Autorenarchiv

Bienchen

Montag, 20 Apr 2009 @ 21:42

Die Bauern machen sich Sorgen. Die Obstbäume sind so früh, schnell und reichlich aufgeblüht, dass die Bienen die Bestäubung nicht schaffen. Sie sind auch noch mit der Arbeit in den Stöcken beschäftigt.
Die Bäume verblühen, Bedenken um schwache Obsternte wachsen und die Bienen putzen ihre Waben, statt sich in den Blüten den sexuellen Spielchen zu widmen.
Also, Biene Maja – Schluss mit Putzen. An die Arbeit!

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Vettel in China

Sonntag, 19 Apr 2009 @ 11:16

Hurraa!!
Sebastian Vettel hat gerade den ersten Platz gemacht, im Rennen in Shanghai.
Unser Sebastian! In der Reportage wurde auch mehrmals unsere Stadt genannt: Sebastian Vettel aus Heppenheim.
Das ist der Lokalpatriotismus – heute haben viele gespannt auf das Rennen gewartet und verfolgt.
Gratulationen an Sebastian und seine Familie.

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Ostern im Odenwald.

Montag, 13 Apr 2009 @ 21:56

Wie könnte man die Ostern schöner verbringen, als in der Natur? Sonne, 24 Grad, die Welt blüht.
Unser Freund hat die Strecke festgelegt, „er wollte sie immer schon mal laufen“, von der Juhöhe nach Weinheim. Uhhhh… 8Km Luftlinie, und zu Fuß? Ok, wenn wir keine Kraft mehr (oder Lust) haben, gehen wir früher runter.
Wir haben die Rucksäcke gepackt, Stöcke mitgenommen und haben uns mit Ruftaxi zum Ausgangspunkt bringen lassen, nach Juhöhe.
Wir sind im wunderschönen Buchenwald gelaufen, wo jetzt das besonders schöne frische Grün herrscht, und an den von blühenden Bäumen umrandeten Wiesen vorbeigegangen. Manchmal konnten wir weite Aussichten genießen, über den Odenwald und die Städtchen. Aber für schöne weite Bilder war die Luft leider leicht diesig.
Unser Freund hat so ziemlich keinen Plan gehabt, wie der Weg laufen sollte und irgendwie waren da gar nicht so viele Schilder, also haben wir manchmal andere Wanderer gefragt: geht es hier nach Weinheim? Eine Joggerin hat uns auch den Weg gezeigt und sind wir zu einer hohen Treppe gekommen, die eine lange Kurve abgekürzt hat. Gehen wir runter? Jurek wollte nicht, auf dem Weg kommen wir auch da unten an. Ach, was – wir gehen. Unten war wieder die Joggerin. Wie? laufen sie wieder hier, oder gibt es euch zwei? Ach, ach, entschuldigte sie sich, sie hat vergessen uns eine wichtige Kleinigkeit zu sagen: da war ein Pfad nach links. Na super, also laufen wir auf dem Weg wieder hoch, das, was wir mit der Treppe abgekürzt haben.
Ein bisschen haben wir in den Wäldern geirrt, wie Hänsel und Grätel. Gut, dass ich „Frohe Ostern“ eingepackt habe (na,ja, statt des Lebkuchenhäuschens). Jetzt habe ich ein Sektchen rausgeholt. Oo, unsere Jungs wollten keinen Alkohol beim Wandern – sehr vernünftig… Also mussten wir, zwei Frauen allein den ganzen… Piccolo schaffen.
Wir sind an eine Wiese angekommen, am Vierritterturm. Aussicht nach Westen über die Rheinebene und zum Osten über Nieder-Liebersbach. Paar Familien haben hier gepicknickt und die Kinder haben im Gras gesucht, was der Osterhase für sie versteckt hat. Auch wir haben uns am Turm gesetzt. Ich habe noch vier „Frohe Ostern“ dabei gehabt – wie denn sonst, Ostern ohne bunte Eier?
Gestärkt haben wir alle unsere Kräfte mobilisiert um weiterzugehen. Und es war nicht einfach, denn wir haben schon über zwei Stunden hinter uns gehabt und kein Ende in Sicht.
Appetit auf schönes Eis hat sich breit gemacht, sch… auf die Kalorien, aber wo ist Weinheim?

