Beitrags-Archiv für die Kategory 'Aus der Zeitung'

Komet 67P

Samstag, 15 Nov 2014 @ 16:00

Starkenburger Echo - 14.11.2014Jeder kennt jetzt den Namen Komet 67 P Tschurjumow – Gerasimenko. Denn aktuell sprechen alle Medien darüber.
Die Sonde Rosette hat, nach 10-jährigem Flug, den Roboter (ein Labor) Philae abgesetzt und zu Landung auf dem Kometten gebracht.
Die Entdecker des Kometen waren 1969 zwei russische Wissenschaftler Klim Tschurjumow und Swetlana Gerasimenko.

Was hat das jetzt mit HP zu tun? Viel!!!!

Am Donnerstag, den 13.11.14 – gerade am Tag der Landung auf dem Kometen – war einer der Entdecker, Klim Tschurjumow mit seiner Enkelin in Heppenheim. Sie waren in Darmstadt in der Europäischen Weltraumorganisation ESA und haben dabei einen Abstecher zu Starkenburg-Sternwarte in HP gemacht.
Abends haben die Besucher im Restaurant „Zum Reitstall“ gegessen.
Das ist unser Stammlokal. Mal schauen, was der Chef bei nächstem Essen erzählen wird. Hoffentlich hängt an der Wand ein Erinnerungsfoto, wie die anderen Lokale es machen „… war hier“. Irgendwann wir in der Galerie auch unser Bild hängen: „Die nettesten Gäste, die immer Schnitzel und Pizza Margherita gegessen haben“

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Franziskus in Heppenheim?

Dienstag, 19 Mrz 2013 @ 6:53

Die Welt hat einen neuen Papst. Na, der katholische Teil.
Die Zeitungen schreiben viel, man kann sich nicht dem Thema entziehen – es ist einfach interessant und der Mensch noch mehr.

Ein lokaler Aspekt: Jorge Mario Bergoglio war 1985 paar Monate in Frankfurt, bei den Jesuiten von St. Georgen, wo er sich über seine Dissertation beraten hat. Eine Doktorarbeit hat er jedoch später nicht geschrieben.

* Padre Bergoglio… hat damals im argentinischen Winter eine Auszeit genommen, um noch einmal tiefergehend wissenschaftlich zu arbeiten. Ihn interessierte der deutsche Theologie Romano Guardini, zu dem es in St. Georgen reichhaltiges Material gibt. Was Papst Franziskus an Guardini fasziniert hat, ist nicht bekannt. Aber wie der Pontifex selbst hatte der deutsche Theologie, der 1968 starb, italienische Wurzeln.
Mehrere Wochen hat sich Jorge Bergoglio damals in seine Forschungen vertieft, hat die reichhaltige Bibliothek genutzt und in einem der kargen, einfachen Zimmer in der Kommunität gewohnt. Doch dann kam, womöglich früher als gedacht, eine neue Berufung seines Ordens. Und das angedachte Buch bliebt unvollendet.  *

http://www.yumpu.com/de/document/view/4738684/internationaler-stadtgang-heppenheim-kreis-bergstrasse/28Der Theologe und Philosoph Romano Guardini, der in der Jahren 1910-11 in Heppenheim am St.Peter gewohnt hat. Er war als Kaplan (nach der Priesterweihe im Mai in Mainz) vom 01. Juli 1910 in Heppenheim tätig und ist am 27. Mai 1911 an das Krankenhaus in Darmstadt und am 01. August 1911 in die Dompfarrei nach Worms gegangen.
Ob er in Rahmen der Recherche die 50 Km nach Heppenheim gefahren ist, ist noch nicht bekannt. Sicher krammt Einer bisschen irgendwo in Dokumenten und Archiven. Vielleicht gibt es zufällige Fotos von einem Spaziergang in der Altstadt oder Handnotizen im Pfarrhauskeller.
Das wäre interessant für die Geschichte der Stadt.

