Autoschau

Sonntag, 22 Mrz 2015 @ 18:13

Zum 40. Mal hat die Autoschau stattgefunden.
25 Autohäuser, 34 Marken, 280 Modelle – das sagt was aus. Imposant und poliert stehen sie da in unseren sonst etwas verschlafenen Straßen im Zentrum. Organisatoren haben mit 45 Tausend Besuchern gerechnet.
Es waren wieder viele Neuigkeiten zu sehen, für jedes Bedürfnis, Interesse, Tasche, groß, klein, stark, für Sprit und Strom. Manche für uns nur zum Anschauen und Staunen, wie ein Maserati für 89 999 Euro.
Hier und da wurde zwischen Ausstellern und (potenziellen) Kunden fachsimpelt.
Traditionell war auch die Oldtimers Ecke.

Das Wetter hat leider nicht die schönen Temperaturen von der Woche gehalten, aber es war trocken und nachmittags sogar sonnig. Und so waren zwar vormittags nicht so viele Besucher da, aber nachmittags hat sich die Stadt richtig gefüllt.

Diese Schau hat uns jedoch noch ein Bonbon präsentiert. Der neue  Bus von SV Fanclub wurde offiziell enthüllt.
Die Idee das an der Autoschau zu machen finde ich super. Und viele anderen Besucher auch.
Ein alter amerikanischer Schulbus wurde im Lacktempel der Firma Goss (Audi, VW) – dem Sitz des Fanclubs von seinem alten Red Bull-Blau in aktuell Ferrari Rot umlackiert. Denn jetzt  ist in Heppenheim Rot angesagt.
Die Jungs haben eine tolle Arbeit geleistet!
Und wir konnten den Bus auch von innen sehen – die meisten von uns weden nie wieder solche Gelegenheit haben.

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Die Anstalt

Donnerstag, 1 Jan 2015 @ 20:31


Am Stadtrand, in Richtung Heidelberg, unterhalb von den Weinbergen (Eckweg), hinter einer Mauer steht ein großes Gebäudekomplex – es ist das alte psychiatrische Krankenhaus.

Es stammt aus dem 1866 Jahr und wurde 2014 endgültig verlassen.

Das neue Krankenhaus steht in der Nachbarschaft vom Kreiskrankenhaus und dieses Jahr hat es vollständig die Arbeit übernommen. Der Umzug wurde in Etappen über 2 Jahre durchgeführt.

Und hier entstehen in Zukunft neue Wohnungen.
Doch lange Zeit war es nicht klar, was mit den Häusern passiert. Das Komplex steht unter Denkmalschutz, also bleibt erhalten. Aber wofür?
[…]

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Komet 67P

Samstag, 15 Nov 2014 @ 16:00

Starkenburger Echo - 14.11.2014Jeder kennt jetzt den Namen Komet 67 P Tschurjumow – Gerasimenko. Denn aktuell sprechen alle Medien darüber.
Die Sonde Rosette hat, nach 10-jährigem Flug, den Roboter (ein Labor) Philae abgesetzt und zu Landung auf dem Kometten gebracht.
Die Entdecker des Kometen waren 1969 zwei russische Wissenschaftler Klim Tschurjumow und Swetlana Gerasimenko.

Was hat das jetzt mit HP zu tun? Viel!!!!

Am Donnerstag, den 13.11.14 – gerade am Tag der Landung auf dem Kometen – war einer der Entdecker, Klim Tschurjumow mit seiner Enkelin in Heppenheim. Sie waren in Darmstadt in der Europäischen Weltraumorganisation ESA und haben dabei einen Abstecher zu Starkenburg-Sternwarte in HP gemacht.
Abends haben die Besucher im Restaurant „Zum Reitstall“ gegessen.
Das ist unser Stammlokal. Mal schauen, was der Chef bei nächstem Essen erzählen wird. Hoffentlich hängt an der Wand ein Erinnerungsfoto, wie die anderen Lokale es machen „… war hier“. Irgendwann wir in der Galerie auch unser Bild hängen: „Die nettesten Gäste, die immer Schnitzel und Pizza Margherita gegessen haben“

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Kurs „Zu Hause pflegen“

Sonntag, 24 Aug 2014 @ 19:01

Pflegen Sie einen Kranken zu Hause? Oder kennen Sie jemand der das macht? Dann kennen Sie auch die Belastung und Mühe. In paar Wochen biete ich einen Kurs an, der auf die Problematik der pflegenden Angehörigen gerichtet ist.

Das Kursprogramm vermittelt Informations- und Orientierungshilfen für Angehörige von Pflegebedürftigen und für Menschen, die zu Hause pflegen. Die Teilnehmer können u.a. Grundkenntnisse zur qualitativen Pflege, Krankenbeobachtung, Prophylaxen und Umgang mit Pflegehilfsmitteln erlernen und soziale Hilfen wie Pflegeversicherung, Vorsorgevollmacht kennenlernen. Sie setzen sich mit Pflegeproblemen auseinander, die im häuslichen Umfeld auftreten und belasten.