Ein professionell ausgestattetes Wandererpaar (sogar mit GPS-Logger) hat uns auf der Karte gezeigt, wo wir waren und wo Weinheim war. Ok, wollen wir nicht mehr!, die nächste Gelegenheit gehen wir zur Bergstraße runter. Ein älteres Paar, mit dem wir kurz ins Gespräch gekommen sind, hat uns direkt einen Tipp gegeben: o, nimmt diesen Pfad, da kommt ihr direkt nach Nächstenbach. Na, bitte, genau das wollten wir hören. Noch ein Stück Wald, dann am Bach entlang. In einem kleinen Dorf haben wir uns wie im Wilden Westen gefüllt, nach rechts und links schauend, mit den Wasserflaschen in den Händen (wie die Cowboys mit ihren Colts), haben wir keine Seele, keinen Hund gesehen.
Die Wanderstrecke haben wir direkt am Saugkopftunel beendet. Taxi hat uns wieder abgeholt und in Heppenheim erst zu einer Eisdiele gefahren. Dort haben wir uns Eisbecher mit verschiedenen bösen Sünden geholt. Bei Freunden im Garten haben wir die Beine langgestreckt (nach 10Km) und haben unsere geschundenen Seelen genüsslich mit Eis gekühlt.
Bei nächsten Gelegenheit: Start am Tunnel und weiter nach Weinheim, mit Steinbruch. Und mit mindestens so viel Lachen wie heute!

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Autoschau

Sonntag, 29 Mrz 2009 @ 20:13

In der Stadt ist wieder was los – die alljährliche Autoausstellung und viele offene Geschäfte heute, am Sonntag.
Gestern war schlechtes Wetter, es hat geregnet, man könnte schon denken, dass auch diese Veranstaltung, wie der Frühjahrsmarkt, ins Wasser fällt – im wahrsten Sinne des Wortes. Aber heute war die Sonne da und immer mehr Leute sind in die Fußgängerzone gekommen. Die ganze Bachgass (eigentlich richtig: Friedrichstraße) und paar Seitenstraßen waren zugestellt mit Autos, aller (na, fast) Marken, Modelle, Klassen. Man konnte sich reinsetzten, anfassen, mit dem Händler reden und fragen, fachsimpeln, sich ein neues Auto aussuchen.
Dabei hat man die Kleinen, die potenziellen Kunden der nächsten Jahre (nur Geduld…), nicht vergessen. Für den Papa großes Auto, für den Bub ein blauer Bagger.
Wir haben schon zwei Autos bei der Ausstellung „gekauft“. Erstes, nachdem wir 1995 unser vorheriges, fast noch neu, im Unfall verloren haben und da der Wagen unser Leben gut geschützt hat, haben wir gleiches genommen. Und unser aktuelles Auto. Wobei wir damals mit völlig anderen Gedanken zu der Ausstellung gegangen sind. Wir wollten uns auslaufende Focus-Modelle anschauen, Kosten? Auswahl? Wir haben auch etwas gefunden und dann einen Fehler gemacht, und uns in den großen Bruder gesetzt, „nur schauen“, wir haben ihn gestreichelt, eingeatmet… und wollten keinen Auslaufmodell mehr haben, nur dieses Neue.
Heute sind wir auch natürlich zu unserem Händler gegangen, haben uns mit einem der Partner und mit dem Meister unterhalten. Ach, nein, wir suchen nichts Neues, wir spazieren bei der Sonne und schauen uns die Schönen und die Biester an. Herr D. ist ein sehr sympatischer, offener Mann, der immer mal gern plaudert, und wenn es auch beim Einkaufen ist. Auch heute war gleich ein Thema da.
Etwas Besonderes und Interessantes ist immer die Ecke mit den alten Automobilen, für die Liebhaber und die Neugierigen.
Bei dem Wetter sind wir zum Markt gegangen und haben uns in der Sonne draußen gesetzt. Es waren noch viele Tische frei, es war erst 13 Uhr, nach der Zeitumstellung und den kalten Tagen, sind viele noch nicht richtig in die Gänge gekommen, und die meisten waren auch noch bei der Ausstellung. Nachmittags findet man hier schwer einen freien Tisch. Falls jemandem noch zu kühl wäre, konnte man sich in eine der Decken einwickeln, die nach der neuen (sehr guten!) Mode auf den Sesseln lagen. In der Sonne war es schön, aber unter den Popo habe ich mir auch eine genommen.
In allen Jahren, seitdem wir die Stadt kennen, hat sich die Bepflanzung auf dem Markt verändert. Früher waren Geranien da, heute stehen Palmen und Olivenbäumchen.

