Beitrags-Archiv für die Kategory 'Himmel und Erde'

Komet 67P

Samstag, 15 Nov 2014 @ 16:00

Starkenburger Echo - 14.11.2014Jeder kennt jetzt den Namen Komet 67 P Tschurjumow – Gerasimenko. Denn aktuell sprechen alle Medien darüber.
Die Sonde Rosette hat, nach 10-jährigem Flug, den Roboter (ein Labor) Philae abgesetzt und zu Landung auf dem Kometten gebracht.
Die Entdecker des Kometen waren 1969 zwei russische Wissenschaftler Klim Tschurjumow und Swetlana Gerasimenko.

Was hat das jetzt mit HP zu tun? Viel!!!!

Am Donnerstag, den 13.11.14 – gerade am Tag der Landung auf dem Kometen – war einer der Entdecker, Klim Tschurjumow mit seiner Enkelin in Heppenheim. Sie waren in Darmstadt in der Europäischen Weltraumorganisation ESA und haben dabei einen Abstecher zu Starkenburg-Sternwarte in HP gemacht.
Abends haben die Besucher im Restaurant „Zum Reitstall“ gegessen.
Das ist unser Stammlokal. Mal schauen, was der Chef bei nächstem Essen erzählen wird. Hoffentlich hängt an der Wand ein Erinnerungsfoto, wie die anderen Lokale es machen „… war hier“. Irgendwann wir in der Galerie auch unser Bild hängen: „Die nettesten Gäste, die immer Schnitzel und Pizza Margherita gegessen haben“

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Sturm

Montag, 11 Aug 2014 @ 19:25

Marktplatz (FOTO: JOCHEN BERTSCH)Am Sonntag abends ist über Heppenheim ein kurzer aber recht gewaltiger Sturm gezogen.
Noch kurz davor haben wir im Wohnzimmer gesessen, Terrasse offen, warm.

Plötzlich hat sich verdunkelt, Regen setzte erste Tropfen runter…
Dann ging alles schnell! Sehr schnell!!
Wind, Regenguss, eine Wasserwand versperrte vollkommen die Sicht auf das Nachbarhaus – ca 20 Meter entfernt.
Türen zu, Fenster zu!
Oh, die Sitze auf der Terrasse werden voll nass, obwohl sie ziemlich tief unter Glasdach stehen. Egal.
Jurek wollte ein Fenster schließen und ist bei der Windwucht fast zurück ins Zimmer gedrückt worden – samt Fenster. Mit Kraft musste es zudrücken. Gleiches ist mir passiert mit einem Dachfenster – ich dachte der Wind  würde es mit aus der Hand reißen.
Am anderen Fenster hat sich eine große Pfütze auf dem Boden gebildet – oj! da lief Wasser rein, durch geschlossenes Fenster. Handtücher her!
[…]

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Granitwerke Röhrig

Montag, 28 Jul 2014 @ 20:54

Jeder in der Stadt kennt den Steinbruch Röhrig in Sonderbach – ein Vorort von Heppenheim.
Wir sind auch schon oft auf der Juhöhe gewandert und konnten von oben etwas in den Steinbruch schauen.

Am 27.07.14 wurde zum 50-jährigen Bestehen der Firma Tag der offenen Tür organisiert.
Granitwerke Röhrig beschäftigt ca 80 Menschen. Im Durchbruch wird verschiedenes Gestein gefördert. Und an den Rändern der abgebauten Felsen leben verschiedene Pflanzen und Tiere. Die Naturschützer (NaBu – Naturschutzbund) wissen die Unterstützung der Familie Röhrig zu schätzten.
Aber auch einige andere Vereine in der Stadt werden von Fa. Röhrig unterstützt. Vor 2-3 Jahren hat Hr. Röhrig ein etwas abgelegenes Haus gekauft und als Haus der Vereine umfunktioniert.
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Frühlingsgefieder

Sonntag, 17 Mrz 2013 @ 6:38

Der Frühling kommt bei uns früher als in anderen Regionen. Das Klima verwöhnt uns.
Doch den letzten Winter haben auch wir als lang und quälend empfunden. Vielleicht, weil der Schnee immer wieder gekommen ist. Da war er schon mal weg, wir haben den Frühling gerochen… und rummmms! alles wieder weiß. Und Licht von der Sonne haben wir auch sehr wenig gesehen, dafür viel zu Hause gebrannt.
Also kein Wunder, dass die Bergsträßer jeden Sonnenstrahl und kleinstes Blümchen angebetet haben. Die ersten Blumen sind auch schon früh erschienen – Fotos vom 3.Februar.
Und mir ist kein Bote entgangen, ich habe jedes blühende Etwas entdeckt!

Dann hat wieder der Schnee alles zugedeckt. Ach, was! er war weg und die Blümchen blühten weiter. Und erneut Schnee -und erneut weitere Blumen. Natur hat sich nicht aufhalten lassen.