 

* Zitat:   http://www.welt.de/politik/deutschland/article114452124/Bergoglio-studierte-einst-in-Frankfurt-am-Main.html
Auch interessant: http://www.spiegel.de/panorama/spurensuche-in-deutschland-papst-franziskus-und-sankt-georgen-a-888849.html

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Trutzburg in der Zwei-Burgen-Stadt. Teil 3

Freitag, 17 Feb 2012 @ 7:22

Die Gemüter in der Stadt erheitern sich und erhitzen.
Was passiert mit der neuen Burg am Hasenberg? Recht sagt das Eine, der Verstand das Andere.
Herr S. sammelt Sympathiepunkte, Spaziergänger und Zeitungsleser äußern Bewunderung und sind beeindruckt.
Hier und da kommen schon auch positive Stimmen aus wichtigen Ecken und Kreisen. Es tut sich was…
So hat Herr Burelbach – unser neuer Bürgermeister – bei letzter Kreistagssitzung gesagt: „Wir sind jetzt die Zwei-Burgen-Stadt“ und bat das Bauamt zu überprüfen, ob für die Starkenburg eine Baugenehmigung vorliegt.
Herr Hörst (Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung) anerkennt die „immense Leistung“ von Hr. S. und freut sich „Wenn ich die Burg sehe, geht das Kinderherz im Manne auf“. Mit den Behörden geht er etwas strenger um: „Die haben ihren Einsatz verpennt“ und findet, wenn neun Jahre nicht durchgegriffen wurde, dann verdient die Lehmburg ein Duldungsrecht.
Seine Mutter, Fr. Hörst (FDP) meint: “Als Behörde müssen wir immer im Sinne der Verhältnismäßigkeit über das weitere Vorgehen entscheiden” und “Es würde sich bestimmt ein Sponsor dafür finden”.
Ein Leser fasst zusammen: Heppenheim ist Hoftheater, zweimal Formel-1-Weltmeister und jetzt Zwei-Burgen-Stadt und schlägt vor, dass die Stadt ein Wilkes-Pfad (an der Burg vorbei) errichtet und gibt genaue Angaben zum Verlauf und Einkehr.
Und ein anderer Leser schreibt: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg… Sicher ist da vernehmlich was zu machen.. Über Modalitäten und Auflagen lassen sich Gespräche führen. Respekt vor dem Künstler, seinem Werk und den Menschen, die sich daran erfreuen, sind in den Mittelpunkt der Entscheidung zu stellen“.

Also! schreibt! kommentiert! hört Euch um! sagt, was Ihr denkt!

DIE BURG MUSS BLEIBEN !!!

 

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Trutzburg lüftet ihre Geheimnisse. Teil 2

Sonntag, 5 Feb 2012 @ 14:34

In der Stadt war es nur scheinbar ruhig um die kleine Burg.
Denn es war ein reges Thema unter den Heppenheimern. Die Sache hat viel Interesse und Neugier geweckt und viele Spaziergänge wurden auf den Hasenberg verlegt (lese auch den vorherigen Artikel mit Kommentaren).
Gestern hat das „Starkenburger Echo“ fast eine ganze Seite der Geschichte gewidmet.
Auch SWR hat einen Beitrag darüber veröffentlicht:

Der Hausritter ist ein Imker Herr Volker S., den man in HP vom Wochenmarkt kennt und viele schon bei ihm Honig gekauft haben. Er verfolgt und realisiert die Idee schon seit 7 (9 werden auch genannt) Jahren. Ursprünglich sollte es ein ökologischer Naturerlebnispark für Kinder mit einem Lernzentrum werden. Volker (so nenne ich Hr. S. einfach halber weiter) wollte das Gelände für die Spaziergänger gestalten.
In einem der Türme sollte sogar eine Schriftstellerin Einzug halten.
Zum Bau wurde verschiedener Bauschutt verarbeitet, sowie Lehm vermischt mit Reisig vom Weinberg. Auf 30 x 30 Meter ist so nach und nach eine Burg mit allen Raffinessen gewachsen.
Leider ist Ritter Volkers Schwert stumpf geworden, er ist in finanzielle Schieflage geraten und kann sein Werk nicht vollenden, das Grundstück steht zu Versteigerung frei.
Der Stadt war das Vorhaben bekannt, denn seit Jahren beantragt Volker die Baugenehmigung, bekommt Absagen, Aufforderungen zum Abriss. Seine Akte ist dick – aber er ist seiner Idee treu geblieben in der Hoffnung, dass die Stadt irgendwann nachgibt…
Doch scheint die Maschinerie der Verwaltung gnadenlos zu mahlen. „Wirklich nichts zu machen“ – sagt der Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf – „die Burg wird auf jeden Fall abgerissen“. Dabei würden die Abrisskosten bei Weitem den Grundstückswert übersteigen. Das Geld, das sonst der Abriss verschlingen würde, könnte man in Sicherheits- und Statikkontrolle investieren.
Rechtlich ist es natürlich OK. In den Weinbergen dürfen nur Gerätehütten (nicht größer als 4-5 Qm)  gestellt werden.
Wenn man jetzt nachgibt, weil es so schön und romantisch ist, dann…
Ja, ja, es ist klar…
Jedoch das Leben kann nicht nur durch strickte Regeln gesteuert werden. Manchmal ergeben sich aus ungeplanten Situationen wunderschöne Ergebnisse. Da heißt es auch mal nachgeben und flexibel sein. Wer weiß, wozu es gut wird?
Die Geschichte stammt schon aus der Bürgermeiser-G.Herbert-Ära. Wir können nur hoffen, dass der neue Bürgermeister Rainer Burelbach die illegale Burg zu seiner Sache macht, mal über den Rand der Gesetze (oder eben tiefer! rein) schaut und eine Lösung für die Legalisierung findet.
Manchmal bedeutet Nachgeben mehr Stärke, als Beharren.