Im Gespräch.Fussgängerzone.Anprobe. Man könnte sich dran gewöhnen.Anprobe.Anprobe.Ein Geschenk für Beate?Alt und wertvoll.Alt und wertvoll.Machen wir die Amis unsicher.Wie soll man jetzt hier raus?Wir stärken uns.Wir stärken uns.Marktplatz.Automobilschau für die kleinen.Noch zwei Kreppel zum Kaffe.

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An Heppenheim vorbei

Freitag, 27 Mrz 2009 @ 23:33

In der heutigen Sendung „Wer wird Millionär“ wurde eine Frage gestellt: Die Lufthansa tauft ihre Flugzeuge bis auf wenige Ausnahmen auf die Namen von: a.Vogelarten, b.Himmelskörper, c.Persönlichkeiten, d.Städten?
Die Antwort wussten wir: d, denn es gibt ein Flugzeug „Heppenheim“.
Im Jahr 2004 wurde der neu restaurierte Bahnhof in Heppenheimer eingeweiht. Bei der offiziellen Veranstaltung wurde auch ein ICE auf den Namen „Heppenheim“ getauft. Er stand da, neu und glänzend, man konnte ihn anfassen und betreten. Es war das einzige mal, dass er hier gekommen ist und gehalten hat. Man hat in der Stadt ziemlich viel gelacht und gelästert über dieses große Ereignis. Was nützt uns ein ICE „Heppenheim“, wenn er hier nie fahren wird? Doch der Bürgermeister hat in seiner Rede treffend eingelenkt: „Wir haben auch einen Flugzeug „Heppenheim“ und er landet hier auch nicht“.
Also müssen wir uns vorerst mit Blicken in den Himmel begnügen, vielleicht fliegt da ein „Heppenheim“ (nicht zu verwechseln mit dem Asteroid) irgend wohin in schöne Länder. Und vielleicht rauscht über die Gleise, an uns vorbei, ein langer „Heppenheim“ – wie ein Blitz und hinterlässt nur eine Staubwolke…
Und wer möchte, kann jede Zeit zum Feuerwehrmuseum von Rudolf Kohl (das bedarf einen Extra-Beitrag) gehen.
Dort fährt ein ICE „Heppenheim“ im Garten.