Zu Hause pflegen - Kursprogramm zur Unterstützung pflegender Angehöriger

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Sturm

Montag, 11 Aug 2014 @ 19:25

Marktplatz (FOTO: JOCHEN BERTSCH)Am Sonntag abends ist über Heppenheim ein kurzer aber recht gewaltiger Sturm gezogen.
Noch kurz davor haben wir im Wohnzimmer gesessen, Terrasse offen, warm.

Plötzlich hat sich verdunkelt, Regen setzte erste Tropfen runter…
Dann ging alles schnell! Sehr schnell!!
Wind, Regenguss, eine Wasserwand versperrte vollkommen die Sicht auf das Nachbarhaus – ca 20 Meter entfernt.
Türen zu, Fenster zu!
Oh, die Sitze auf der Terrasse werden voll nass, obwohl sie ziemlich tief unter Glasdach stehen. Egal.
Jurek wollte ein Fenster schließen und ist bei der Windwucht fast zurück ins Zimmer gedrückt worden – samt Fenster. Mit Kraft musste es zudrücken. Gleiches ist mir passiert mit einem Dachfenster – ich dachte der Wind  würde es mit aus der Hand reißen.
Am anderen Fenster hat sich eine große Pfütze auf dem Boden gebildet – oj! da lief Wasser rein, durch geschlossenes Fenster. Handtücher her!
[…]

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„Festung“

Freitag, 8 Aug 2014 @ 19:19

Am Montag wurde der Film „Festung“ im TV gesendet. Heute, 8.08, wird er noch mal im ZDF Kultur  zwei mal wiederholt.
Der Film handelt über häusliche Gewalt. Die Brutalität des Vaters richtet sich gegen die Mutter, die unfähig es zu ändern gibt sich ihrem Schicksal hin. Drei Töchter wachsen unter der Angst auf und jede findet ihren eigenen Weg damit umzugehen.
Doch wie in einer Festung – alles bleibt hinter den Mauern.

Der Film wurde 2010 komplett in Heppenheim und seinen Teilen gedreht.
So wohnt die Film-Familie in Erbach  Im Vordersberg (Außenaufnahmen). Die Schulszenen spielen in Martin Buber Schule ab.
Johanna fährt Fahrrad über die Juhöhe nach Oberlaudenbach (die schöne Feldstrecke ganz am Berg, die liebe ich!). Oder am Steinkopf, am Friedhof in der Kolpingstrasse. Auch Cafe Fuhr auf der Juhöhe spielt eine Rolle (als Hotel, mit Szenen vom Geburtstag). Kirchgasse, Schunkengasse, Jakob-Maier-Str, Starkenburgweg – sind zu sehen.
Die Filmmacher haben schöne Orte und Stellen ausgesucht.
Auch viele Heppenheimer spielen als Statisten mit.

Und mir wurde  bewusst , wie gut ich unsere Stadt kenne – es hat ein-zwei Elemente gereicht und ich habe sofort die Stellen erkannt. Auch viele Häuser, die ich überwiegend beruflich betrete, habe ich gesehen.

Film ist bedrückend wegen seiner Thematik und keine leichte Kost, aber auf jeden Fall stark empfehlenswert.

Morgenweb  Echo online

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Granitwerke Röhrig

Montag, 28 Jul 2014 @ 20:54

Jeder in der Stadt kennt den Steinbruch Röhrig in Sonderbach – ein Vorort von Heppenheim.
Wir sind auch schon oft auf der Juhöhe gewandert und konnten von oben etwas in den Steinbruch schauen.

Am 27.07.14 wurde zum 50-jährigen Bestehen der Firma Tag der offenen Tür organisiert.
Granitwerke Röhrig beschäftigt ca 80 Menschen. Im Durchbruch wird verschiedenes Gestein gefördert. Und an den Rändern der abgebauten Felsen leben verschiedene Pflanzen und Tiere. Die Naturschützer (NaBu – Naturschutzbund) wissen die Unterstützung der Familie Röhrig zu schätzten.
Aber auch einige andere Vereine in der Stadt werden von Fa. Röhrig unterstützt. Vor 2-3 Jahren hat Hr. Röhrig ein etwas abgelegenes Haus gekauft und als Haus der Vereine umfunktioniert.
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Margarethenschlucht

Montag, 16 Jun 2014 @ 16:19

Nicht weit von uns, ein Stündchen Fahrt in netter Landschaft tief im Odenwald, bis nach Neckargerach, liegt eine Schlucht.
Schon lange habe ich geäugelt mit einem Ausflug dahin. Aber, wie es manchmal ist… so weeeeit, nicht heeeute…
Jetzt haben wir uns fast spontan entschieden zu fahren. Die Stunde für die Fahrt ist schnell vergangen, vor allem, weil wir in die Ecke selten kommen (eigentlich gar nicht) und alles war uns neu. Die Berge sind höher, die Hügel grüner, am Neckar entlang – einfach nett und schön.

