Beitrags-Archiv für die Kategory 'Bunt und krumm'

Martin Buber zieht um

Freitag, 25 Feb 2011 @ 17:47

Ja, heute hat uns die Zeitung über ein erstaunliches Ereignis in der Stadt informiert – Lösung mancher Fragen.
Seit paar Jahren steht die Skulptur von Martin Buber vor der historischen Alten Sparkasse am Laudenbacher Tor.

Warum dort? Gute Frage. Keine Antwort.
Wir haben gedacht, dass er vielleicht früher Kunde war ( stehen wir dann später daneben? OK, ein schönes Plätzchen).
Touristen glaubten fälschlicherweise, dass sie vor seinem Haus stehen.
Und manche Witzbolde haben mit ihm Unfung getrieben, am kalten Wintertag hat er einen Mantel und Schal bekommen, zum Valentinstag Blümchen, oder T-Shirt „Ich bin Heppenheimer“ zierte seinen Oberkörper.
Die Sparkassenstiftung Starkenburg hat jetzt Lösung gefunden. Martin Buber kommt jetzt vor sein Haus in der Werlestr., wo er 22 Jahre gelebt hat – da wird er sich auch sicher wohler fühlen.
Und vor die Sparkasse werden zwei Gründer des Geldinstitutes postiert.

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Heppenheim zeigt Farbe: weiß

Sonntag, 26 Dez 2010 @ 18:01

Nun haben wir die erträumten Weihnachten in Weiß.
Nach Blau, Rot, gelb zeigt sich Heppenheim in neuer Farbe: Weiß. Aber: so viel Weiß wollten wir auch nicht haben.
Die Stadt ist zugeschüttet, so viel Schnee haben wir schon lange Jahre nicht gehabt. Die Bürgersteige werden geräumt – aber wohin damit? Auf die Straße. Dort fahren Autos im hohen Schnee und verdrücken Teil davon zurück auf die Gehwege. So kann man spielen bis Frühjahr.
Heiligabend jede Stunde schaufeln, im Wechsel mit Nachbarn. Erster Feiertag – schaufeln, bis Mittag, dann war endlich Ruhe. Oder? Nein!! Dann ist Frost gekommen, nachts ist der Thermometer auf minus 11 gefallen. Super! jetzt kann alles liegen.
Ja, die Welt sieht wirklich wunderbar aus… aus dem Fenster.
Ich brauche keinen Schnee!!!
Ich brauche keine weiße Weihnacht, ich mag lieber grüne.
Und als der Jesus geboren wurde, war dort auch kein Schnee. Also!!
Dieses Jahr durfte ich beide Feiertage arbeiten, ooo, wie schön…! Und so habe ich die Freuden des kalten Weiß hautnah gespürt.
Fahren ging noch recht gut. Bisschen lustig in den Kurven, aber ich war fast allein auf den Straßen, hat Spaß gemacht.
Schlimmer war mit Parken und Laufen, da überall am Rand Schnee gelagert war, Räder bugsierten, Füße stampften knöchelhoch im kalten Weiß.
Heute bin ich gar nicht in mein Dienstauto rein gekommen, da alle Türen rundum eingefroren waren. So habe ich kampfbereit vor dem Eisklotz gestanden – um 6:45 morgens, am 2. Feiertag, alle rundum noch im gemütlichen Schlaf – jedoch nach vielen Versuchen habe ich den Kampf verloren. Der eigene Wagen, sauber, aus der Garage musste her.
Die nächsten Tage bleibt es so. Dieser Winter soll uns noch lange erfreuen – sagen die Meteorologen.
Ich glaube, dass uns nur Eines in Erinnerung bleibt: schaufeln, schaufeln, schaufeln.
Aber trotz allem, wollen wir nicht die schönen Bilder vergessen, die das Auge erfreuen.

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Casa Europa – Ghetto 3.