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Bollywood

Sonntag, 22 Mrz 2009 @ 22:07

Schon seit einer Zeit läuft einladende Werbung für einen neuen Kinofilm „Slumbdog, der Millionaire„. Wir haben ihn heute gesehen und bestätigen, dass die Werbung nicht zu viel versprochen hat, der Film ist gut und verleitet zum Nachdenken.
Bei der Gelegenheiten sind unsere Gedanken zur indischen Filmwelt Bollywood gewandert. Die Filme sind weltbekannt, haben Millionen Fans und die jährliche Produktion geht in Hunderte Filme. Über den Geschmack brauchen wir nicht zu streiten – vergessen wir nur nicht, dass diese Filme nicht für europäische Zuschauer produziert sind, sonder für die Indischen. Lassen wir jedem Volk seine Traditionen und eigenen Stil. Wir haben noch keinen Bollywood-Film gesehen, kennen nur kleine Ausschnitte, farbige und tänzerische Szenen. Ok, es ist nicht unbedingt unser Geschmack.
Aber bunte Seide zu indischer Musikklängen am Heppenheimer Markt flattern zu sehen, Tanz, Gesang und Kameras – das ist etwas anderes.
Denn wir, in Heppenheim, können dazu noch mehr sagen: hier, in der Kellereigasse 2, befindet sich europäisches Vertriebsbüro Bollywoods.
Heppenheim und die Bergstrasse, mit unseren Menschen, Pflanzen, Fachwerk, Altstadt – sind für die Inder so exotisch, wie Indien für uns.
In Heppenheim wurden schon Szenen zum Film „Aap Kaa Surroor“ aufgenommen. Letztes Jahr wurde „Ki Jana Pardes“ gedreht, mit polnischer Schauspielerin und Model Claudia Cieśla. In der Zeit haben wir in der Stadt auch die Aktion „Heppenheim zeigt Farbe“ gehabt, so dass sich viele Turbane und bunte Kleidung mit der Menschenmenge in der Fußgängerzone vermischt haben. Und wir haben ein Beweisfoto mit der Filmcrew!
Der nächste Film, mit dem Teeniestar Amrita Cheema, wird die Heppenheimer sicher besonders interessieren – „Liebe in Heppenheim“.
Viele Menschen in der Stadt haben schon verschiedene Begegnungen mit der indischer Filmwelt gehabt. Man hat zugeschaut, spielte Statisten, wurde unbeabsichtigt bei der Arbeit Zeuge der Aufnahmen, z.B. in der Ambulanz im Krankenhaus, bei der Polizei, manche Hauseigentümer können sich ihre Häuser am Bildschirm anschauen.
Ich war einmal in der Fußgängerzone unterwegs (dienstlich, im weißen Kittel), und habe nicht gemerkt, dass ich ziemlich lange gerade auf eine indische Kamera zugelaufen bin. Sicher wurde eine Reportage gedreht und jetzt kann mich jeder Inder anschauen als „eine Einheimische Exotin in landestypischer Kleidung“ (oder die haben mich raus geschnitten, damit das Bild nicht verrutscht…).
Ich kann mich auch erinnern, als in der Mozartstrasse eine Autojagd gedreht wurde. Die Strasse wurde gesperrt, ich müsste sie umfahren, aber ich hatte Zeit, und so habe da gestanden und mir die Szene paar mal angeschaut (und im Hintergrund: mein Friseur, gute Werbung, was?).

Die AgenturSchauspielerin und Regisseur vor der AgenturJurek und die FilmcrewFilmcrew 'Ki Jana'Filmaufnahmen 'Aap Kaa...'

Und so verändern Turbane manchmal das Bild der Stadt und geben ihr noch mehr Exotik.
Aber mindestens unsere Palmen müssten den Filmgästen ein häusliches Gefühl geben…

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Und doch.

Samstag, 14 Mrz 2009 @ 19:55

Das gab es noch nicht: wegen vorerst schlechtem Wetter, wurde der Frühlingsmarkt um zweites Wochenende verlängert. Freude für die Kinder und neue Chance für die Aussteller, denn sie haben vorher nicht mal die Transportkosten rausgekriegt. Die Zeitung hat uns jetzt ein Riesenrad versprochen – na bitte! – aber irgendwie haben wir es nicht gefunden…
Für heute war auch super Wetter angesagt, bis 17Grad. Der Thermometer ist zwar bei 13 Grad stehen geblieben und die Sonne war auch etwas verhalten, aber es war schon OK.
Auf der Suche nach Frühling sind wir in die Weinberge spazieren gegangen. Und wir haben die ersten Mandelblüten entdeckt!
Anschließend sind wir zum Rummel gefahren. Hier war es um die Zeit (15:00) noch nicht sehr voll, näher zum Abend kommen mehr Besucher. Neben nostalgischen altmodischen Schaukeln waren auch etwas dynamischere Geräte, für jeden etwas. Kindchen geht zur „Reitschule“, Papa zum Bierstand, Mama holt Crepes, Nachwuchs lässt sich Kopf über in die Luft drehen. Allein vom Zuschauen hat sich meine Cola im Magen auf links gedreht.
Und erstes Bierchen draußen!
Winter ade!

