinungen zum Bau sind geteilt, oh,jeee! sehr geteilt!
Ämter bleiben hart: „der Bau muss weg! “
Es drängt sich leicht der Eindruck, dass man jetzt  versucht das Gesicht zu retten, denn alle fragen sich: wo waren die wichtigen Menschen 9 Jahre lang? Die Burg ist zwar illegal, aber den Ämtern seit Anfang doch sehr  bekannt.
„Bau muss weg, nicht auszudenken, was wäre, wenn einem Kind etwas passiert!“ Hallo? Neun Jahre hat es niemanden interessiert, ob da einem Kind der Turm auf den Kopf fällt.
„Statik ist nicht überprüft“ – na, dann überprüfen! Und so schlecht kann sie nicht sein, hält schon paar Jährchen.
„Der Bau hat keinen historischen Wert“ – das hat die Starkenburg vor 1000 Jahren auch nicht gehabt (und sogar auch keine Baugenehmigung, bis heute!).
Imker Volker S. ist in die finanzielle Schieflage geraten, als es seine Bienchen und Honig privatisiert  und liebe Grüße vom Finanzamt bekommen hat. Der Bienenfleiß hat  für Volker und Fiskus  nicht gereicht. Schade.
Klar, Regeln müssen gewahrt werden. Bau muss technisch stimmen, Sicherheit geht vor…
Ja.
Aber, wie dass so ist im Leben, vor Gesetz sind alle gleich… und manche sind gleicher. Die Stadt hat auf historischem Markt kalte unschöne Beleuchtung angebracht ohne Genehmigung des Denkmalschutzes, während der Privatmann nicht mal über die Farbe seiner Fensterrahmen entscheiden darf.
Nun, wir gehören auch zu den Menschen , die meinen, hier muss man irgendwie Ausnahme schaffen, um die Sache ordentlich zu regeln!!!!
Der Hessischen Bergstraße passiert kein Schaden, wenn das Grundstück keinen Wein bringt.
Vielleicht auch umzäunen, Betreten-verboten-Eltern-haften-für-ihre-Kinder  Tafel stellen und schauen, was die Zeit mit dem Bau macht. Er passt in die Landschaft, er wird mit ihr verschmilzen und bleibt irgendwann ein Erzählkapitel der Stadtgeschichte.
„Der Verbot würde Kinder  gerade anziehen“. Möglich. Kinder leben gefährlich und bringen sich leider immer wieder in dumme Situationen. Mit oder ohne Verbote. Wenn nicht die Burg, dann finden sie andere Stellen.
Wobei… gibt es noch Kindern, die Abenteuer spielen? So echt, draußen? Mit Kratzern und Beulen?
Vorerst wurde leider schon die Kräuterspirale abgerissen. Über den Rest wird in 4-5 Wochen entschieden.
Also… noch eine Hoffnung.

Abreisen geht schnell und ist unwiderruflich.
Und danach? Werden dort Weinstöcke gepflanzt und wir werden fünf Liter Wein davon trinken und  den Enkelchen „weißt du, hier war einmal ….“ erzählen?
Vielleicht. Deswegen sammeln Sie  Bilder und Zeitungen, damit wir für unsere Märchen nicht als dement bezeichnen werden. Denn manche Erzählungen der Alten sind wahr.

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Trutzburg in der Zwei-Burgen-Stadt. Teil 3

Freitag, 17 Feb 2012 @ 7:22

Die Gemüter in der Stadt erheitern sich und erhitzen.
Was passiert mit der neuen Burg am Hasenberg? Recht sagt das Eine, der Verstand das Andere.
Herr S. sammelt Sympathiepunkte, Spaziergänger und Zeitungsleser äußern Bewunderung und sind beeindruckt.
Hier und da kommen schon auch positive Stimmen aus wichtigen Ecken und Kreisen. Es tut sich was…
So hat Herr Burelbach – unser neuer Bürgermeister – bei letzter Kreistagssitzung gesagt: „Wir sind jetzt die Zwei-Burgen-Stadt“ und bat das Bauamt zu überprüfen, ob für die Starkenburg eine Baugenehmigung vorliegt.
Herr Hörst (Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung) anerkennt die „immense Leistung“ von Hr. S. und freut sich „Wenn ich die Burg sehe, geht das Kinderherz im Manne auf“. Mit den Behörden geht er etwas strenger um: „Die haben ihren Einsatz verpennt“ und findet, wenn neun Jahre nicht durchgegriffen wurde, dann verdient die Lehmburg ein Duldungsrecht.
Seine Mutter, Fr. Hörst (FDP) meint: “Als Behörde müssen wir immer im Sinne der Verhältnismäßigkeit über das weitere Vorgehen entscheiden” und “Es würde sich bestimmt ein Sponsor dafür finden”.
Ein Leser fasst zusammen: Heppenheim ist Hoftheater, zweimal Formel-1-Weltmeister und jetzt Zwei-Burgen-Stadt und schlägt vor, dass die Stadt ein Wilkes-Pfad (an der Burg vorbei) errichtet und gibt genaue Angaben zum Verlauf und Einkehr.
Und ein anderer Leser schreibt: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg… Sicher ist da vernehmlich was zu machen.. Über Modalitäten und Auflagen lassen sich Gespräche führen. Respekt vor dem Künstler, seinem Werk und den Menschen, die sich daran erfreuen, sind in den Mittelpunkt der Entscheidung zu stellen“.

Also! schreibt! kommentiert! hört Euch um! sagt, was Ihr denkt!

DIE BURG MUSS BLEIBEN !!!

 

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