Freitag, 24 Sep 2010 @ 18:32

In der westlichen Nachbarschaft tut sich was. Zäune sind gezogen, Umland und Gestrüpp geräumt, Lärm macht sich bemerkbar.
Inzwischen laufen die Arbeiten auf dem Areal des leer stehenden Arbeiterhotels der Langnese – Casa Europa an.
Die Wohnbau Bergstrasse (mit Herr Jakobi) verwirft auch den Gedanken den Rundbau (frühere Kantine) abzureißen und möchte das „Ufo“ doch für weitere Nutzung umbauen. Verschiedene Vorschläge wurden vorgelegt, aber am ehesten gefällt die Idee von einem Treffzentrum für Jugend, Senioren, Familien aus umliegenden Straßen der Weststadt. Heppenheims Seniorenbeirat wie auch die Caritas (frühere Zeitungsnotiz) befürworten das Vorhaben.
Außerdem könnte das Gebäude Platz für Veranstaltungen bis 500 Besucher bieten – und das ist in Heppenheim Mangelware!
Zu der Gegen-Aktion (s. Ghetto 1 und 2) und den Bedenken über Problemviertel hat Herr Jakobi in heutiger Ausgabe Starkenburger Echo auch kurze Stellung genommen.
Der Baulärm ist zu Zeit auch bei uns zu vernehmen, wenn auch nicht sehr störend. Aber unsere Häuserreihe (östlich) ist Baustellen erprobt, denn seit vier Jahren erleben wir (hautnah, mit Staub, Maschinen, Krach) die Entstehung von 40 Häuser. Mit Sehnsucht schauen wir auf die Arbeiten am allerletzten Haus, kämpfen jetzt täglich in der Enge mit den Bauleuten und -maschinen um Raum und hoffen auf ruhige und saubere Weihnachten. (Starkenburger Echo vom 17.07.10.)
Die Erfahrung, wenn auch nur im Teil und kürzer, steht der westlichen Reihe erst noch vor. Aber zum Trost: man gewöhnt sich daran.
Der Zaun um Casa Europa wird später begrünt und die Anlage von der Stadt gepflegt, was nicht schlimmer sein kann, als das vergammelte Bild der letzten Jahre.
Wer weiß, vielleicht wird es dort am Ende schöner aussehen, als in unserer Siedlung? Dann hätten wir ein echtes Problem…

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Grüße aus Tirol

Mittwoch, 15 Sep 2010 @ 19:59

Wir waren paar Tage weg.
Den Pilzen in unseren Wäldern, dem Winzerfest, den Weintrauben an unserer Pergola (und wie viele!!!), der Arbeit und anderen Belustigungen den Rücken gekehrt, haben wir alle Kräfte an die Tiroler Gipfel, Täler und Wanderwege umgesetzt.
Im Gepäck haben natürlich, neben Wanderschuhen, Stöcken, Rucksäcken, unsere Heppenheimer T-Shirts nicht gefehlt.

Osttirol, Virgental, Wetterkreuzhütte 2106 m.

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Ghetto?

Donnerstag, 12 Aug 2010 @ 17:58

In unserer Nachbarschaft steht ein Hochhaus, ehemaliges Gasthotel der Langnese, Casa Europa, leider seit vielen Jahren leer, gespenstisch und gammelig.
Es hat schon paar Pläne gegeben, abreißen, Altenheim… alles verworfen, keine Finanzierung u.s.w.
Neuerdings haben wir in der Zeitung gelesen, dass die Stadt mit neuen Geldern dort 50 Sozialwohnungen (mit 50-60 m², also keine Großfamilien) errichten will.
Und jetzt passiert!
In die Briefkästen flattert uns ein Schreiben: […]

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Konkurenz

Samstag, 24 Apr 2010 @ 18:08

Es gibt Bilder und Momente, die wir festhalten möchten, um sie nicht zu vergessen oder um sie anderen zu zeigen. Die Fotografie ist eine tolle Lösung, aber nicht immer gelingt es uns die Ideen zu realisieren.
Ich konkurriere öfters mit dem Fotografen unserer Zeitung Starkenburger Echo. Was ich (wir) schon mal gemacht habe, setzt er in die Zeitung, was ich machen will – hat er schon drin.
Im Frühjahr breiten sich vor unserer Bibliothek Krokusse zum Teppich. Ich habe sie schon letztes Jahr geknipst, aber vom anderen Winkel – der vom Herr Lutz war besser. Habe ich nachgeholt! sehe „Farben des Frühlings„. […]