Erste MandelblüteSüße BudeEine TanzmaschineMaschine-zum-Menschen-drehenErstes Straßenbier

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Frühjahrmarkt

Dienstag, 10 Mrz 2009 @ 22:15

„Ab Freitag drehen sich die Karussells“ – hat uns die Zeitung angesagt. Ab Freitag, den 6.03 bis heute, hat der traditionelle Frühjahrsmarkt stattgefunden. Damit verabschiedet sich Heppenheim von dem Winter und begrüsst den Frühling. Es waren viele Attraktionen da, Karussells, für groß und klein, paar Adrenalingranaten (na… Handgranaten), bei einer sollte man sogar die langen Haare zusammenbinden. Aber es gab kein Riesenrad! Schade, war sonst immer da.
Nur eigentlich ist es egal, ob Riesenrad da war oder nicht, ob Steaks und Bier gut waren. Denn unser Kumpel Petrus, hat auf seinen Frühlingsspaziergängen wohl einen großen Bogen um Heppenheim gemacht und zugelassen, dass kalter Wind und Regen den Menschen jegliche Lust zum Feiern genommen haben. Nur am Samstag gab es paar Stunden Sonne und der Rummel hat sich gut gedreht.
Am Sonntag nachmittags wollten wir mit Auto vorfahren, einige Fotos machen, für den Blog und… dann in eine warme Kneipe gehen ein Bierchen trinken. Aber zum Wind ist noch Regen gekommen, so dass sogar Appetit auf Bier ist uns vergangen. Sch… dann wird es keine Fotos geben. So!
Heute war noch Familientag, zum halben Preis, aber auch der ist mit dem Wasser fort. Es sollte wohl so sein.
Der Markt hat eine sehr lange Tradition, denn früher hat sich die Landesbevölkerung aus der Umgebung nach dem Winter mit neuen Textilien, Geschirr, Schuhen eingedeckt. Die Tradition ist geblieben, nur die Form hat sich geändert.
So oder so, mit Sonne oder Regen – die erste Frühlingsveranstaltung haben wir hinter uns. Und trotz schlechtem Wetter, schreitet der Frühling mit riesen Schritten auf uns zu. Heute habe ich die ersten Forsytienblüten entdeckt, die Osterglocken haben Knospen knapp vor Platzen, die Ruten der Weidenbäume sind schon vom Weiten sichtbar mit Blättchen bedeckt.
Der Winter liegt hinter uns. Auch ohne Karussell fahren.

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Frühling

Sonntag, 1 Mrz 2009 @ 18:00

Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen. Na, eben. Deswegen ist heute in Heppenheim der Frühling mit großem Karacho ausgebrochen.
Sonne, leicht 15 Grad. Zu den Schneeglöckchen haben sich alle Krokusse gesellt. Und die Narzissen stehen bereit, morgen wird sicher der erste im Garten aufblühen. In der Stadt habe ich einen Rasen voll mit Herbstzeitlosen gesehen. Sie blühen zwar selten im Frühjahr, aber bei uns immer.
Bilder: heute, mittags, vor unserem Haus:

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Fastnachtsumzug.

Dienstag, 24 Feb 2009 @ 21:44

Und der 22.02. ist vorbei.
Der Umzug hat sich angestellt, ist gegangen und hat sich aufgelöst.

Wie angesagt, war es kalt und regnerisch. Die Meteorologen irren sich so oft, warum haben sie ausgerechnet jetzt Recht behalten? Es ist so schade, denn die Gruppen stecken viel Arbeit, Vorbereitungen, Ideen, Kosten in den Fastnachtsumzug rein. Kinder warten, freuen sich, alle verkleiden sich. Bei gutem Wetter kommen sogar 100 000 Menschen zum Umzug, (zur Erinnerung: HP hat 25 000 Einwohner). Aber bei kaltem Regen?..
Und unsere Lust ist im kalten Wetter auf Minimum geschrumpft.
Aber ab 13:00 fahren die Wagen an und stellen sich in die „Warteschleife“, die bei uns anfängt. Jeder Wagen hat (eigene) Musik, jeder ruft „Helau!“. Start um 14:11.

Ok, man kann nicht zu Hause bleiben, also los. Wir haben uns paar Anhänger von letzten Jahren und den jetzigen „Blinki“ am Körper montiert und sind an vielen lustigen Menschen, Gruppen und Wagen, zu unseren Freunden gelaufen. Sogar der Bürgermeister mischte sich zwischen die Wartenden – und, wie es seine Arbeit ist – hat versprochen: Sonne in einer Stunde. Na, Herr Bürgermeister, wir halten Sie am Wort… […]

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