Die Margarethenschlucht ist im Ort ausgeschildert und der Weg läuft rund – rauf und runter, und das nicht wenig.
Wir dachten, dass wir uns (schlau) oben stellen und nach unten gehen. Haha. Später mussten wir doch nach oben. Aber es ist auf jeden Fall besser die Schlucht abwärts zu nehmen. Es ist leichter.
Schon am Eingang zum Pfad  im Wald wurden wir informiert: “Der Rundweg ist nicht weit, aber er hat es in sich. Für die Durchquerung der Schlucht sollten Sie unbedingt an gutes Schuhwerk denken. Am besten nehmen Sie auch ihr Mobiltelefon mit”.
Ok… Was erwartet uns?
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Formel 1 – Baby

Freitag, 17 Jan 2014 @ 19:35

Rrrruuuuuuuums, buuuuuums, ringdingding!!!!
Gerade im Dezember Schwangerschaft bekannt gegeben, schon im Januar Vater geworden.
In solchem Tempo kann das nur ein vierfacher Formel 1 Weltmeister.
Wie die Medien am Donnerstag den 16.01.14 geschrieben haben, wurde schon am Sonntag der 12 Januar da Töchterchen geboren. Wie schön, die Heppenheimer freuen sich. Und es ist nicht mal ein Klatsch vom Kind angekommen – wer es gewusst hat, hat gut dicht gehalten.
Ja, Sebastian hält sein Privatleben für sich und schützt es. Es gibt noch Prominente, denen das gelingt, während andere sich für so wichtig halten, dass wir immer wieder an denen Essen, Toilette, Schlafen teilnehmen müssen.
Was wissen wir über Sebastians Leben? Nicht viel. Lebt in Schweiz in Ellighausen in einer renovierten Mühle. Mit seiner Freundin, Hanna Sprater, ist er 7 Jahre zusammen und sie kennen sich noch vom Gymnasium.
Sie begleitet ihn weder zu Rennem, noch zu anderen beruflichen Veranstaltungen. Man sieht sie selten zusammen.
Einmal war er zu Gast bei Günther Jauch (Stern TV), damal glaube ich, war er zum ersten mal Weltmeister. Jauch hat gefragt warum die Freundin nicht dabei wäre. Sebastian hat mit einem netten Lächeln geantwortet: „Herr Jauch, Sie bringen doch Ihre Frau auch nicht mit zur Arbeit“.
Bravo!! Obwohl wir nicht mal den Namen wissen.
Den jungen Eltern wünschen wir alles Gute und viel Freude und Liebe. Die Kleine wir Euer Leben etwas auf dem Kopf stellen, aber es wird schön.

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Neues aus Beton

Sonntag, 17 Nov 2013 @ 15:42

In den letzten Wochen beobachte ich manche bauliche Vorgehen in der Stadt.
Seit einem halben Jahr fahren wir unter der Bahn Lorscher Straße einseitig, weil die ganze Unterführung renoviert wird. Und zwar ordentlich und bis auf Grund Zero. So haben wir auf jeden Fall die Abtragungen gesehen. Sonst müssen dort wahre Wunder eingearbeitet sein, denn die Bauarbeiten dauern schon Monate. Jetzt ist eine Seite fertig, seit letzter Woche wird der Verkehr über die fertige Spur geführt und sie zweite Hälfte wurde angegangen. Aber im April `14 soll schon alles ganz fertig sein. Juhu!!
Keiner versteht, was man so lange auf einem Stück von 500 Meter macht. Egal. Mir passt die Fahrrichtung, so kann ich immer schneller über die Spuren wechseln und meine Ziele erreichen.
Jetzt sieht man den Unterschied, fertige Seite ist neu, sauber, hell…
Mal sehen wann es den ersten Dosenartisten stören wird und er sich gezwungen fühlt es zu ändern…

An anderer Stelle fahre ich auch mehrmals am Tag vorbei und wundere mich immer wieder. Es ist ein Eckareal an der Ketteler Straße, umsäumt von vielen alten Kastanienbäumen. Man hat dort schon paar 3-Stöckige Häuser gebaut, begrünt – schön. Die Wohnungen sind auch nett, ich war schon in einer drin.
Und jetzt steht der Rohbau für zwei letzte Blocks, zur Straße hin.
Vor einem Haus stehen 9 Kastanien, so nah, dass die Bewohner die braunen Kastanien von den Balkonen reißen werden. Aber die Bäume mit Blättern bilden eine dicke Wand, dann wird kein Tageslicht, geschweige Sonnenstrahl, je die Räume erreichen. Die „Kastanienmenschen“ werden wohl die einzigen, die mit Sehnsucht den kahlen Winter erwarten werden.
Ich gehöre nicht zu den Menschen, die immer schreien: „Rettet die Bäume!“ Denn manchmal muss ein Baum dem Menschen weichen (und für jeden gefällten Baum muss ein neuer gepflanzt werden).
Und hier mache ich mir Gedanken: wenn manche Bäume weg müssen, warum hat man es nicht gleich gemacht? Wenn nicht – wer hat es dann so geplant? und wann kommen erste depressive Beschwerden im Amt und die Säge wird doch eingesetzt?

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