Jetzt haben wir den halben März, Sonne führt einen Platzkampf mit dem regen Regen. Die Natur reißt sich zur Sonne. Krokusse, Osterglocken, Forsythien blühen schon. Baumblüte – typisch für die Bergstraße – hat angesetzt.
Die Vögel sind dieses Jahr auch früh gekommen, Störche (haben wir mehrere Paare in der Umgebung), Kraniche. Zwischen Heppenheim und Lorsch sind Wiesengebiete, die als Naturschutzgebiet (Brutstätten) ausgewiesen sind – hier landen die Schwärme zu Erholung, so dass die Wiesen schon früher gesperrt wurden. Vor paar Tagen habe ich dort (von der Straße) einen Schwarm Kiebitze gesehen.
In Münster ist ein Storchennest mit Webcam – so eine Storchen-peepschow, mit Tagebuch. Der Chef ist schon am 18.02 gelandet, sein Frauchen am 22.02 – das war gut so, denn zu zweit haben sie sich im verschneiten Nest warm gehalten. Jetzt vögeln sie schon fröhlich…
Niedrige Temperaturen und wiederkehrender Schnee irritieren die Zugvögel. In der Zeitung haben wir gelesen, dass manche der Rückflug ansetzten.
Das schönste Erlebnis war jedoch ein „Treffen“ mitten in der Stadt. Er flog über einer engen Straße – ich dachte zuerst, es wäre ein Reiher – aber es war ein Storch!!! und landete auf einem Haus. Hej!! zwei Häuser weiter! da wohnt mein Mädchen!!
Zig-Meter-Luftlinie weiter steht ein historisches Gebäude – Halber Mond – wo bis vor 30 Jahren immer Störche genistet haben. Nach der letzten umfassenden Renovierung (vor zwei Jahren) wurde dort auch ein Rad angebracht, vielleicht lässt ein Paar die alte Tradition aufleben? Es ist zwar in der Stadt, aber zum Wiesen-Buffet nur ein Flugsprung. Also warten wir und schauen in den Himmel.
Ich bin ein masurisches Mädchen – ich liebe Störche!

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Winter ade

Donnerstag, 24 Mrz 2011 @ 20:27

Seit vielen Tagen freuen wir uns über die Sonne und Wärme.
Mit ruhigem Gefühl können wir sagen: ja!! der Winter ist weg und der Frühling ist eingezogen.
Blühende Bäume, Blumen, Farben, Bunt – es ist die schönste Zeit an der Bergstraße. Vor allem auch, da wir früher als andere Gebiete uns daran erfreuen dürfen.
Heute habe ich mir einen kleinen Spaziergang zum Steinkopf erlaubt und es genossen, oben über der Stadt auf einer Bank zu sitzen, in der Sonne, ohne Jacke. Ja, so kann es bleiben!

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Heppenheim zeigt Farbe: weiß

Sonntag, 26 Dez 2010 @ 18:01

Nun haben wir die erträumten Weihnachten in Weiß.
Nach Blau, Rot, gelb zeigt sich Heppenheim in neuer Farbe: Weiß. Aber: so viel Weiß wollten wir auch nicht haben.
Die Stadt ist zugeschüttet, so viel Schnee haben wir schon lange Jahre nicht gehabt. Die Bürgersteige werden geräumt – aber wohin damit? Auf die Straße. Dort fahren Autos im hohen Schnee und verdrücken Teil davon zurück auf die Gehwege. So kann man spielen bis Frühjahr.
Heiligabend jede Stunde schaufeln, im Wechsel mit Nachbarn. Erster Feiertag – schaufeln, bis Mittag, dann war endlich Ruhe. Oder? Nein!! Dann ist Frost gekommen, nachts ist der Thermometer auf minus 11 gefallen. Super! jetzt kann alles liegen.
Ja, die Welt sieht wirklich wunderbar aus… aus dem Fenster.
Ich brauche keinen Schnee!!!
Ich brauche keine weiße Weihnacht, ich mag lieber grüne.
Und als der Jesus geboren wurde, war dort auch kein Schnee. Also!!
Dieses Jahr durfte ich beide Feiertage arbeiten, ooo, wie schön…! Und so habe ich die Freuden des kalten Weiß hautnah gespürt.
Fahren ging noch recht gut. Bisschen lustig in den Kurven, aber ich war fast allein auf den Straßen, hat Spaß gemacht.
Schlimmer war mit Parken und Laufen, da überall am Rand Schnee gelagert war, Räder bugsierten, Füße stampften knöchelhoch im kalten Weiß.
Heute bin ich gar nicht in mein Dienstauto rein gekommen, da alle Türen rundum eingefroren waren. So habe ich kampfbereit vor dem Eisklotz gestanden – um 6:45 morgens, am 2. Feiertag, alle rundum noch im gemütlichen Schlaf – jedoch nach vielen Versuchen habe ich den Kampf verloren. Der eigene Wagen, sauber, aus der Garage musste her.
Die nächsten Tage bleibt es so. Dieser Winter soll uns noch lange erfreuen – sagen die Meteorologen.
Ich glaube, dass uns nur Eines in Erinnerung bleibt: schaufeln, schaufeln, schaufeln.
Aber trotz allem, wollen wir nicht die schönen Bilder vergessen, die das Auge erfreuen.