RETTET DIE BURG !!!!!

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Trutzburg. Teil 1

Sonntag, 22 Jan 2012 @ 21:00

Gelesen im Starkenburger Echo.

Was hat man da plötzlich in Heppenheimer Weinbergen entdeckt?
Eine Trutzburg am Hasenberg, zwischen Maiberg und Erbach.
Da hat ein Grundstückeigentümer seine kindlichen ritterlichen Träume verwirklicht und über sieben Jahre mitten im Weinberg eine Burg gebaut.
Diese Tatsache ist zum Erstaunen aller Beteiligter bei einem Versteigerungstermin ans Licht gekommen.
Eine neue Burg? Zweite in Heppenheim? Illegal?!
Das Zeitungsbild hat viel versprochen…
Die Strecke ist nicht so lang, das müssen wir uns mal ansehen! Das können wir nicht so lassen!
So sind wir heute in die unbekannte Gegend – denn dort waren wir wirklich noch nie – losgegangen.
Es hat etwas gedauert, ein Stück hoch, kurz runter, Wind, Kapuzen an, volle Begeisterung in Jureks Augen (haha) und meine Entdeckungslust…
Und dann habe ich sie schon hinter einer Kurve entdeckt! Die illegale Burg.
Die Trutzburg im Wingert. Imposant. Unvorstellbar, dass bis jetzt unbekannt geblieben…
Sie hat Türme, Tore, Mauer, Innengänge, Oberburg, Unterburg und so viel Details, dass man die eingearbeitete Liebe und Faszination förmlich zwischen den Steinen riecht.
Liegen gelassenes Werkzeug, Zementwanne, Steine – deuten auf unterbrochene Arbeit und beweisen, dass das Werk der Vorstellung des Erbauers nach noch lange nicht fertig wäre.
Rundum Weinreben, Obstbäume.
Es war, wie im Märchen, so unrealistisch. Was ist das?
Das Grundstück soll verkauft werden. So etwas darf man nicht vernichten! Ich kann mir vorstellen, dass jetzt jemand es schon allein wegen der Burg kaufen könnte. Ein Romantiker, ein Freak.
Es handelt sich um zwei Grundstücke, zu 2800€ und 6000€ – auf welchem die Burg steht, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Um die Genehmigung lässt sich sicher auch im nach hinein mit den Ämtern verhandeln. So was kann man doch nicht vernichten!!!!
Im Sommer, wenn alles rundum grün ist – will ich wieder dahin!

Bei der Gelegenheit haben wir auch im Wingert eine neue Sorte Wein entdeckt..:

Hohes C

Hohes C

Da freuen wir uns schon auf den Weinmarkt. Na, wegen Gesundheit.