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OSO

Sonntag, 28 Mrz 2010 @ 17:46

Die Zeit vergeht so schnell. Schon geht der erste Quartal zu Ende. Vorbei ist die Freude über jedes kleinste Blümchen. Jetzt haben wir den Frühling in vollen Zügen da: Tulpen blühen, aber auch schon Forsythien und Magnolien.
Der alljährliche Frühjahrsmarkt hat schon seine Karussells eingepackt
Die Autoschau – die größte Garage der Bergstrasse – hat wieder ihre Autos in die Geschäfte abgefahren und die Innenstadt wieder freigemacht.
Beides hat leider bei einem Gemisch aus Sonne, Wolken, Regen stattgefunden.

Es gibt auch Nachrichten, die den Namen Heppenheim unschön in alle Bundesmedien gebracht haben. […]

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„Schlange stehen im Paradies“

Sonntag, 27 Sep 2009 @ 18:53

Gestern waren wir zum „Babenhäuser Pfarrer-Kabarett„. Hinter dem Namen stehen zwei evangelische Pfarrer, die seit paar Jahren von ihren beruflichen Pflichten beurlaubt sind und stattdessen kräftig die Menschen zum Lachen bringen. Ohne Dekoration, Kostüme, starre Texte. Treffend, ohne Gnade, manchmal bissig, werden die Themen aus dem Leben, Politik und beiden Kirchen angesprochen. Und das im hessischen Dialekt!! […]

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Von Heppenheim nach Tirol

Mittwoch, 16 Sep 2009 @ 20:49

Paar Tage waren wir nicht da, aber das Leben läuft in der Stadt auch ohne uns (wie kann es sein?) weiter und so konnten wir in den Zeitungen, die über den Urlaub von der Nachbarin sauber gestapelt wurden, lesen:
– an der Bergstraße hat die Weinlese angefangen und damit auch der Verkauf vom Federweißer. Das leckere Gesöff wird natürlich nur aus gesundheitlichen Gründen, wegen den vielen Vitaminen und als Darmkur (Achtung: schlägt unberechenbar zu!) getrunken. Dazu isst man am liebsten Zwiebelkuchen (setzt sich gemein auf der Hüfte fest). Wir haben schon den ersten Kanister mit 2 Liter geholt – wegen Gesundheit…
– in unseren Weinbergen leben Gottesanbeterinnen und Bienenfresser
– in Bensheim war Bergsträßer Winzerfest. Wie beim Heppenheimer Weinmarkt im Juni, füllen sich die Altstadtgassen mit Menschen, Wein, Essen, Musik.

Obersee (2016m) Staller Sattel in OsttirolUnd wo waren wir?
Weit weg, in Tirol. Statt Weinberge und Odenwald haben wir die Alpen erkundet und statt Wein – Gösser Bier getrunken.
Und unsere T-Shirt`s „Heppenheim zeigt Farbe“ haben wir auch dabei gehabt, dieses Jahr rot mit Aufschrift „Ich bin Heppenheimer und DU?“
Erste Bilder sind hier, mehr in paar Tagen.

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Gassensensationen

Freitag, 10 Jul 2009 @ 18:03

Zum 17. mal verwandelt sich die Stadt in eine bunte riesige Bühne. Der Rummel vom Weinmarkt ist noch nicht ganz vergessen und schon pulsiert es wieder in den alten Mauern.
Die Gassensensationen, das ist ein Internationales Straßentheaterfestival. In vier Tagen zeigen uns 13 Ensembles und Akteure aus Deutschland und Ausland, vierzig Aufführungen, an verschiedenen Plätzen: Markt, Domplatz, Schulhof, Festzelt (stehengeblieben nach Weinmarkt) und eine große Platane, die mit ihren breiten Ästen als Bühne dient.
Sie künstlerische Leitung hat Stefan Behr, der vor Jahren durchreisend nach Heppenheim gekommen und begeistert von der Stadt, hier geblieben ist. […]

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