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Früchte des Winters.

Sonntag, 5 Dez 2010 @ 14:47

Auch in Heppenheim ist der Winter gekommen. Nachdem er uns zwei Tage eingeschneit hat und uns mühevolles Schieben zugemutet hat – wir sind ja solche Spiele nicht sehr gewöhnt – hat er jetzt eine weiße Landschaft gelassen und verharrt in leicht frostiger Temperatur.
In der Zeit hat sich auch Kälte in den Knochen und um die Schals verbreitet, sogar bei minus 7-8 Grad haben wir morgens schon die Autos gekratzt.

Und hier liegt der Witz dieser Tage.
Manches um uns herum braucht eben Frost. Die Wollindustrie um dicke Socken zu verkaufen, die Würmchen um zu sterben (damit sie uns nächstes Jahr nicht zu sehr piesacken), Glühwein um besser zu schmecken.

Winzer brauchen auch den Frost und zwar minus 7 Grad, um den Eiswein zu lesen. Diese Rarität wurde in der Nach 3.12. eingebracht. Obwohl dieses Jahr die Herbsternte gering war (wegen schlechtem Wetter in der Zeit der Blütenbildung), so wurden die Winzer jetzt gut getröstet. Die Familie Freiberger hat 115 Liter Riesling mit 196 Oechsle und Fam. Helmling 180 Liter mit 189 Oechsle gepresst. Bei minus 7 Grad ist das Wasser in den Trauben gefroren, so dass nur der zuckerhaltige Konzentrat gewonnen wird. Der fertige Eiswein wird nach 4-6 Wochen Gärung in 0,375-Liter-Fläschchen, zu 35-40 Euro abgefüllt. Und genossen zu besonderen Anlässen.

Frost und Kälte braucht auch die exotische Frucht Kaki (Sharon) zum Reifen, damit sie den herben pelzigen Geschmack verliert. Ein Heppenheimer hat in seinem Garten Kaki zum Baum großgezogen. Ich habe darüber schon geschrieben. Unser Nachbar kennt den Eigentümer und hat auch unser Blog gelesen und so wurde Jurek (dank der Kälte) zum persönlichen Kaki – Fotografen. Der mitgebrachte Exot wurde zum ersten Mal degustiert. Lecker, wenn auch der Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Und unser Winterjasmin im Garten braucht auch den Winter um zu überleben und blüht erst bei winterlicher Kälte. So erfreut er jetzt vom Weiten unsere Augen, wenn wir auf die weiße oder graue Landschaft aus dem Fenster schauen.

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Farben des Frühlings

Mittwoch, 24 Feb 2010 @ 22:12

Er kommt! Der Frühling!
Wie jedes Jahr, man braucht nur Geduld. Der Winter hat uns mit den Mengen Schnee so sehr gequält, umso mehr freuen wir uns über jedes noch so kleines Zeichen. Vielleicht kommt noch mal kalter Tag, aber der Gedanke ist nicht mehr so schlimm, denn die Natur wacht mit jeder Gewalt auf und der Winter liegt hinter uns. Mindestens hier, an der Bergstraße.
Gestern habe ich erste Ordnung im Garten gemacht, zwei Kletterrosen geschnitten und hier und da Reste vom Herbst geräumt. Heute habe ich mein Rosenwerk zu Ende gebracht. Bei Sonne, 12 Grad und Vogelgezwitscher.
Mein Fleiß und gute Laune wurden mit paar Blümchen belohnt.

Und in der Stadt blühen schon ganze Rasenflächen und Gärten – wie hier, auf dem Feuerbachplatz, vor der Stadtbücherei.

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Eiswein

Freitag, 18 Dez 2009 @ 19:06

Heute morgens war minus 8 Grad.
Da ist mir gleich der Gedanke gekommen: der Eiswein wird gelesen!
Und so konnte ich noch um sieben Uhr in Erbach die Truppen sehen. Die Trauben werden gefroren, bei mindestens 7 Minusgraden gelesen, dann ist das Wasser in der Traube gefroren und nur noch der dicke, essentielle Saft wird gepresst. Die Lese ist meisten vor sechs Uhr morgens beendet.
Der Aufwand erklärt den hohen Preis dieser Rarität. (mehr hier)

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Winter?

Donnerstag, 15 Okt 2009 @ 19:57

Gestern haben wir zum ersten mal die Autos gekratzt.
Heute war um 6:00 minus 1 Grad.
Irgendwie haben wir der Herbst verpasst. Noch vor einer Woche waren morgens 15 Grad, die am Tag bis auf 25 gestiegen sind. Und? es war doch schön so. Obwohl es klar war, dass es nicht normal war, im Oktober. Und dann ruck-zuck und schon ist der Winter da. Und der Herbst? […]

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