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Justus und Julius Liebig

Samstag, 19 Nov 2011 @ 12:33

Zufällig bin ich im Internet auf einen Artikel über die Fotografie im (unseren) polnischen Toruń (Thorn) gestoßen. Eigentlich über ihre 150-jährige Geschichte.
Ich lese, dass ein der ersten Fotogeschäfte in Toruń Herr Julius Liebig gehört hat.
Vermutlich würde ich die Information übersehen, aber der Name Liebig ist eng mit der Geschichte unserer Stadt verbunden.
Justus von Liebig – späterer Chemiker, Professor der Universitäten in Gießen und München – hat seine Karriere in Heppenheim begonnen, wo er am Marktplatz die Apothekenlehre machen sollte. Leider hat er schon früh die Faszination zu Chemie entdeckt und heimlich im Dachgeschoss eigene Versuche durchgeführt – dabei eine Explosion und Brand verursacht. Damit war nach kurzen 10 Monaten seine Apothekerlaufbahn beendet.
Und uns sind ein historisches Haus „Liebigapotheke“, Liebigstrasse, Liebig-Apotheke (die mit echten Medikamenten) und berühmter Name im Register geblieben.
Justus von Liebig kennt eigentlich jeder, ohne es zu wissen – er hat den Bouillonwürfel erfunden.

Was hat das eine mit dem anderer zu tun? Eben, das ist meine Frage.
Der Vater von Justus, Johann Georg Liebig, hat ein Geschäft mit Farben und Drogeriewaren in Darmstadt gehabt. Daher kommt wohl der Bazillus für Chemie bei Justus, der im 1803 auch dort geboren wurde.
Der Toruner Fotograf Julius Liebig hat sein Geschäft um 1865 betrieben. Ein anderer Artikel datiert Bestellungen bei Julius schon auf 1843.
Farben…/ Fotografie?… – Name?… Zeit?…
Es interessiert mich, ob ein Zusammenhang zwischen den Personen besteht. Die Herren könnten auch Brüder oder Cousins sein.
Ich habe alles (glaube ich) aus dem Internet rausgekratzt, kann aber leider keine näheren Informationen über die Familie von Justus finden.
Wer könnte mir etwas ins Öhrchen flüstern? Meine Neugier stillen?

Polnische Artikel:
Gazeta.pl Toruń
OrbiTorun.pl

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RTL und Sebastian

Sonntag, 17 Jul 2011 @ 18:02

Am 31 Juli erwartet uns eine große Veranstaltung.
RTL feiert 20-Jahre der Übertragungen der Formel 1. Und wo kann man das besser feiern, als in der Stadt von Sebastian Vettel?
An dem Tag wird von der Freilichtbühne in Heppenheim europaweit das Rennen in Budapest live kommentiert. Das ganze RTL-Team kommt und die Moderation machen wie immer Niki Lauda und Florian König.
Es wird ein Public-Viewing etwas anderer Art. Für hiesige Zuschauer wird ein Megamonitor aufgestellt und sechs Kameras werden die Feier von der Freilichtbühne übertragen.
Das Rennen beginnt um 14:00, aber das begleitende Programm kommt schon ab 12:00 – RTL macht sicher etwas tolles, aber es ist noch nichts bekannt. Wir hoffen auf Besuch vom „Boxenluder“, dem mannemer Türk, Bülent Ceylan.
Die Karten sind seit Freitag im Vorverkauf, 6000, und jede nimmt in der Verlosung von einem Auto, teil.
Und wir haben die Karten schon!!
Als ich Mittags, in das Touristikbüro, rein gekommen bin, ist die Verkaufsdame sofort aufgestanden:
– Sie möchten Karten für die RTL Veranstaltung kaufen.
– Ja, habe ich einen Stempel an der Stirn?
– Den haben heute alle, die hier rein kommen.
So.
Jetzt brauchen wir nur noch gutes Wetter, Sebastians Gewinn zum Jubeln und etwas Glück für einen Lostreffer.

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Ein Haus am Schlossberg

Mittwoch, 6 Jul 2011 @ 22:29

Wie ich gestern im Starkenburger Echo gelesen habe, soll am Schlossberg ein neues Haus gebaut werden. Was ist dabei so besonderes? Nun… es soll 2,3 Millionen kosten, über 500 m² Wohnfläche und dazu 250 Nutzfläche verfügen, eine Tiefgarage haben und einen Parkplatz für 8 Autos. Wow!!
Die Nachbarschaft regt sich schon auf und protestiert, es wäre zu groß, zu steil – die auffahrenden Autos werden die Luft verschmutzen… und was sonst noch.
Ich frage mich: WER IST ES? wer baut in Heppenheim solches Haus?

Vor vielen Jahren wollte Steffi Graf die historische Villa Schüssel bei uns kaufen, das „Amerikanische Haus„, wie sie genannt wird, da Henry Kissinger dort gewohnt hat.
Die Stadt (Denkmalschutz) hat jedoch solche Auflagen zu Renovierung festgelegt, dass Steffi verzichtet hat. Schade. Heppenheim hätte noch einen schönen Namen zum schmücken.
Später wurde die Villa von einem lokalen Architekten gekauft, der sie – als Lebensaufgabe – nach alten Bildern und Nachweisen historisch getreu hergerichtet hat, wobei die Tapeten sogar aus Italien geholt wurden und aus dem polnischen Toruń (Thorn) der Konservator. Der Architekt wohnt selbst in dem Haus.

Ich bin neugierig, wann man über den Neubau auf dem Schlossberg mehr erzählen wird…

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Martin Buber zieht um

Freitag, 25 Feb 2011 @ 17:47

Ja, heute hat uns die Zeitung über ein erstaunliches Ereignis in der Stadt informiert – Lösung mancher Fragen.
Seit paar Jahren steht die Skulptur von Martin Buber vor der historischen Alten Sparkasse am Laudenbacher Tor.

Warum dort? Gute Frage. Keine Antwort.
Wir haben gedacht, dass er vielleicht früher Kunde war ( stehen wir dann später daneben? OK, ein schönes Plätzchen).
Touristen glaubten fälschlicherweise, dass sie vor seinem Haus stehen.
Und manche Witzbolde haben mit ihm Unfung getrieben, am kalten Wintertag hat er einen Mantel und Schal bekommen, zum Valentinstag Blümchen, oder T-Shirt „Ich bin Heppenheimer“ zierte seinen Oberkörper.
Die Sparkassenstiftung Starkenburg hat jetzt Lösung gefunden. Martin Buber kommt jetzt vor sein Haus in der Werlestr., wo er 22 Jahre gelebt hat – da wird er sich auch sicher wohler fühlen.
Und vor die Sparkasse werden zwei Gründer des Geldinstitutes postiert.

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Dschungel an der Bergstraße

Donnerstag, 3 Feb 2011 @ 19:08

Wie könnte eine Frage auf die Antwort „Natürlich nicht!“ sein?
„Guckst du Dschungelcamp?“
So ein Schund! Niemand hat es gesehen, auch die 7,5 Millionen, die die Einschaltquoten auf den ersten Platzt katapultiert haben.
Und doch jeder kannte die Namen und die abgelaufenen Spiele (igit, wie eklig!!, viel diskutierte Sarah, Jay, Kommuneguruh). Dankbares Gesprächsthema, keiner schaut hin, aber jeder weiß Bescheid.
So wurde auch allgemein der Name Indira bekannt. Manche kannten sie sogar schon von der Band Bro`Sis – wir erst von der Sendung, …die wir natürlich auch nicht geschaut haben.
Ok, so viel zum Vorwort.
Was hat es mit dem Blog zu tun?
Nun, erstmals ist sie ein Mädchen aus der Umgebung, geboren und aufgewachsen in Groß-Gerau.
Gleich nach dem Dschungelcamp, hat sie ihren ersten Auftritt in Bensheim im Variete Pegasus gehabt, wo sie ihr neues Lied „Hol de Radio“ vorgestellt hat. Lustig. Doch, wer sie aus der Pop-Zeit kennt, wird sich wundern. Aber über Geschmack soll man ja so-wie-so nicht streiten, und das ist gut so.
Schlager, Jodlern, Dirndl – neues Bild, neue Töne, neues Video.
Ja! Und jetzt sind wir – direkt aus dem Dschungel – in Heppenheim. Das Video zum neuen Song wurde in Heppenheim aufgenommen. Die Heppenheimer erkennen leicht die Starkenburg, das Rathaus, den Marktplatz und die Treppe am Dom. Wer das Restaurant und Hotel Indian Palace gegenüber vom Bahnhof kennt, dem ist auch die Kulisse nicht fremd: braune Wandverkleidungen und Schnitzereien, die dem Lokal indischen Fleur verleihen. Dieses Hotel ist auch bei allen indischen Gästen, Touristen, oder Bollywoodmitarbeiter beliebt.
Uns so haben sich die Dschungelspuren nach Heppenheim verlaufen, was auch gestern, bei der Vorstellung des neuen Schlagers, mehrmals in Medien (zwar nebenbei, aber immerhin) erwähnt wurde.

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